27.09.2012 · Überraschend klares Urteil aus Köln: Die Tagesschau-App ist presseähnlich - und das darf nicht sein. Die Richter machten diese Entscheidung an der App vom 15. Juni 2011 fest.
Von Jan HauserRichtlinien für Lesermeinungen
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Online(Werbe)terror bei FAZ.NET & Co
Nichts ist nerviger, als die Homepages der Zeitungen. Aufklappende
Werbung, durchs Bild zischende Pop-Ups, Unlesbarkeit der Artikel. Nein,
Zeitungslesen im Internet ist nichts, was Spaß macht.
Jeder Arbeitnehmer, der Angst hatte, durch osteuropäische
Konkurrenz, seinen Job zu verlieren, wurde müde in den
Kommentatoren belächelt. Jetzt selber so massiv auf Panikmache
wegen eines Tagesschau-Apps zu machen, entspricht nicht den freien
Gedanken der FAZ-Wirtschaftsredaktion. Schon komisch: Nach dem
Wutbürgertum, welches ebenso belächelt wurden, macht aber die
FAZ jetzt selber auf Wut-Redaktion.
Gute Produkte werden am Markt bestehen. Dass fast sämtliche
Zeitungen noch immer nicht verstanden haben, dass sie etwas anderes
anbieten müssen, als ihren von Abonennten/Käufern bezahlten
Inhalt kostenlos im Internet zur Verfügung zu stellen ebenso.
Evt. werde ich bald mein Abo abbestellen - als "Kunde" der
gedruckten Zeitung hat man keinen Vorteil gegenüber den
Umsonstlesern im Internet.
Zeit, für einen neuen Rundfunkstaatsvertrag
Der neue Vertrag beinhaltet dann auch die Berieselung der
Bevölkerung über andere Kommunikationskanäle als...
ödes Fernsehen.
Natürlich sind die öffentlich-rechtlichen genau so objektiv
wie die privaten Sendeanstalten/Verlage, die Wahrheit liegt wie immer dazwischen.
Damit sich diese "Wahrheit" weder in die eine, noch in die
andere, Richtung verschiebt, muss der Rundfunkstaatsvertrag an neue
Übertragungstechniken angepasst werden um den gleichgewichtigen
Gegenpol zur klandestinen Manipulation der öffentlichen Meinung
durch private Unternehmen zu erhalten.
Freudensprünge auch in Ihrer Redaktion. Wiedermal. Schade. Sie
hätten es nicht nötig.
Das gesamte Onlineangebot der öffentlich-rechtlichen ist
längst nicht mehr "presseähnlich". Die meisten
Artikel sind Transkripte der Radio- oder TV-Sendung, Wort für Wort.
Sie haben auch schon durchgesetzt, dass sie nach 2 Wochen gelöscht
werden, was peinlich genug ist und "dem Internet" widerspricht.
Nun haben Sie weiterhin Panik und Hass auf die App. Nachdem bei der
Webseite nichts mehr zu bemängeln war - bloß ist die App
nichts anderes.
Machen Sie es doch einfach besser! Die Artikel sind es - nur das
Drumherum stimmt nicht. Ich bin Abonnent, warum schaffen Sie es da
nicht, mir eine WERBEFREIE Webversion anzubieten? Warum gibt es
immernoch keine App für Android? Überzeugen durch Leistung,
nicht kömpfen auf dem Parkett des Gerichts!
PS: Bei manchen kostenlosen Webangeboten deaktiviere ich meinen
Adblocker. Wenn die Werbung dezent ist etwa. Die FAZ gehört leider
nichtmal hier dazu. Flash...
Es ist schwierig, sachlich zu bleiben!
Wenn man einen juristischen Tiefpunkt sucht, dann kann man das Urteil
des Landgerichtes Köln zur Tagesschau-App von heute getrost
anführen. Da verbietet ein Gericht eine Tagesschau-App vom Juni
2011 - als wenn es die noch geben würde. Da kann ein Gericht nicht
zwischen einem technischen Ausspielweg und einem Telemedienangebot
unterscheiden, daß durch eine App nur auf einem anderen
Empfangsgerät abgebildet wird. Und da stellt ein Gericht fest, was
presseähnlich ist - da kann ich als Nachhilfe für die Richter
nur eine Vorlesung bei den Juristen zu Artikel 5 GG empfehlen - da ist
man weiter.
