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Vatikan : Papas neues Mobil

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Ob der Vatikan für das Dienstfahrzeug etwas zahlt, verrät Daimler nicht. Bild: dpa

Der Papst fährt weiter Benz: Daimler-Chef Dieter Zetsche hat ihm in Rom das neue „Papamobil“ übergeben. Ein Elektroauto wurde es entgegen Gerüchten nicht.

          Solche Dienstreisen sind noch echte Vergnügungsreisen: Dieter Zetsche, Vorstandschef von Daimler, reiste am vergangenen Freitag nach Rom, um Papst Benedikt XVI. ein neues Papamobil zu übergeben. Seit 80 Jahren fahre der Papst Mercedes, meldet Daimler stolz, 1930 habe man Pius XI. eine Nürburg 460 Pullman-Limousine geliefert. Das Wort „Papamobil“ gebe es seit den 80er Jahren, als Papst Johannes Paul II. in einer umgebauten G-Klasse auf den Petersplatz rollte.

          Josef Ratzinger, der selbst keinen Führerschein hat, wird in einer M-Klasse gefahren, Farbe: „Diamantweiß“, Kennzeichen: SCV 1, für die Nummer eins im „Status Civitatis Vaticanae“, im Staat der Vatikanstadt. Ein Elektroauto wurde es entgegen Gerüchten nicht, aber viele Details werden schon aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlicht.

          Unter der gläsernen Kuppel der Thron.

          Klar ist, das Auto hat eine Ausstattung, die kein gewöhnliches Autohaus liefert: einen Thron mit dem gestickten Wappen des Papstes und eine gläserne Kuppel, die laut Daimler dieses Mal länger ausgefallen ist. Das beschere dem Papst ein „verbessertes Raumangebot und einen komfortableren Einstieg“.

          Der „Innenhimmel“ sei großflächig beleuchtet, der Blick auf den echten Himmel jetzt breiter. Der Preis des Gefährts, an dem Mercedes neun Monate arbeitete, ist geheim, er wird geschätzt auf bis zu 400.000 Euro.

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