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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Urteil Gas und Strom könnten teurer werden

 ·  Den Verbrauchern drohen höhere Preise für Gas und Strom. Der Grund: Nach einem Gerichtsurteil hat die Bundesnetzagentur in der Vergangenheit den Anlagenwert der Strom- und Gasnetze falsch berechnet. 

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (64)

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stefan pauly

anstatt Energiesparen zu fördern wird die Verschwendung weiter gefördert

und Verschwendung ist eben teuer.
Wie kann man schnell auf diese Form "Energiewende" verzichten?
Es geht natürlich viel billiger mit weniger Energieverschwendung sogenanntes Energiesparen.
Aber das würde nach einer Investitionsphase das BIP senken.
Die Verschuldungsquote und Steuereinnahmen auf Energie sinken.
Dann eben weiter so mit der Verschwendung und dem Jammern.

Das bisherige EEG hat über 100 Milliarden gekostet und kostet ja nun noch viel mehr.

Mit 4 Milliarden Euro für 40 Millionen Gutscheine die besten Geräte im Haushalt gefördert und 40 Millionen Haushalte würden 10% des gesamten Stromes nicht mehr verbrauchen und der alte Schrott würdeauf dem Müll gelanden oder würde als Zweitgerät nur noch im Keller stehen.

Dazu kommen 6% Stromheizungen, die man mit Wärmepumpen um den Faktor 3 verbesseren kann oder mit Wärmedämmung um Faktor 4 im Verbrauch verbessern kann.

Aber dann kann man ja viel weniger Strom verkaufen.

Diese "Energiewende" ist ja noch nicht einmal gut gemeint.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 19:43 Uhr
Sönke Peters

@ STEFAN PAULY (STEFANO...):

"Anstatt Energiesparen zu fördern …"
.
Werter Herr Pauly, die ewig bemühten Beispiele, wie Otto-Normalverbraucher hier und da ein paar KW/h einsparen könnte, entbehren vor dem Hintergrund, dass es schon reichlich "Einsparungen" gibt, weil etliche Deutsche ihren Strom nicht mehr bezahlen können und dass Germanistans Wohlstand darauf beruht, eine Industrienation zu sein, die sichere und billige Energie wie Sie und ich die Luft zum atmen braucht, nicht einer gewissen Komik und muten wie Schildbürgererkenntnisse an. Schon wenn Sie Ihr Essbesteck aus Chrom-Vanadium-Stahl in die Hände nehmen, sollten Sie mal darüber nachdenken, mit welchem energetischen Aufwand es hergestellt wird. Entgegen verquerer Ideologie links-grüner Phantasten und deren Nachläufer unter Merkel ist Energiesparen eben durchaus keine Energiequelle.

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Michael Scheffler

Jetzt warte ich auf die Leute hier im Forum, die mir erkläeren werden,

dass höhere Energiekosten ja was ganz Tolles sind und für mich und meine Kinder einen Zugewinn an Lebensqualität bringen. Und dass man Strom auch in der Tüte speichern kann:-)

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Sönke Peters

Die Kosten der "Energiewende" sind unkalkulierbar hoch

Die Ursache für die immer höheren Netzkosten in Germanistan liegt doch allein im Flackerstrom aus Windmühlen und PV-Anlagen, der mit gigantischem Aufwand aufgefangen und kompensiert werden muss. Wind weht nunmal nicht gleichmäßig und jeder Wolkendurchzug macht eine PV-Anlage zu einem tödlichen Risiko für’s gesamte Stromnetz. Gegen den unberechenbaren Strom aus den albernen "erneuerbaren" Quellen ist ein normales Stromnetz völlig hilflos und würde schon sofort zusammenbrechen, wenn irgendwo im Emsland eine stärkere Windbö auftaucht, die die Propeller dort schneller drehen lässt. Eine Anpassung und Gegensteuerung erfordert nunmal einen gigantischen Milliardenaufwand; auch wenn sich das der grünen Kindergartenlogik nicht erschließt: Willkommen in der Welt der Physik und Naturgesetze!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 13:56 Uhr
wolfgang lotz

...ob der schlaue Herr Roettgen das wohl gewusst hat ...

