28.09.2004 · Die Stimmung unter den amerikanischen Verbrauchern hat sich im September überraschend abgekühlt. Experten führen dies auf die schleppende Entwicklung am Arbeitsmarkt und die hohen Ölpreise zurück.
Die Zuversicht der Verbraucher in den Vereinigten Staaten ist im September überraschend den zweiten Monat in Folge gesunken. Dies sei auf das schleppende Tempo bei Neueinstellungen auf dem Arbeitsmarkt und auf die steigenden Ölpreise zurückzuführen, teilte das Conference Board, ein Forschungsinstitut der Privatwirtschaft, am Dienstag in New York mit.
Danach fiel der Index des Verbrauchervertrauens im September von revidierten 98,7 im August auf 96,8 Punkte. Volkswirte hatten einen Anstieg auf 99,5 Punkte erwartet, manche sogar das Erreichen der Marke 100. Das Institut befragt jeweils 5.000 Haushalte nach ihrer Meinung über die allgemeinen Wirtschaftsbedingungen und ihre Erwartungen. Der Index für die Erwartungen wurde für September mit 97,6 (Vormonat revidiert: 97,3; vorläufig: 96,6) angegeben. Der Index für die Einschätzung der gegenwärtigen Situation verringerte sich auf 95,5 (Vormonat: 100,7).
„Das Verbrauchervertrauen stagniert“, zitiert die Agentur Bloomberg den Chefökonomen von FTN Financial in New York, Christopher Low. „Das ist symptomatisch für eine Wirtschaft, die sich nicht mehr beschleunigt.“ Im August hatten die Ölpreise eine Rekordhöhe erreicht, und es wurden mit 144.000 Arbeitsplätzen weniger neue Jobs geschaffen als durchschnittlich in den sechs Monaten zuvor. Zudem fielen die Einzelhandelsumsätze um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.377,43 | −1,20% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2436 | −0,42% |
| Rohöl Brent Crude | 105,06 $ | −1,68% |
| Gold | 1.579,50 $ | 0,00% |
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