Home
http://www.faz.net/-gqe-75cjj
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Vereinbarkeit von Beruf und Familie SPD fordert 30-Stunden-Woche für Eltern

 ·  Mütter und Väter zwischen 25 und 30 Jahren sollen nach dem Willen von SPD-Generalsekretärin Nahles die Möglichkeit zu einer staatlich bezuschussten 30-Stunden-Woche erhalten. Kanzlerkandidat Steinbrück unterstützt die Idee.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (89)
1 2 3 4  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Gerhard Katz

Die Frage ist auch:

Gilt das dann für Elter 1 und Elter 2 gleichermassen?

WAS ist Nahles eigentlich?

Empfehlen
paul heinen
paul heinen (pheinen) - 28.12.2012 12:54 Uhr

Hilfloser Unsinn

Zum Erzeugen einer Nachwuchs begünstigenden Stimmung braucht es OPTIMISMUS, nicht die zweihundertundsechzigste Idee einer Transferleistung! Es braucht das Gefühl der Sicherheit und den hoffnungsvollen Blick in die Zukunft, nicht kurzfistig reduzierte Arbeitszeiten. Das ständige Gerede von Armutsfallen, Risiken der Altersarmut, Bildungsferne, bla, bla mag gut sein, um wohlfeile politische Lösungen für immer mikroskopischere Probleme auszuposaunen, OPTIMISMUS kommt da nicht auf. Und in den 18° Wohnungen des Ministers Altmeier mit augesetzten Kochtopfdeckeln wäre es den Kindern ohnehin zu kalt!

Empfehlen
Jörg Tiffert
Jörg Tiffert (Tiffy) - 28.12.2012 11:44 Uhr

Ein Vorschlag von der SPD, der ihrer Interessenpolitik widerspricht!

Was machen dann die Mütter und Väter, wenn sie nach ihrer hart erarbeitenden 30 Stunden Woche , in Freizeit gehen können?
Sich um ihre Kinder kümmern!
Wohl nicht, die sind ja wohl behütet in der Kita aufgehoben und Lernen, wem sie die sozialistischen Errungenschaften, alles zu verdanken haben.
Das heißt; Mutter und Vater haben mehr Zeit, um sich und ihren Lieben die Haushaltskasse auf zu bessern. - natürlich unversteuert, den es gibt ja keine Daten-CD´s davon, die einer verhökern könnte -

Empfehlen
Bernhard Miszczuk

Wozu die Aufregung?

Spätestens seit Willy Brandt ist Demokratie in Deutschland ein Synonym für "Leute wählen sich anderer Leute Geld, am besten das der übernächsten Generation" geworden, und Wählerbestechung in Form von nicht finanzierbaren Wohltaten parteiübergreifend die Regel und nicht die Ausnahme. Nur diese Vorgehensweise verspricht in unserer Demokratie einen Wahlerfolg oder gar Sieg, denn durch das fast vollkommene Versagen der vierten Gewalt bleibt der Politik auch gar nichts anderes mehr übrig als so zu handeln wie Frau Nahles es tut.

Den Menschen in Deutschland, denen der gesunde Menschenverstand noch nicht vollkommen abhanden gekommen ist, können entweder den Galt machen, oder sich mit dem Gedanken trösten, daß den Parteien in nicht allzuferner Zukunft das Geld anderer Leute ausgehen wird.

Empfehlen
Johann Otto

Knie- und Bauchnabelhöhe - Likör- und Schnapsidee

Sie sind in Deutschland seit geraumer Zeit sehr beliebt, Höhenangaben zu allem Möglichen. So läßt sich vielleicht sagen, daß Frau Familienministerin Schröder, auch gern das Schröder, es mit ihrer Schnapsidee von der Großelternzeit lediglich auf Kniehöhe brachte, während vielleicht Frau Nahles subventionierte Liköridee von der Dreißigstundenwoche es immerhin auf Bauchnabelhöhe schaffen könnte. Oder umgekehrt! Hauptsache, Herr Dr. Schäuble kriegt seine Neuverschuldung in beträchtlicher Höhe hin, damit in Deutschland wieder alles auf Augenhöhe ist. Das Volk selbst ist blond.