... als er seinen epochalen "Masterplan fuer die "Energiewende" der Kanzlerin vorgestellt hat ?? Die hätte es aber wissen müssen ... als "Naturwissenschaftlerin"... Ich schließe aus, dass die "Grünen" es gewusst hätten -- oder wenigstens verstehen würden, wenn es ihnen - wie hier - allgemeinverstaendlich - vorgestellt wird. Wenn das ganze "Projekt" nicht von so grandioser - und in der Folge - zerstörerischer Dummheit wäre , könnte man seine Späße machen, dass D. zu einer "KITA in Schilda" werden wird...

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Günter Jäger

Oberlandesgericht

Wieso beurteilt ein Oberlandesgericht eine Verrechnung von Leistungen? Das ist Sache der Gewinn- und Verlustrechnung und die wird von Wirtschaftsprüfern geprüft - oder sollte es zumindest werden. Woher hat ein Gericht, das noch dazu nur ein Oberlandesgericht ist und nicht ganz Deutschland umfassen kann, seine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse? Sicher, je höher diese Verrechnungseinheiten sind, desto höher sind auch die darauf entfallenden Steuern und von denen werden die Beamten - auch die Berufsrichter - bezahlt. Wer dächte da Böses?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 16:37 Uhr
Volkmar Behr

OLG

Die Richter mußten darüber entscheiden, ob die Angesetzten Indizes für die angenommene Produktivitätssteigerung (wirken netzerlössenkend) und die Inflationierungsraten (wirken erhöhend) von der BNetzA rechtmäßig und billig (im Sinne von bestmöglicher Vergleichsmaßstab) waren. Hierzu ist das Gericht zu einem anderen Urteil gekommen, als die BNetzA in ihren Bescheiden. Die Vorfinanzierungskosten auf Seiten der Netzbetreiber müßten ja eigentlich auch noch berücksichtigt werden, schließlich von 1 Mrd € finanziert für 5-6Jahre auch Zinskosten.
Das Gericht hatte nicht zu entscheiden, ob die in Ansatz gebrachten operativen Kosten inhaltlich richtig sind.
Und wenns beruhigt, der Staat kassiert ja dann die höhere Unternehmenssteuer und die Kommunen bekommen mehr Gewerbeertragssteuer ausgeschüttet.

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Wolfgang Ebel

wer braucht mhr Geld ?

Etwa die am Hungertuch nagenden Energie-Riesen ? Oder der Staat, damit er noch mehr Pleitegeier - Banken - EU-Staaten etc. unterstützen kann ?

Ich kann mich noch gut daran erinnern als die Grünen u.a. mit der Forderungen antraten, dass der Liter Benzin 5 DM kosten müsse. Mehr als die Hälfte kostet er heute schon. Hinzu kommen die hektischen "Atomenergieausstiegsmassnahmen "

Als Ergebnis kann man nur sehen, dass die Preise für Energie ständig nach obgen gehen und ein Ende nicht einmal ansatzweise abzusehen ist.

Wann endlich merkt auch der Letzte, dass dies so nicht weitergehen kann. Es ist höchste Zeit von Merkel'scher Politik Abstand zu nehmen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 10:51 Uhr
Günter Jäger

Weisung von Gerichten

Laut Grundgesetz sind die deutschen Richter an keine Weisungen gebunden. Was also hat die Bundeskanzlerin mit einem Gerichtsdurteil zu tun? Sie muss schon sehr mächtig sein, dass sie für alles in Deutschland geradesteht. Plappern wirkt für alle Darlegungen.

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Günter Blümel

mea culpa

Ich bin ja auch Beamter und habe folglich keine Ahnung. Aber bevor ich mich über die Kollegen echauffiere, wüsste ich schon gerne, um wieviel Geld es denn geht. Wenn ich es recht verstehe, haben viele Stromkunden dank der bisherigen Rechtsauffassung der Kollegen praktisch einen Kredit von den Netzbetreibern bekommen. Wird der verzinst? Nimmt man jetzt den ganzen Unterschied im Gehaltsindex zwischen Produzierendem Gewerbe und Baugewerbe, oder teilt man die Leistungen auf die Sektoren auf? Warum war der Produktivitätsfortschtitt eigentlich geringer? Wieviel müssen die zukünftigen Verbraucher denn pro kWh für die vergangenen Verbraucher bezahlen? Worüber dürfen sich die zukünftigen Netzbetreiber freuen, und werden sich die vergangenen Netzbetreiber ärgern? Zum Glück wird den Kollegen bei Gericht momentan mehr Ahnung zugestanden als denen bei der Bundesnetzagentur, obwohl sie doch dem Status nach noch unabhängigere Diener des Volkes sind. Liebe Grüße an alle Kollegen, männlich wie weiblich

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Bertram von Steuben

Wenn man nun Millionäre und HarzIV-Empfänger außen vor lässt...

...sieht es richtig düster aus.
Energiekosten sind bereits seit langem der weitaus größte Posten im Haushalt einer 1,4-Kinder-Familie, bei der ein Elternteil arbeit hat (Durchschnitt!).
Strom, Gas Wasser (Ab-Wasser nicht zu vergessen) und dazu der Treibstoff für die Fahrt zur Arbeit. Zusammengenommen sind da bei einem normalen Einkommen schnell 500€/Monat weg (Minimum). Davon sind gute 300€ Steuern, was man nicht vergessen darf. Bedenklich ist, dass in Gemanistan alle hier aufgezählten Posten die höchsten Werte erzielen im Vergleich mit anderen Industrienationen. Und es ist egal, ob ich in die USA schaue, nach Kanada, nach Frankreich, nach Australien, oder sonstwohin. Und komme mir keiner mit ebenso hohen Kraftstoffkosten: KEINE Nation erhebt zusätzlich noch solch abstruse finanziellen Steuerforderungen allein für das Halten eines Fahrzeugs -das muss bei der Verrichtung eines steuerpflichtigen Arbeitsplatzes eingerechnet werden.
Es ist Zeit, diese ungeheure Versklavung zu beenden...

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Florian Adler

Immer neue Umverteilungsmaßnahmen

Die notwendige Reaktion der Politik auf die Probleme, die durch die seit Jahren systematisch betriebene Verteuerung der Energie mit ihren destruktiven Wirkungen verursacht wurden, wäre eine Rückführung der Energiesteuern und -abgaben auf EU-konkurrenzfähige Größenordnung. Wie bereits bei der Befreiung der energieintensiven Industrie von den Netzkosten praktiziert (Umverteilung auf die Verbraucher), wird man das Problem der wachsenden Energiearmut aber nicht durch eine kräftige Senkung der hohen Energiesteuern und -Abgaben lösen. Man wird, ähnlich Hartz4, Energiekostenzuschüsse erfinden und sie an die von Energiearmut Bedrohten über Sozialämter verteilen. Das hat für den Bürokratenstaat den Vorteil, dass Bürger zu entrechteten Bitt- und Antragsstellern und damit in ihrem Energieverbrauch kontrollierbar werden. Ein weiteres Ereignis: Am 1.1.2013 beginnt die Versteigerung der Emissionszertifikate, die nach Experten-Schätzungen den Strompreis „über Nacht“ um ca. 50% steigen lassen werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 16:40 Uhr
Volkmar Behr

Netzkostenbefreiung?

Hallo Herr Adler,
meines Erachtens sind energieintensive Unternehmen lediglich von der EEG-Umlage, also dem politisch gewünschten Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung ausgenommen, nicht aber von den Netzentgelten. Da die Industrieunternehmen im politischen Willensbildungsprozess in Deutschland keine Stimme haben, ist es doch recht und billig, dass diejenigen die Kosten tragen, die den politischen Willen bekunden, oder?

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Hans  Schneider

Ungleich

Die Verteilung der Kosten der Umstellung auf regenerative Energien erfolgt unter dem Einfluss der Lobby. Deshalb werden die Kosten dieser Umstellung nicht auf alle Schultern gleich verteilt. Sondern zu Ungunsten der privaten Haushalt. Blendet man diesen Punkt aus, dann hat man ein starkes Argument, breite Wählerschichten vom Unsinnn dieser Maßnahmen zu überzeugen. Cui bono? Diese Frage sollte man sich stellen. Und eine objektive Betrachtung der Situation zeigt: Die Kosten werden auf die Privathaushalte abgewälzt. Tatsächlich handelt es sich um verdeckte Subvention, aber auch um Kanonenfutter gegen den Umbau der Energiererzeugung. Gefeuert wird gegen eine solidarische Beteiligung am nachhaltigen und ökonomisch sinnvollen Umbau der deutschen Energieerzeugung.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 01:23 Uhr
vera schmidt
vera schmidt (vera-s) - 08.06.2012 01:23 Uhr

die kosten werden IMMER

auf die privathaushalte abgewählzt.... sie glauben doch hoffentlich nicht, die von der atomlobby würden die aktuellen und die folgekosten des betriebs ihrer meiler komplett aus eigener tasche zahlen?

