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Geschäfte mit Tarnfirmen : Amerika beschlagnahmt Nordkorea-Geld bei acht Banken

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Die Deutsche Bank ist eine von insgesamt acht Banken, die im Visier der amerikanischen Staatsanwälte stehen. Bild: dpa

Amerikanische Staatsanwälte haben die Deutsche Bank und sieben weitere Banken im Visier. Der Grund: Sie sollen Geschäfte mit nordkoreanischen Tarnfirmen gemacht haben.

          Die Deutsche Bank und sieben weitere Großbanken sind wegen Geschäften mit nordkoreanischen Tarnfirmen ins Visier von amerikanischen Staatsanwälten geraten. Eine Richterin in Washington erlaubte Ende Mai die Beschlagnahme von Geldern, wie aus nun veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht.

          Die Banken hätten seit dem Jahr 2009 „verbotene“ Transaktionen im Volumen von mehr als 700 Millionen Dollar für Unternehmen abgewickelt, die in Verbindung mit Nordkorea stehen. In den Gerichtsdokumenten wurde aber keiner der Banken vorgeworfen, wissentlich Sanktionen gegen Nordkorea verletzt zu haben.

          Einige der Transaktionen wurden den Ermittlern zufolge im Auftrag von Dandong Zhicheng Metallic Material und vier verbundenen Tarnunternehmen abgewickelt, mit denen diese Sanktionen umgehen wollten. Von den Geschäften habe letztendlich Nordkorea und das nordkoreanische Militär profitiert.

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          Richterin Beryl Howell ordnete an, dass die Banken weiterhin Überweisungen der Unternehmen akzeptieren. Den Abzug von Geldern sollten sie aber verhindern und die Mittel beschlagnahmen.

          Neben der Deutschen Bank betrifft der Beschlagnahme-Beschluss die Bank of America, Bank of New York Mellon, Citigroup, HSBC, JP Morgan Chase, Standard Chartered und Wells Fargo. Die Bank of America, Deutsche Bank, JP Morgan und Wells Fargo lehnten eine Stellungnahme ab. Die anderen Banken äußerten sich zunächst nicht oder waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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