Empfehlen
heike buttkus
ulrich buttkus (loewe53) - 28.12.2012 10:46 Uhr

Es ist möglich um später

zubegründen,wen die Quali Spanier nach Deutschland kommen. Den diese Leute müssen die wichtigen Arbeiten tätigen,da den die Eltern durch ihre kindererbetreuen verhindert sind.

Empfehlen
Paul Banaschak

das ist schon ekelhaft, mit welch billigen Parolen die SPD auf Stimmenfang geht

aber wie heisst es richtig: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.
Es hat jeder selbst in der Hand, seine Stimme nicht solch billigen Lügnern zu geben.

Empfehlen
Petra Stykow
Petra Stykow (Lilise) - 28.12.2012 06:29 Uhr

Neiddebatte?

Ich bin recht sicher, dass die empörten Kommentare von Leuten stammen, die nicht in der "Rushhour des Lebens" sind, und ich fände es angemessen, wenn man sich ab und zu mit sich selbst darüber unterhielte, wie sehr die eigenen Positionen durch die eigene Lebenssituation geprägt sind. Dann könnte man solche Fragen, in denen andere etwas kriegen sollen und man selber aber nicht, vielleicht auch ein bisschen sachlicher diskutieren.

Natürlich kann man die SPD-Vorschläge als Populismus abtun, und vielleicht ist das nicht einmal falsch. Aber das Problem ist real. Und der Lösungsvorschlag zumindest eine Anregung.
Ich finde es echt simpel, wenn man einfach bloß rumhöhnt, und das machen ja wohl die meisten hier. Wen interessiert das? Und, liebe Redaktion: Warum muss das dringend veröffentlicht werden, dass "Frau Müller" und Co. sich auf- und abregen, ohne auch nur ein einziges Argument bemühen zu müssen?

Empfehlen
Heiner Peters

Gut Idee, Frau Nahles. Und nun meine Frage:

Arbeiten Sie und/oder Ihr Mann auch nur 30 Stunden pro Woche?

Und wie sollen die Einkommenseinbußen aufgefangen werden?

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.01.2013 18:30 Uhr
Gerhard Katz

"Arbeiten",

körperlich oder geistig, wird N. garantiert wenigerals 30 Stunden.

Empfehlen
Falko Steinbach

Hartz 4 mit Kindern

Ab dem zweiten Kind 15 Stunden Woche und ab dem dritten Arbeitslosigkeit bei vollem Lohnausgleich. Das Alter sollte auf 60 erhöht werden, dann kann so mancher männliche Rentensenior seine Rente aufrecht aufstocken. Hartz 4 Empfänger ohne Kinder unter die Brücke mit Entziehungsgeld für's Grundnahrungsmittel. Nach Schäuble kommt Nahles.

Empfehlen
Theresia Erdmann
Theresia Erdmann (K_A_B) - 27.12.2012 21:47 Uhr

CHAOS FAMILIENPOLITIK

Gestern Bildungsverhinderer und Herdprämie - heute 30 Std Woche für Familien - morgen Arbeitslager oder HartzIV. Für wie blöd wird das Wahlvolk noch gehalten?

Empfehlen
Jörg Feller

Klasse Idee. Nach meinem persönlichen Empfinden scheinen sich die höchsten Fertilitätsquoten ...

... tatsächlich dort zu finden, wo wenig gearbeitet wird - am Besten noch ergänzt um möglichst hohe öffentliche Leistungen und einen Fernseher mit mindestens einem Meter Bildschirmdiagonale.
.
Und schon regnet' Nobelpreisträger, der Kevin, die Schantalle ... der Shihad (toller Vorname, oder) ...

Empfehlen
Lieschen Müller

Schnappsidee! Soll wohl Wähler gewinnen?