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Michael Scheffler

Lieber Herr Banaschk, wundern hilft nichts

2/3 der Journalisten - nicht nur bei den GEZ-Sendern - sind laut Statistik Anhänger von grünrot. Glauben Sie, dass dieser Vorgang also kommentiert wird? Ich frage mich nur, auch dort stehen ja eigentlich Menschen dahinter und auch die müssen erhöhte Kosten zahlen. Was treibt diese Menschen um? Aber das habe ich mich schon zu DDR-Zeiten gefragt...

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Thomas Roth
Thomas Roth (t_roth) - 06.06.2012 21:23 Uhr

Ausbeutung des Menschen

durch den Menschen. Nichts anderes!

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Guenter Puffer

Die Managementleistung dieser Fehlbeurteilung lässt zu wünschen übrig!!!!!

Es ist doch lächerlich, dass die Bundesnetzagentur den Anlagewert der Strompreise und Gaspreise falsch berechnet hat. Wie wollen diese Fachleute eigentlich den Bürger noch betrügen, wenn sie nicht mal in der Lage sind diese Preise Kalkulativ richtig zu berechnen. Es ist eine Schande, wie die Bürger von diesen hilflosen Managern dieser Unternehmen zur Kasse gebeten werden. Sie habe falsch Kalkuliert. Jeder Normalbürger wäre dafür in das Gefängnis per Gericht befördert worden. Wo ist Deutschlands Elite geblieben, sie kann keine Aufgaben mehr bewältigen sondern nur noch den Mammon ihrer eigenen Gehälter hoch treiben - die Leistung der geleisteten Arbeit ist geringschätzig.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 16:44 Uhr
Volkmar Behr

BNetzA ein Unternehmen?

Ich dachte bisher, die BNetzA ist eine Bundesoberbehörde, und kein Unternehmen. Die Berechnung an sich war wahrscheinlich richtig, lediglich die Eingangsprämissen zu Inflation und Effizienzsteigerung wurden vom Gericht als unrichtig zurückgewiesen. Smoit ergibt sich eine Neuberechnung.

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Norbert Pütz

Jetzt schlägst aber 13 !!! Erst wählen 20 % der Atomphobisten GRÜN und dann

beschweren sie sich über steigende Strompreise. Das war doch klar, dass man nicht in Energieerzeugungsmethoden aus dem Mittelalter zurückfallen kann, ohne dass es vor allem die Finanzschwachen Bürger trifft!
Wer GRÜN wählt, muss auch bereit sein, 5 Euro pro Liter und einen hohen Strompreis zu zahlen. Die ganze "grüne Welle" ist doch nur auf Angst aufgebaut. Seit 50 Jahren liefert die Kernenergie Strom ohne einen Todesfall! Die grüne Masche ist doch für die Hälfte ihrer Populisten nur ein Mittel auf Umwegen zur Macht. Mit Naturschutz hat das gar nichts zu tun. Dieselbe Partei ist doch dafür, Frösche am Straßenrand zu schützen und Menschen im Mutterleib zu töten! Aber bei uns kommt der Strom ja aus der Steckdose, wofür dann Kernkraftwerke? Mit Atomexplosionen und Katastrophen in japan und Rußland hat das nichts zu tun, denn die waren nur auf Schlamperei zurückzuführen! Inzwischen lachen die Nachbarländer und produzieren umso mehr Atomstrom!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 01:25 Uhr
vera schmidt
vera schmidt (vera-s) - 08.06.2012 01:25 Uhr

terschobyl

haben Sie offenbar bereits verdrängt...?

und vielleicht haben Sie ja auch eine gute idee, wohin wir mit dem atommüll sollten, der derzeit noch großteils bei den AKW in abklingbecken lagert und noch tausende jahre strahlen wird?

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martin fehlig

merkwürdig

der preis war in der vergangenheit zu niedrig, wie denn das? die unternehmen haben gewinne erzielt und der strom floss.
nicht der preis war zu niedrig, die gewinne waren es. man hatte sich eben zu sehr an monopol, preis = grenzerlös gewöhnt, korrekt ist: preis = grenzkosten. aber unsere wackerren richter haben das gleich mal richtiggestellt, wo kämen wir denn hin, wenn man nicht mal mehr ein anständiges monopolpreisgefüge haben darf.
eine unverschämtheit!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 06:13 Uhr
Günter Haberland

Wenn der Preis den Grenzkosten entspricht

wird nicht ein einziger Meter von den dringend erforderlichen Stromtrassen gebaut. Warum sollte ein Unternehmen investieren, wenn es dabei keinen Gewinn machen darf?

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Jürgen Meier
Jürgen Meier (jm0001) - 06.06.2012 20:04 Uhr

Es hilft nur noch eines

Es hilft nur noch: Verstaatlichen der grenzenlos gierigen Energieversorger. Wozu existieren die überhaupt? Um fette Renditen einzufahren, das ist das einzige was zählt. Strom, Wasser, Gas und Banken, das gehört in die Hand des Staates, Basta und Ende der Ansage!

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 16:53 Uhr
Volkmar Behr

Da waren wir schonmal

Bis in die 80er Jahre waren große Teile der Energiewirtschaft mehrheitlich in Staatshand. Dann brauchte der Staat Geld und verkaufte seine Anteile an den Konzernen (s. VIAG, VEBA & Co) an Freie Aktionäre, und die Kommunen waren klamm und verkauften ihre Stadtwerke in den 80&90er Jahren an die Energiekonzerne. Teilweise auch, weil diese Städtischen Werke aufgrund Missmanagement einfach mal pleite gegangen sind.
Wie zukunftsfähig der Staat seine verantwortete Infrastruktur pflegt, kann ich fast jeden Tag auf der A2 sehen. Kurzum, wenn die Energiewirtschaft ihre Netze so fleißig ausgebaut hätte, würde Deutschland immer noch mit Kohlenbriketts heizen anstelle Erdgas; und das Stromnetz hätte bei weitem nicht die heutige EEG-Aufnahmenfähigkeit.
Dies verdanken wir der Privatwirtschaftlichen Organisation in Deutschland. Negative Erfahrungen mit der öffentlichen Hand kann man in Europa hinreichend finden.
M.E. waren die größten Verliererbanken doch staatliche Unternehmen wie die WestLB, oder?

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Ben Vöck

"Basta und Ende der Ansage!"

Bestes Argument überhaupt.

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Karl Dietrich Naumann

Häh ?

Es ist doch gerade der Staat und seine Politiker- und Beamtenkaste, der bei uns den größten
Bockmist baut !

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Norbert Pütz

Stimmt, aber auch die GRÜNEN sollten dafür haften

sie sind die Urheber der Strompreissteigerungen, denn der Atomstrom wird jetzt teuerer im Ausland eingekauft und die Grundbesitzer, die Windmühlen bauen und Energie erzeugen wie im Mittelalter, lachen sich auch als Profiteuere ins Fäustchen und wählen fleißig weiter GRÜN, während HARZ IV-Empfänger den Strom nicht mehr zahlen können und gesperrt bekommen!

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 06.06.2012 18:35 Uhr

wer als Souverän solche Beamten angestellt hat

braucht keine weiteren Feinde. Die Merkelbüttel tragen zusätzlich zur Verdrossenheit bei. Nicht nur zur Politik-, auch Verdrossenheit zu Gemeinwesen, Staat, Beamtentum - Abzocker, wo man hinschaut wo Steuergelder hinfließen...

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Hermann Eichhorn

Die Energiewende auf dem Rücken der privaten Stromkunden

Auf ganz hohem Niveau vom Kanzleramt über die Netzagentur zu den Stromkonzernen bis runter in die Gerichte, die naturgemäß nur auf der Grundlage der bestehenden Gesetze entscheiden können, scheint man sich einig zu sein, dass der private Stromkunde die Energiewende bezahlen sollte. Die stromverbrauchende Industrie wurde ja von der Politik befreit. Auch das wurde schon auf dem Rücken der privaten Verbraucher abgeladen. Dabei schwört unsere Regierung, dass sie Schaden von uns abwenden sollte. Netze, Offshore-Anlagen und Investments in Gaskraftwerke sind Werke, die nur durch riesige Investitionskonstrukte bewältigt werden können und damit nicht nur die Kosten der Entstehung solcher Werke, sondern auch die Kosten der Finanzierung mit bezahlt werden müssen. Wäre es da nicht besser gewesen vom Verbraucher auszugehen und Strom dort zu produzieren, wo er gebraucht wird? Solar, Lichtblick, Dachssystem sind Ansätze, mit denen man lokal Strom erzeugen kann und privat finanziert werden kann.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 10:00 Uhr
mathias dumke

"...besser, Strom lokal zu produzieren.." Das habe ich schon mal in der Sahel-Zone gesehen.

Dort wurde Energie auch lokal erzeugt:
Um Wasser aus einem Brunnen zu schöpfen, musste ein Esel den ganzen Tag im Kreis laufen.

Nichts anderes ist die sog. "Dezentralisierung" der Energieerzeugung.
Und irgendwelche "solaren Dachsysteme" und Windmühlchen schaffen es noch nicht einmal, die Herstellungskosten während ihrer Produktlebenszeit zu erzeugen; deshalb müssen sie ja hoch subventioniert werden.
Und: Würde man auch noch der dt. Industrie die Kosten für diesen Irrsinn in vollem Umfang auferlegen, würde das sofort entweder das Aus für diese Unternehmen oder die Flucht ins Ausland bedeuten.
Seien Sie doch froh, dass Sie wenigstens noch ihren Arbeitsplatz haben.

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Christian Wrobel

Nur mal zur Erinnerung für alle Foristen, die hier Anderes behaupten!

Ohne die Politik der Bundesnetzagentur wären die Netzentgelte heute noch ca. 1,5 Cent/ kWh höher. Um diesen Betrag konnte durch die erfolgreiche Regulierung in den letzten 5 Jahren nämlich die Netzentgelte gesenkt werden. Das entspricht einem Gegenwert von ca. 60 Mrd. Euro!

Auch das Urteil des OLG ändert nichts daran, dass die Bundesnetzagentur zum Wohle gerade der kleinen Haushalte in den letzten Jahren gewirkt hat!

Aber vermutlich hätten die "Pseudo-Experten" hier gerne die 60 Mrd. Euro an die Stromnetzbetreiber gezahlt und lieber deren Gewinne erhöht?!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 11:48 Uhr
Christian Wrobel

Ja; Frau Nachtmann! Weil die Bundesnetzagentur eben nur für die Kosten der Netze zuständig ist,

und nicht für die Kosten der Stromerzeugung! Vielleicht sollte man das ändern?!

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Ulla Nachtmann

Ah ja?

"Auch das Urteil des OLG ändert nichts daran, dass die Bundesnetzagentur zum Wohle gerade der kleinen Haushalte in den letzten Jahren gewirkt hat! "
.
Deshalb sind also unsere Stromkosten über die Jahre STÄNDIG gestiegen obwohl unser Verbrauch bewußt ständig fiel?
.
Ihre Worte klingen wie das Pfeifen im dunklen Wald, Herr Wrobel.

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wolfgang lotz

... und das ist erst der Anfang ...

... der Kostenlawine , die auf den Standort D. zukommt !! Und alles weil man ein paar grünen Politik-Amateuren die Panikmache über "Atom-Gefahren" und "Klima-Katastophe" für bare Münze abkauft. Wirklich Schuld an der sich immer deutlicher abzeichnenden Misere hat aber der sog. "mündige Bürger" , der das alles widerspruchslos mit sich machen lässt. Anstatt das so zu sehen, schimpft man auf den Popanz "böse Energiekonzerne", etc. Wenn man das so aus der Ferne betrachtet, dann erinnert das Land an eine riesige KITA !! Wie richtig hat Heine das aus seinem Pariser Asyl gesagt - vor fast 150 Jahren : " denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht..."!! Ewig neu , diese Betrachtung ...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 14:08 Uhr
wolfgang lotz

... das ist für mich so eine der "Studien" von der gleichen Qualität wie die der "Klimaforscher" ...

... da hilft nur Auswandern, möglichst weit weg und dahin wo die "Industriedichte" wie in der Sahel-Region ist.... Wer solchen "Studien" den Wert des bedruckten Papiers beimisst, der hat selbst Schuld , wenn ihm Angst und Bange wird !!

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Thomas Semanski
Thomas Semanski (Kuroro) - 07.06.2012 03:47 Uhr

wo wir gerade bei Atomgefahren waren...

Die Max-Planck-Gesellschaft hat da mal geforscht und kommt zu diesem Ergebnis: [link durch Moderation entfernt, Richtlinien beachten]Westeuropa trägt das weltweit höchste Risiko einer radioaktiven Kontamination durch schwere Reaktorunfälle Begründung: da ist jedesmal eine Menge Umland betroffen und in Westeuropa ist die Reaktordichte besonders hoch. Im Übrigen widersprechen sie auch den bisherigen Statistiken, wie häufig man mit Atomunfällen zu rechnen hat: dass solche Ereignisse im momentanen Kraftwerksbestand etwa einmal in 10 bis 20 Jahren auftreten können und damit 200 mal häufiger sind als in der Vergangenheit geschätzt. Oh ,und weiter: Die Ergebnisse zeigen, dass Westeuropa – inklusive Deutschland – wahrscheinlich einmal in etwa 50 Jahren mit mehr als 40 Kilobecquerel radioaktivem Cäsium-137 pro Quadratmeter belastet wird. Ab dieser Menge gilt ein Gebiet laut der Internationalen Atomenergie Behörde IAEA als radioaktiv kontaminiert. Aber sonst ist alles Sicher :D

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Stefan Lessing

Wer zahlt die Energiewende?

Das von der rot-grünen Bundesregierung auf den Weg gebrachte
Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG ist wenig durchdacht, ungerecht
und unsozial. das Gesetz belastet hauptsächlich - wie auch jetzt
wieder bei der falschen Berechnung -, den kleinen Stromverbraucher,
die alleinerziehende Mutter oder junge Familien, die sich kein eigenes
Haus mit subventioniertem Solardach leisten können. Das Jahrhundert-
projekt ,der erneuerbare-Energien, kann nurgelingen wenn es als eine
gesamtdeutsche Aufgabe begriffen wird. Die Energiewende muss vom
Bundeshaushalt über das allgemeine Steueraufkommen finanziert werden.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 10:09 Uhr
mathias dumke

@Hr. Lessing: Der Bundeshaushalt muss genau so wenig Flüge zum Mars oder Mond...

finanzieren, wie die "Energiewende".
Sondern kann auf alle diese Utopien doch einfach verzichten.

Und das "Jahrhundert-Projekt der erneuerbare-Energien" ist bereits genauso gescheitert wie der Euro und die EU.
Dieses "Jahrhundert-Projekt" führt direkt in die Deindustrialisierung und somit (falls die EU nicht schneller ist) zur völligen Verarmung der dt. Bevölkerung.

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Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 06.06.2012 20:21 Uhr

klar, logo und der Rest der Bürger kann sich dann auch gleich mal um

die Sanierung der Asse kümmern und die Milliarden dafür auf den Tisch legen. So zum Warmlaufen. Und wenn sie schon mal am zahlen sind, dann könnten sie gleich nochmal über 100MRD Rücklagen bilden für den Fall, dass es doch mal zu einem Gau kommt. Merken Sie denn nicht, dass es hier nicht um Atomstrom oder erneuerbare Energien geht, sondern darum, dass die Politik, die Regierung nicht in der Lage ist oder noch besser, nicht Willens, die Energiewende zu Gunsten der Bürger zu gestalten. Sondern lieber mit Lobbyisten klüngelt und die Kosten auf die Allgemeinheit abwälzt.

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Dagmar Schuldt

Mittelstand

Wer denkt eigentlich an den kleinen Bäcker, Fleischer, Friseur, etc ...? Viele kleine Unternehmer stöhnen über die Abgabenlast und können die Energiekosten kaum finanzieren. Wir dürfen nicht vergessen, dass auch Arbeitsplätze in anderen Branchen (nicht nur bei den erneuerbaren Energien) zu schützen sind.

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wolfgang lotz

... das wird ja immer schlimmer ... sind denn die EURO 2000 Mrd. Schulden noch nicht genug??

... nur wenn die "Energie-Wende" von einer breiten Mehrheit der - steuerzahlenden - Bürger unterstützt würde , könnte man dieses Ungeheuer als "Gemeinschafts-Aufgabe" betrachten. Das ist aber doch keineswegs der Fall. Deshalb sollten - gerechterweise - die Kosten auch nur von den Befuehrwortern getragen werden. Und das sind nur begrenzt die "Grünen" als Partei - sondern all die vielen Bürger, die sich so im Stillen das grüne Mäntelchen umgehängt haben.
Gerecht wäre ein zweigeteilter Stromtarif , der den Anhaengern der "Energie-Wende" die vollen Kosten des "Projekts" anlastet - und den Rest der Buerger das bezahlen lässt , was sie wirklich wollen : Energie in ausreichender Menge zum ökonomisch vertretbar - niedrigstem - Preis.

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