Es ist schwierig, bei einem derartigen Urteil sachlich zu bleiben. Reden
wir doch einfach darüber, das die Presse im Internet mit ihren
Livestreams unter den Rundfunkbegriff fällt...,
oder, ob Tendenzschutz für die Presseverlage + Information und
Recherche unter Wettbewerbs- und Kapitalertragsgesichtspunkten =
objektive Information für ein Gesellschaft sein kann.
abschaffen! Die Zwangsverspflichtung, diesen öffentlich-rechtlichen, politisch-korrekten Wahnsinn mitzumachen ist der reine Wahnsinn! Ich werde nächtes Jahr dageegen klagen! Und ich freue mich über den Sieg der Verlage in diesem Punkt!
Warum nicht die eigene App verbessern?
Worüber freut sich der Verlag der FAZ nun eigentlich? Darüber,
dass die Leute, ist die Tagesschau-App zukünftig weniger
informativ, die FAZ bestellen? Das glaubt doch niemand im Ernst.
Vielmehr muss man sich doch fragen: Warum ist die iPhone-App der FAZ
nicht annähernd so gut, wie die Tagesschau-App? Warum schafft es
die FAZ nicht, ihre App auch für Android anzubieten, was die
Tagesschau schon lange macht?
Liebe FAZ, machen Sie sich selbst konkurrenzfähig und verbessern
Sie Ihre eigene App, dann werden die Nutzer dafür auch gerne
2,99€ im Monat zahlen - hier ist die Welt übrigens ebenfalls günstiger.
Manche Foristen wollen alles umsonst und verstehen leider nicht, worum es geht
Die Tagesschau wird über die GEZ-Milliarden von den Bürgern bezahlt und hat einen klaren Auftrag, was sie mit dieser pauschal zugewiesenen Summe zu tun, und zwar öffentl.-rechtl. Fernsehen und Radio. ARD und ZDF haben kein recht, GEZ-Mittel dafür einzusetzen, den Verlagen das Wasser abzugraben. Die Verlage, z.B. die FAZ, müssen ihre Einnahmen selbst verdienen. Wenn Zeitungen, was manche hier in naiver Piratenmanier fordern, ALLE Inhalte ins Netz stellen würden, könnten sie nicht mehr existieren und dann gäbe es keine Inhalte mehr.
Was für ein waberiger Begriff! Persönlich habe ich allerdings nichts dagegen, wenn das Tagesschau Online Angebot wieder mehr aufs Wesentliche gekürzt wird. Soll halt ene Quotenhilfe sein - gehaltvoller Journalismus sieht meiner Ansicht nach aber anders aus. Was allerdings auch den Blick auf die Qualität der konkurrierenden Verlagsangebote lenkt. Mit der stärker werdenden Tendenz zum heißgestrickten Meinungsjournalismus muss man sich nicht wirklich wundern, wenn die beanspruchte Kernkompetenz von den Lesern nicht mehr so richtig gewürdigt wird.
Eine erneute Niederlage des Internet
Ich bin deutscher Staatsbürger, lebe u arbeite jedoch seit einem
Jahr in China.
Ich interessiere mich sehr für Politik u Nachrichten u Stille
meinen Wissensdurst ausschließlich übers Internet, da es mir
hier anders garnicht möglich ist.
Erst seitdem ich in einem Land wie China lebe, weiß ich die
Informationsfreiheit in Deutschland umso mehr zu schätzen. In China
kann ich weder auf Blogs zugreifen, YouTube, Facebook u auch andere
Medieninhalte sind hier grundsätzlich gesperrt. Auch ist es mir
nicht möglich die Tagesthemen, Heute-Journal o.ä. per Stream
zu empfangen.
Die Freiheit des Internets in Deutschland, unzensiert Medien-Inhalte
anzubieten ist ein großes Gut, welches geschützt werden
sollte, anstatt durch Profitgier der einzelnen Verlage ausgehöhlt
zu werden!
Meinen Sie wirklich, dass ich nun die FAZ als e-paper abonniere, um dann
morgens alte Artikel des Vortages im Internet zu lesen? Vielen Dank...
Über die Entscheidung des Kölner Lansgericht bin ich
persönlich sehr enttäuscht.
öffentlich-rechtliche Vollversorgung
öffentlich - rechtlicher Rundfunk heisst für mich: Rahmenbedingung im Sinne der Aliierten aus gutem Grund. Freie Presse heißt für mich: frei wirtschaftlich arbeitendes System, das u.a. von Anzeigenkunden lebt und somit nicht frei ist. Wie so oft: Die Mischung macht´s. Hier steht also Gebührenkonzept einer Freiheit gegenüber , die keine ist. Also: Werbeverbot für die ÖR, freie merkantile Entfaltung für die "Freien". So könnte daraus eine Vielfalt entstehen, die alle Informationsbedürfnisse abdeckt. Genau das ist es wahrscheinlich, was der Bürger will. Rundfunkgebühren sollen ein Gegengewicht schaffen, keine Konkurrenz. Warum sollten sich öffentlich-rechtlich vollversorgte Journalisten ohne Risiko auf Konkurrenz einlassen und in den freien Märkten herumräubern ? Genau das sollen sie ja gerade nicht !
Wer versucht, einen Konkurrenten vom Markt zu k l a g e n, ist
verdächtig, selbst nicht die Qualität anbieten zu können
wie der Beklagte. Welch ein peinliches Armutszeugnis liefern hier die
deutschen Verleger in ihrem ureigensten Bereich ab?
Nur haben sie eine Entwicklung ihrer eigenen Internet-Medien intensiv
verpennt oder - was leider eher zu befürchten ist - vergeizt.
Tagesschau.de - und darum geht es natürlich und nicht um die
Zugangs-App - ist gut gemacht (Das n. b. ist keine Geldfrage).Gut
gemacht von guten Journalisten. Für sie ist eine Arbeit in den
öffentlich-rechtlichen Medien immerhin eine Alternative zu den
Erniedrigungen durch die dilettierenden Shareholder-Value-Gelfrisuren.
Was aber maßt sich das Verlagsunwesen an, in das geistige und
materielle Eigentum der Gebührenzahler einzugreifen? Sperrung oder
Löschung von Archiven? Totalitärer Verlegerkapitalismus frisst
Informationsfreiheit.
Das Urteil ist zwar erfreulich, aber hoffentlich nur der Anfang einer Entwicklung gegen ...
... den Zwangsverkauf von "Information, Bildung, Unterhaltung und Orientierung" durch die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten.
Liebe WAZ, FAZ und Co lesen sie bitte noch mal die Presseerklärung
bevor sie hier von Klaren Urteil und Sieg für dei Zeitungen sprechen.
"Ein generelles Verbot der App, wie von der Klägerseite
ursprünglich bean- tragt, scheidet nach Auffassung der Kammer
allerdings aus, weil die App entgegen der Auffassung der klagenden
Verlage das Genehmigungsver- fahren nach dem Rundfunkstaatsvertrag
durchlaufen hat (§ 11f RStV)."
Tageschau App ist also erlaubt, legendilch Inhaltich können sie
sich beschwehren und Änderungen verlangen.
Aber stattdesen sollten sie lieber ihr eigenes Angebot
Kokurrenzfähiger machen.
herzlichen glückwunsch liebe faz
es wird nur nichts am eigentlichen problem ändern, dass sie und die anderen zeitungsverlage seit jahren nicht in der lage sind, ihre inhalte ordentlich im internet anzubieten. wenn mir zum beispiel jemand einen artikel aus der heutigen gedruckten faz empfiehlt, werde ich ihn teilweise erst tage später (wenn überhaupt) in der onlinesuche finden. ich kann ihn gar nicht kaufen, außer ich abonniere mir das e-paper. qualitativ sind die meisten online-angebote der zeitungen auch einfach schlecht. arbeiten sie lieber mal an ihrem eigenen onlineangebot, an funktionierenden bezahlmodellen, statt eines der besten angebote im deutschsprachigen internet kaputt zu machen.
Ein gutes Urteil zur Sicherung der Meinungsvielfalt
Wir leben im Ausland, schauen aber gelegentlich mal bei ZDF oder ARD die
Nachrichten an. Meistens schalten wir schnell wieder ab - eine derartige
Volksverdummung und einseitige Meinungsmache ist wirklich kaum zum
Aushalten. Ermoeglicht wird dieses nur durch die Zwangsabgaben, die den
oeffentlich rechtlichen Sendern eine fast monopolartige Stellung sichern
und die private Konkurrenz auf das reduziert, was der Masse verkaeuflich ist.
Online Apps kosten Geld, das muss irgendwo her kommen. Die OeR muessen
sich, im Gegensatz zu den Privaten, darueber keine Gedanken machen, wird
es knapp, werden einfach die Gebuehren erhoeht. Wuerde den OeR auch noch
der Online Bereich eroeffnet, wuerde es auch hier zu unfairem
Verdraengungswettbewerb zu Lasten der Privaten kommen. Das erste Opfer
waere die Meinungsvielfalt im Internet. Nachrichten sind eben nicht
gleich Nachrichten und ich zumindest bin heilfroh, dass es ausser den
OeR noch andere Informationsquellen gibt.
Eine besondere Empfehlung: BILD-App!
Da Sie nach eigenen Worten nur 'gelegentlich' (und angeblich nur
volksverdummende) Nachrichten auf ARD und ZDF anschauen, dürfte die
BILD-App eine ausgezeichnete Alternative sein: Rundum seriös und
investigativ informiert; eben das ganze Bild!
Eigentlich bräuchte es dringend eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der offentlich-rechtlichen Medienmacht, deren Missbrauch und deren demokratischer Legitimation, gerade in Zeiten der Europa- und Demokratie-Krise.
Darum geht es den Verlaen - in der heutigen Zeit wohl auch nichts
Verwerfliches mehr.
Aber wenn man mit dem Internet Geld verdienen will, dann sollte man sich
eben auch daran anpassen; also Angebote schaffen, die eineZahlung wert
sind.
Die Verlage bieten jedoch nicht nur im Netz dies nicht an, sie bieten
auch keine/ keine akzeptablen Apps für Smartphones und Tablets an.
Wenn Sie Interesse an den mobilen Usern haben, sollten Sie sich auch
etwas einfallen lassen. Auf die FAZ greife ich auch nur über eine
externe App zu, und sie ist nur eine unter vielen Seiten.
Die Tagesschau-App ist eine der besten verfügbaren Apps
überhaupt, die öR haben es nunmal verstanden, wie man
Nachrichten an den Mann/die Frau bringt.
Da würde ich mir lieber einen dreckigen Trick seitens der ARD
wünschen als Ihren Erfolg, solange Sie zu faul/ ignorant sind, zu
verstehen, wie man Nachrichten an mobile Nutzer bringt.
Engstirnige Sicht
Anders mag ich es nicht beurteilen.
Nachrichten sind zur Information gedacht, ein gesunder Menschenverstand
ist selbst dazu in der Lage, sich Gedanken darüber zu machen, ob er
es gutheißt oder es kritisch findet, was er dort erfahren hat. Und
das ist der wichtige Unterschied zwischen ARD/ZDF und den meisten
Printmedien. Der reißerische, auch gerne von (gewollten)
Ungenauigkeiten durchzogene, Ton hat nichts in den Nachrichten zu suchen
- Das sind Kommentare, keine Nachrichten.
Wer nicht selbst dazu in der Lage ist, sich ein Bild über ein
Ereignis zu machen (i.e. Euro-Krise), der darf gerne die BILD lesen, ob
er nun die Wahrheit erfährt, oder ob hinter der Redaktion nicht
auch Interessen stehen, ist ihm dann sowieso egal.
Es ist nervig, immer wieder diesen völlig unangebrachten
Kritikpunkt zu hören. Berichterstattung hat neutral statt zu finden
- Urteile bilde ich mir bitte selbst!
Ich kann darauf verzichten, dass mir eine Meinung gepredigt wird (wie es
in den anderen Medien stattfind
Illegale Finanzierung
"Die Tagesschau-App ist eine der besten verfügbaren Apps
überhaupt, die öR haben es nunmal verstanden, wie man
Nachrichten an den Mann/die Frau bringt."
Gibt man den Verlagen illegale Millionen (etwa über die GEZ, aus
Steuergeldern oder einfach nur per Bankraub), dann werden die sich
sicher auch aufwändigere Apps leisten können.
Es ist nicht Aufgabe des bundesdeutschen Parteienfunks, im Internet eine
zwangsgebührenfinanzierte "Grundversorgung" aufzubauen.
Die steht seit über 15 Jahren, das Ansinnen ist absurd.
Was wird als nächstes zwangsweise durchgesetzt? Ein
ÖR-youtube, paritätisch mit Vertretern von vier Parteien
besetzt? Ein zwangsgeldfinanzierter Verlag für politische
Biographien, der unabhängig vom Verkauf horrende Vorschüsse zahlt?
Doch allein schon aus rechtlichen Gründen muss der Staatsfunk dann
klären, wie er die Konsumenten aus anderen Ländern (von
Österreich bis Jamaica) entweder ausschließt oder an den
Kosten beteiligt.
Es reicht nicht Nachrichten an die Nutzer zu bringen, die Qualität muss auch stimmen.
An der die Qualität der Berichterstattung fehlt es ARD/ZDF oder gar
MDR. Kritische Fragen/Aspekte werden im öffentl.-rechtl. Rundfunk
erst gesendet wenn alles gelaufen ist, der Zuschauer also bewußt
dumm gehalten wird bis die Tatsachen vollendet sind. Man erinnere sich
an die Berichterstattung noch Tage vor dem Urteil zu dem ESM Fond.
Nichts kritisches, nur Jubelraketen für den Euro oder wie kann man
den Euro retten, nie hörte ich eine Frage, wie ist ein Ausstieg aus
dem Euro möglich,…
Der öffentl.-rechtl. Rundfunk ist von ehemaligen Parteibonzen
durchsetzt. Daher hat man sich entweder dem Diktat der großen
Parteien unterworfen oder den gleichen Tunnelblick. Zudem ist der
Auftrag des öffentl.-rechtl. Rundfunks hauptsächlich
Information. Wozu muss Bundesliga gezeigt werden, wozu braucht es neben
ARD und ZDF x weitere Sender? Das kann und sollte privat geleistet
werden. Derzeit werden Private Medien vom öffentl.-rechtl. Rundfunk
überlagert, da weniger Geld zur Verfügung steht.
Geförderter Rechtsbruch durch die Politiker
Endlich werden die Staatsmedien eingegrenzt. Die verantwortlichen Politiker haben die laufenden RECHTSBRÜCHE des Staatsrundfunks geduldet und gefördert und haben sich damit auch über die Gesetze gestellt.
Haben Zeitungsverlage ein Monopol auf Nachrichten-Apps? Ein groteskes Urteil.
Das Urteil mag auf deutschem Recht basieren - es ist aber fortschrittsfeindlich und geradezu grotesk. Ausgerechnet die Monopolisten unserer Zeitunsbranche beschweren sich über Konkurrenz bei den apps. Dabei würde gerade dort eine freie Marktwirtschaft sinnvoll sein. Es ist völlig egal, wer Nachrichten ins Netz stellt - auf der ganzen Welt gilt die Freiheit des Internets. Hier geht es ums Geld, vor allem der Springer-Clique. Denn sie nehmen Geld für ihre dürftigen Nachrichten-Dienste im Netz. Ohnehin nutzt der vernünftige Mensch nicht Welt online sondern wohl eher FAZ online. Aber warum besteht man hier auf einem Monopol? Weltweit gibt es so etwas nicht. Die deutsche Judikative beweist mal wieder ihre hölzerne Unbeweglichkeit - sie hat vom Internet keinen Schimmer. Die Staatsverträge sind überholt - sie wurden lange vor dem Internet von ähnlich hölzernen Juristen konzipiert und gehören zerschlagen. Natürlich ist auch das System des Öffentlichen Rundfunks überholt und gehört erledigt.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.09.2012 06:38 UhrZum Glück noch nicht!
Ich denke, dieser Beitrag trifft den Kern der Sache! Überhaupt kann ich die Auseinandersetzung mit den öffentlich rechtlichen Sendern und den privaten sowie den Verlagen nicht ganz nachvollziehen. Statt vor Gericht, sollte man sich bei den Verlagen und privaten TV-Sendern intern mit den angebotenen Inhalten mehr auseinandersetzen und hier einfach das Angebot und Niveau etwas anheben. Dann regelt sich manches von selbst. Die Intelligenz der deutschen Bevölkerung scheinen letztere gemessen an manchen Beiträgen nicht sonderlich hoch einzuschätzen.
Richtiges Urteil
Jeder kann selbstverständlich schenken, was er will, gratis Inhalte in das Internet stellen. Das tun viele Leute, das tun aber die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten nicht: gerade sie schaffen es, Geld dafür zu kassieren, und zwar mit Gebühren- und Beitragszwang. Es ist unlauterer Wettbewerb gegen die Presse.
Der ursprüngliche Auftrag der öffentlich rechtlichen Sender
war in den 60ern gerechtfertigt, ist dies aber heute mit Sicherheit
nicht mehr. Damals ging es noch um eine Minimalversorgung.
.
Diese Sender sollten sich heute aber aus allen Bereichen
zurückziehen, in denen sie eine subventionierte Konkurenz zu
Privaten Angeboten darstellen. Dies sind ins besondere der Sport,
Seifenopern, Krimis, Kommödien, Rock-Pop-Radio und dergleichen.
Beim Sport treiben sie die Kosten der Ausstrahlungsrechte unnötig
in die Höhe; bei Seifenopern, Krimis und Kommödien produzieren
sie nur teuren Einheitsbrei; Beim Radio sind sie die Angebote gleich
mehrfach redundant.
.
Sie sollten sich auf das konzentrieren, was Privat nicht angeboten wird:
Sportberichterstattung die Privat nicht ausgestrahlt werden (Eishockey,
Basketball, etc.); Weiter gute Dokumentationen (Und nicht den
Greenpeace-Schund, den der ZDF in den letzten 3 Jahren
größtenteils produziert); Non-Mainstream-Radio.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
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