Ich bezweifle, dass diese 30Stunden Woche die Geburtenrate hochschnellen lässt. Schliesslich gibt es schon eine Reihe ähnlicher Massnahmen, die kaum was gebracht haben. Außer Spesen nichts gewesen! Viele Eltern fühlen sich mit der Kindererziehung überfordert und das liegt daran, dass sie nicht richtig vorbereitet sind. Wer vermittelt denn heute noch Kinderpflege und Kindererziehung? Wenn ich richtig vorbereitet bin, weiß was ich zu tun habe, Tricks und Kniffe gelernt haben, die mir diese 'Arbeit' leichter von der Hand gehen lässt, ist das alles halb so schlimm und macht vielleicht auch Lust auf 'mehr Kinder'. Das kennt man doch aus eigener Erfahrung - ein Malermeister tapeziert z.B. leichter und schneller als ein Laie. Man tut sich einfach schwerer, wenn man nicht richtig geschult ist. Daher wären evtl. Gelder besser in solchen Ausbildungsmassnahmen für Kinderpflege-/erziehung & Haushalt aufgehoben und/oder alternativ in professionellenn Betreuungsstätten für Kinder.

Empfehlen
Jan Frisch

Wenn Träume...

an der Realität zerschellen, dann ist Frau Nahles selten weit. 30 Stundenwoche? Vielleicht sollte Frau Nahles mal so hin und wieder in der echten Welt vorbeischauen, denn welcher Arbeitgeber kann ausgerechnet auf die jungen und leistungsfähigen Mitarbeiter 10h pro Woche verzichten - außer natürlich im Selbstbedienungsladen, den wir uns spaßerhalber angewöhnt haben "Bundestag" zu nennen.

Empfehlen
Shora Fix
Shora Fix (shorafix) - 27.12.2012 19:06 Uhr

SPD: Jede Woche eine neue Sau durchs Dorf getrieben!

Es reicht liebe SPD! Hört endlich auf, ich kann es nicht mehr ertragen! Habt ihr Genossen denn total die Grundhaftung zur Lage im Mittelstand verloren? Denkt ihr nur noch wie die erfolglosen und hoffnungslos verschuldeten Franzosen und andere Club-Med Mitglieder in den Kategorien der Beschäftigten in Großbetrieben?
1. In kleinen Betrieben kann man nicht eben so eine qualifizierte Vollzeitkraft mit 1/3 der Arbeitszeit laufen lassen, ohne dass der Betrieb darunter leidet.
2. In kleinen Betrieben findet man nur sehr schwer qualifizierte Mitarbeiter, die bereit sind einen befristeten Arbeitsvertrag mit 10 Wochenstunden einzugehen. (O.K. ist sarkastisch, aber ihr habt angefangen).
3. Und nun, liebe SPD, ratet mal wo in Deutschland die meisten Beschäftigten arbeiten - ja in kleinen und mittleren Betrieben.
Wenn ich noch könnte, wäre ich schon weg!

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 20:11 Uhr
gert kock
gert kock (gertKo) - 27.12.2012 20:11 Uhr

@Shora Fix : keine der vorhanden Parteien scheint mittelständische Unternehmen als Klientel

zu beachten werder die Arbeitgeber noch die Arbeitnehmer von mittelständischen Unternehmen scheinen repräsentiert zu sein.

Schauen wir uns mal die Entwicklung in Griechenland und den anderen EuroSuedProblemstaaten an. Mittelständischen Unternehmen wurden dort in den Ruin getrieben und durch "Staats"betriebe ersetzt, wo jeder "Beamtenkonditionen" erhielt. Wirtschaftlich war das nicht. D-Michel zahlte die Zeche. Nun auch D-Michel und FR in Richtung Griechisches Modell .... .

Empfehlen
Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 27.12.2012 18:18 Uhr

2013: Große Koalition mit den Muttis Schröder und Nahles ...

Die einen drehen uns den Strom ab, die anderen halten uns von der Arbeit fern. Haben die noch nicht gemerkt, dass die Welt doch nicht untergegangen ist?
Ich kann mir gut vorstellen, dass Steinbrück der einzige Mann im neuen Kabinett sein könnte. Denn trotz des begrenzten Intellekts, das Männern gerne attestiert wird, werden sie erkennen, dass es besser ist, mit einigen Frauen nicht in der neuen Regierung zusammen zu arbeiten.
Mit WoMan-Power auf die atomstromfreie Insel der Glückseeligkeit, wo die Renten nicht sicher sind, aber trotzdem noch weniger gearbeitet wird, wo die Öko-Welle in staatl. verordnetem Vegetarismus endet. Hurra Deutschland. Deine Arbeitslosigkeit wird durch die Auswanderung abgeschafft. Der Koran verdrängt die Bibel, weil Moslems sowieso mehr Kinder bekommen und Hindus uns Moslems steuern die letzten Maschinen, die die Chinesen nicht kaufen wollten.
Schaden vom dt. Volke braucht dann keiner mehr abzuwehren geschweige denn zu geloben.

Empfehlen
gert kock
gert kock (gertKo) - 27.12.2012 17:33 Uhr

Hatte nicht unlängst der von der SPD ins Amt gehobene Bundespräsident moniert

die Deutschen wären viel zu faul im Vergleich zu den Polen. Nun eine SPD Massnahme um junge kräftige Männer aus dem Verkehr zu ziehen ? Wie denn nun ? Bunter Strauss der SPD Politik ?
Wurde das für das Arbeiterklientel bedacht ?
Bspw. ein 25-30 Jähriger Dachdecker ist im Normalfall wesentlich leistungsfähiger in seiner Berufsausübung als ein 65 Jährige Dachdecker.

Empfehlen
Karl Hammer

wäre es nicht einfacher, die Kinder gleich nach der Geburt in staatliche Obhut zu nehmen?

Dann könnten die Eltern auch gleich wieder arbeiten gehen und es bestünde nicht die Gefahr, daß sie ihre Kinder mit staatszersetzendem Gedankengut infizieren. Das sollte sowieso als Entscheidungsgrund für den Entzug der Kinder eingeführt werden. Lebensborn, das war noch was, die wussten wie das geht. Das da noch keiner in der EU-Kommission drauf gekommen ist? Schwache Leistung.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.12.2012 04:04 Uhr
Karl Hammer

@Hans Edelmann

Wenn man den Kindern erzählen kann, das homo Eltern normal, Mädchen stark und Jungen schwach, aber sonst das gleiche sind, dann kann man ihnen vielleicht auch den Wahn mit den Eltern austreiben.
Die Kinder bekommen die guten Onkel und Tanten vom Staat und diese schenken sie dann der Gesellschaft in ihrer überwältigenden Güte.
Sei auch du ein Teil davon, reihe dich ein.

Empfehlen
Hans Edelmann

Die Vision von den staatseigenen Kindern realisiert sich langsam.

Dieser Hammer-Vorschlag verdient sozialpolitische Unterstützung. Nur wenn Kinder
gleich nach der Geburt zwingend in staatliche Obhut übernommen werden, kann dort der gleichgeschaltete und entsprechend leicht zu verwaltende Zukunftsmensch in hoheitlich
verordneter Einheitlichkeit und Gleichheit geschaffen werden. Besuche der Eltern sind
dazu auf ein Minimum zu beschränken, damit staatliche ungewollte familiäre Einflüsse
auf die Kinder vermieden werden. Dem Effekt, dass die Menschen dann womöglich gar
keine Kinder mehr erzeugen wollen, lässt sich u.a. durch die hier angesprochene 30-Stunden-Woche für Eltern entgegenwirken, während Nichteltern dann eben einen Ausgleich vielleicht durch 50- oder 60-Stunden-Wochen zu erbringen haben werden.

Empfehlen
Franz Xaver Neuwirth

Nahles

Jeder hat das Recht sich lächerlich zu machen, auch Frau Nahles, aber nimmt es für sich zu oft in Anspruch.

Empfehlen
Anton Pongratz
Anton Pongratz (ajp3803) - 27.12.2012 16:48 Uhr

Nahles

Muß eigentlich jeder geistige !Dünnpfiff" von Frau Nahles veröffentlicht werden?

Empfehlen

27.12.2012, 11:22 Uhr

Weitersagen
 

Gute Exportüberschüsse

Von Carsten Knop

Die deutschen Exportüberschüsse bieten immer wieder Anlass zu Kritik. Jetzt aber zeigt sich: Deutschlands Wirtschaftskraft nutzt dem Rest Europas. Schlecht, dass Deutschland diese Kraft verspielt. Mehr 2 20


Die Börse
Name Kurs Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --