06.06.2012 · Den Verbrauchern drohen höhere Preise für Gas und Strom. Der Grund: Nach einem Gerichtsurteil hat die Bundesnetzagentur in der Vergangenheit den Anlagenwert der Strom- und Gasnetze falsch berechnet.
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anstatt Energiesparen zu fördern wird die Verschwendung weiter gefördert
und Verschwendung ist eben teuer.
Wie kann man schnell auf diese Form "Energiewende" verzichten?
Es geht natürlich viel billiger mit weniger Energieverschwendung
sogenanntes Energiesparen.
Aber das würde nach einer Investitionsphase das BIP senken.
Die Verschuldungsquote und Steuereinnahmen auf Energie sinken.
Dann eben weiter so mit der Verschwendung und dem Jammern.
Das bisherige EEG hat über 100 Milliarden gekostet und kostet ja
nun noch viel mehr.
Mit 4 Milliarden Euro für 40 Millionen Gutscheine die besten
Geräte im Haushalt gefördert und 40 Millionen Haushalte
würden 10% des gesamten Stromes nicht mehr verbrauchen und der alte
Schrott würdeauf dem Müll gelanden oder würde als
Zweitgerät nur noch im Keller stehen.
Dazu kommen 6% Stromheizungen, die man mit Wärmepumpen um den
Faktor 3 verbesseren kann oder mit Wärmedämmung um Faktor 4 im
Verbrauch verbessern kann.
Aber dann kann man ja viel weniger Strom verkaufen.
Diese "Energiewende" ist ja noch nicht einmal gut gemeint.
@ STEFAN PAULY (STEFANO...):
"Anstatt Energiesparen zu fördern …"
.
Werter Herr Pauly, die ewig bemühten Beispiele, wie
Otto-Normalverbraucher hier und da ein paar KW/h einsparen könnte,
entbehren vor dem Hintergrund, dass es schon reichlich
"Einsparungen" gibt, weil etliche Deutsche ihren Strom nicht
mehr bezahlen können und dass Germanistans Wohlstand darauf beruht,
eine Industrienation zu sein, die sichere und billige Energie wie Sie
und ich die Luft zum atmen braucht, nicht einer gewissen Komik und muten
wie Schildbürgererkenntnisse an. Schon wenn Sie Ihr Essbesteck aus
Chrom-Vanadium-Stahl in die Hände nehmen, sollten Sie mal
darüber nachdenken, mit welchem energetischen Aufwand es
hergestellt wird. Entgegen verquerer Ideologie links-grüner
Phantasten und deren Nachläufer unter Merkel ist Energiesparen eben
durchaus keine Energiequelle.
Jetzt warte ich auf die Leute hier im Forum, die mir erkläeren werden,
dass höhere Energiekosten ja was ganz Tolles sind und für mich und meine Kinder einen Zugewinn an Lebensqualität bringen. Und dass man Strom auch in der Tüte speichern kann:-)
Die Kosten der "Energiewende" sind unkalkulierbar hoch
Die Ursache für die immer höheren Netzkosten in Germanistan
liegt doch allein im Flackerstrom aus Windmühlen und PV-Anlagen,
der mit gigantischem Aufwand aufgefangen und kompensiert werden muss.
Wind weht nunmal nicht gleichmäßig und jeder Wolkendurchzug
macht eine PV-Anlage zu einem tödlichen Risiko für’s
gesamte Stromnetz. Gegen den unberechenbaren Strom aus den albernen
"erneuerbaren" Quellen ist ein normales Stromnetz völlig
hilflos und würde schon sofort zusammenbrechen, wenn irgendwo im
Emsland eine stärkere Windbö auftaucht, die die Propeller dort
schneller drehen lässt. Eine Anpassung und Gegensteuerung erfordert
nunmal einen gigantischen Milliardenaufwand; auch wenn sich das der
grünen Kindergartenlogik nicht erschließt: Willkommen in der
Welt der Physik und Naturgesetze!
...ob der schlaue Herr Roettgen das wohl gewusst hat ...
... als er seinen epochalen "Masterplan fuer die "Energiewende" der Kanzlerin vorgestellt hat ?? Die hätte es aber wissen müssen ... als "Naturwissenschaftlerin"... Ich schließe aus, dass die "Grünen" es gewusst hätten -- oder wenigstens verstehen würden, wenn es ihnen - wie hier - allgemeinverstaendlich - vorgestellt wird. Wenn das ganze "Projekt" nicht von so grandioser - und in der Folge - zerstörerischer Dummheit wäre , könnte man seine Späße machen, dass D. zu einer "KITA in Schilda" werden wird...
Wieso beurteilt ein Oberlandesgericht eine Verrechnung von Leistungen? Das ist Sache der Gewinn- und Verlustrechnung und die wird von Wirtschaftsprüfern geprüft - oder sollte es zumindest werden. Woher hat ein Gericht, das noch dazu nur ein Oberlandesgericht ist und nicht ganz Deutschland umfassen kann, seine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse? Sicher, je höher diese Verrechnungseinheiten sind, desto höher sind auch die darauf entfallenden Steuern und von denen werden die Beamten - auch die Berufsrichter - bezahlt. Wer dächte da Böses?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 16:37 UhrOLG
Die Richter mußten darüber entscheiden, ob die Angesetzten
Indizes für die angenommene Produktivitätssteigerung (wirken
netzerlössenkend) und die Inflationierungsraten (wirken
erhöhend) von der BNetzA rechtmäßig und billig (im Sinne
von bestmöglicher Vergleichsmaßstab) waren. Hierzu ist das
Gericht zu einem anderen Urteil gekommen, als die BNetzA in ihren
Bescheiden. Die Vorfinanzierungskosten auf Seiten der Netzbetreiber
müßten ja eigentlich auch noch berücksichtigt werden,
schließlich von 1 Mrd € finanziert für 5-6Jahre auch Zinskosten.
Das Gericht hatte nicht zu entscheiden, ob die in Ansatz gebrachten
operativen Kosten inhaltlich richtig sind.
Und wenns beruhigt, der Staat kassiert ja dann die höhere
Unternehmenssteuer und die Kommunen bekommen mehr Gewerbeertragssteuer ausgeschüttet.
Etwa die am Hungertuch nagenden Energie-Riesen ? Oder der Staat, damit
er noch mehr Pleitegeier - Banken - EU-Staaten etc. unterstützen
kann ?
Ich kann mich noch gut daran erinnern als die Grünen u.a. mit der
Forderungen antraten, dass der Liter Benzin 5 DM kosten müsse. Mehr
als die Hälfte kostet er heute schon. Hinzu kommen die hektischen
"Atomenergieausstiegsmassnahmen "
Als Ergebnis kann man nur sehen, dass die Preise für Energie
ständig nach obgen gehen und ein Ende nicht einmal ansatzweise
abzusehen ist.
Wann endlich merkt auch der Letzte, dass dies so nicht weitergehen kann.
Es ist höchste Zeit von Merkel'scher Politik Abstand zu nehmen.
Weisung von Gerichten
Laut Grundgesetz sind die deutschen Richter an keine Weisungen gebunden. Was also hat die Bundeskanzlerin mit einem Gerichtsdurteil zu tun? Sie muss schon sehr mächtig sein, dass sie für alles in Deutschland geradesteht. Plappern wirkt für alle Darlegungen.
Ich bin ja auch Beamter und habe folglich keine Ahnung. Aber bevor ich mich über die Kollegen echauffiere, wüsste ich schon gerne, um wieviel Geld es denn geht. Wenn ich es recht verstehe, haben viele Stromkunden dank der bisherigen Rechtsauffassung der Kollegen praktisch einen Kredit von den Netzbetreibern bekommen. Wird der verzinst? Nimmt man jetzt den ganzen Unterschied im Gehaltsindex zwischen Produzierendem Gewerbe und Baugewerbe, oder teilt man die Leistungen auf die Sektoren auf? Warum war der Produktivitätsfortschtitt eigentlich geringer? Wieviel müssen die zukünftigen Verbraucher denn pro kWh für die vergangenen Verbraucher bezahlen? Worüber dürfen sich die zukünftigen Netzbetreiber freuen, und werden sich die vergangenen Netzbetreiber ärgern? Zum Glück wird den Kollegen bei Gericht momentan mehr Ahnung zugestanden als denen bei der Bundesnetzagentur, obwohl sie doch dem Status nach noch unabhängigere Diener des Volkes sind. Liebe Grüße an alle Kollegen, männlich wie weiblich
Wenn man nun Millionäre und HarzIV-Empfänger außen vor lässt...
...sieht es richtig düster aus.
Energiekosten sind bereits seit langem der weitaus größte
Posten im Haushalt einer 1,4-Kinder-Familie, bei der ein Elternteil
arbeit hat (Durchschnitt!).
Strom, Gas Wasser (Ab-Wasser nicht zu vergessen) und dazu der Treibstoff
für die Fahrt zur Arbeit. Zusammengenommen sind da bei einem
normalen Einkommen schnell 500€/Monat weg (Minimum). Davon sind
gute 300€ Steuern, was man nicht vergessen darf. Bedenklich ist,
dass in Gemanistan alle hier aufgezählten Posten die höchsten
Werte erzielen im Vergleich mit anderen Industrienationen. Und es ist
egal, ob ich in die USA schaue, nach Kanada, nach Frankreich, nach
Australien, oder sonstwohin. Und komme mir keiner mit ebenso hohen
Kraftstoffkosten: KEINE Nation erhebt zusätzlich noch solch
abstruse finanziellen Steuerforderungen allein für das Halten eines
Fahrzeugs -das muss bei der Verrichtung eines steuerpflichtigen
Arbeitsplatzes eingerechnet werden.
Es ist Zeit, diese ungeheure Versklavung zu beenden...
Immer neue Umverteilungsmaßnahmen
Die notwendige Reaktion der Politik auf die Probleme, die durch die seit Jahren systematisch betriebene Verteuerung der Energie mit ihren destruktiven Wirkungen verursacht wurden, wäre eine Rückführung der Energiesteuern und -abgaben auf EU-konkurrenzfähige Größenordnung. Wie bereits bei der Befreiung der energieintensiven Industrie von den Netzkosten praktiziert (Umverteilung auf die Verbraucher), wird man das Problem der wachsenden Energiearmut aber nicht durch eine kräftige Senkung der hohen Energiesteuern und -Abgaben lösen. Man wird, ähnlich Hartz4, Energiekostenzuschüsse erfinden und sie an die von Energiearmut Bedrohten über Sozialämter verteilen. Das hat für den Bürokratenstaat den Vorteil, dass Bürger zu entrechteten Bitt- und Antragsstellern und damit in ihrem Energieverbrauch kontrollierbar werden. Ein weiteres Ereignis: Am 1.1.2013 beginnt die Versteigerung der Emissionszertifikate, die nach Experten-Schätzungen den Strompreis „über Nacht“ um ca. 50% steigen lassen werden.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 16:40 UhrNetzkostenbefreiung?
Hallo Herr Adler,
meines Erachtens sind energieintensive Unternehmen lediglich von der
EEG-Umlage, also dem politisch gewünschten Ausbau der erneuerbaren
Energieerzeugung ausgenommen, nicht aber von den Netzentgelten. Da die
Industrieunternehmen im politischen Willensbildungsprozess in
Deutschland keine Stimme haben, ist es doch recht und billig, dass
diejenigen die Kosten tragen, die den politischen Willen bekunden, oder?
Die Verteilung der Kosten der Umstellung auf regenerative Energien erfolgt unter dem Einfluss der Lobby. Deshalb werden die Kosten dieser Umstellung nicht auf alle Schultern gleich verteilt. Sondern zu Ungunsten der privaten Haushalt. Blendet man diesen Punkt aus, dann hat man ein starkes Argument, breite Wählerschichten vom Unsinnn dieser Maßnahmen zu überzeugen. Cui bono? Diese Frage sollte man sich stellen. Und eine objektive Betrachtung der Situation zeigt: Die Kosten werden auf die Privathaushalte abgewälzt. Tatsächlich handelt es sich um verdeckte Subvention, aber auch um Kanonenfutter gegen den Umbau der Energiererzeugung. Gefeuert wird gegen eine solidarische Beteiligung am nachhaltigen und ökonomisch sinnvollen Umbau der deutschen Energieerzeugung.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 01:23 Uhrdie kosten werden IMMER
auf die privathaushalte abgewählzt.... sie glauben doch hoffentlich nicht, die von der atomlobby würden die aktuellen und die folgekosten des betriebs ihrer meiler komplett aus eigener tasche zahlen?
Lieber Herr Banaschk, wundern hilft nichts
2/3 der Journalisten - nicht nur bei den GEZ-Sendern - sind laut Statistik Anhänger von grünrot. Glauben Sie, dass dieser Vorgang also kommentiert wird? Ich frage mich nur, auch dort stehen ja eigentlich Menschen dahinter und auch die müssen erhöhte Kosten zahlen. Was treibt diese Menschen um? Aber das habe ich mich schon zu DDR-Zeiten gefragt...
durch den Menschen. Nichts anderes!
Die Managementleistung dieser Fehlbeurteilung lässt zu wünschen übrig!!!!!
Es ist doch lächerlich, dass die Bundesnetzagentur den Anlagewert der Strompreise und Gaspreise falsch berechnet hat. Wie wollen diese Fachleute eigentlich den Bürger noch betrügen, wenn sie nicht mal in der Lage sind diese Preise Kalkulativ richtig zu berechnen. Es ist eine Schande, wie die Bürger von diesen hilflosen Managern dieser Unternehmen zur Kasse gebeten werden. Sie habe falsch Kalkuliert. Jeder Normalbürger wäre dafür in das Gefängnis per Gericht befördert worden. Wo ist Deutschlands Elite geblieben, sie kann keine Aufgaben mehr bewältigen sondern nur noch den Mammon ihrer eigenen Gehälter hoch treiben - die Leistung der geleisteten Arbeit ist geringschätzig.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 16:44 UhrBNetzA ein Unternehmen?
Ich dachte bisher, die BNetzA ist eine Bundesoberbehörde, und kein Unternehmen. Die Berechnung an sich war wahrscheinlich richtig, lediglich die Eingangsprämissen zu Inflation und Effizienzsteigerung wurden vom Gericht als unrichtig zurückgewiesen. Smoit ergibt sich eine Neuberechnung.
Jetzt schlägst aber 13 !!! Erst wählen 20 % der Atomphobisten GRÜN und dann
beschweren sie sich über steigende Strompreise. Das war doch klar,
dass man nicht in Energieerzeugungsmethoden aus dem Mittelalter
zurückfallen kann, ohne dass es vor allem die Finanzschwachen
Bürger trifft!
Wer GRÜN wählt, muss auch bereit sein, 5 Euro pro Liter und
einen hohen Strompreis zu zahlen. Die ganze "grüne Welle"
ist doch nur auf Angst aufgebaut. Seit 50 Jahren liefert die Kernenergie
Strom ohne einen Todesfall! Die grüne Masche ist doch für die
Hälfte ihrer Populisten nur ein Mittel auf Umwegen zur Macht. Mit
Naturschutz hat das gar nichts zu tun. Dieselbe Partei ist doch
dafür, Frösche am Straßenrand zu schützen und
Menschen im Mutterleib zu töten! Aber bei uns kommt der Strom ja
aus der Steckdose, wofür dann Kernkraftwerke? Mit Atomexplosionen
und Katastrophen in japan und Rußland hat das nichts zu tun, denn
die waren nur auf Schlamperei zurückzuführen! Inzwischen
lachen die Nachbarländer und produzieren umso mehr Atomstrom!
terschobyl
haben Sie offenbar bereits verdrängt...?
und vielleicht haben Sie ja auch eine gute idee, wohin wir mit dem
atommüll sollten, der derzeit noch großteils bei den AKW in
abklingbecken lagert und noch tausende jahre strahlen wird?
der preis war in der vergangenheit zu niedrig, wie denn das? die
unternehmen haben gewinne erzielt und der strom floss.
nicht der preis war zu niedrig, die gewinne waren es. man hatte sich
eben zu sehr an monopol, preis = grenzerlös gewöhnt, korrekt
ist: preis = grenzkosten. aber unsere wackerren richter haben das gleich
mal richtiggestellt, wo kämen wir denn hin, wenn man nicht mal mehr
ein anständiges monopolpreisgefüge haben darf.
eine unverschämtheit!
Wenn der Preis den Grenzkosten entspricht
wird nicht ein einziger Meter von den dringend erforderlichen Stromtrassen gebaut. Warum sollte ein Unternehmen investieren, wenn es dabei keinen Gewinn machen darf?
Es hilft nur noch: Verstaatlichen der grenzenlos gierigen Energieversorger. Wozu existieren die überhaupt? Um fette Renditen einzufahren, das ist das einzige was zählt. Strom, Wasser, Gas und Banken, das gehört in die Hand des Staates, Basta und Ende der Ansage!
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 16:53 UhrDa waren wir schonmal
Bis in die 80er Jahre waren große Teile der Energiewirtschaft
mehrheitlich in Staatshand. Dann brauchte der Staat Geld und verkaufte
seine Anteile an den Konzernen (s. VIAG, VEBA & Co) an Freie
Aktionäre, und die Kommunen waren klamm und verkauften ihre
Stadtwerke in den 80&90er Jahren an die Energiekonzerne. Teilweise
auch, weil diese Städtischen Werke aufgrund Missmanagement einfach
mal pleite gegangen sind.
Wie zukunftsfähig der Staat seine verantwortete Infrastruktur
pflegt, kann ich fast jeden Tag auf der A2 sehen. Kurzum, wenn die
Energiewirtschaft ihre Netze so fleißig ausgebaut hätte,
würde Deutschland immer noch mit Kohlenbriketts heizen anstelle
Erdgas; und das Stromnetz hätte bei weitem nicht die heutige EEG-Aufnahmenfähigkeit.
Dies verdanken wir der Privatwirtschaftlichen Organisation in
Deutschland. Negative Erfahrungen mit der öffentlichen Hand kann
man in Europa hinreichend finden.
M.E. waren die größten Verliererbanken doch staatliche
Unternehmen wie die WestLB, oder?
"Basta und Ende der Ansage!"
Bestes Argument überhaupt.
Häh ?
Es ist doch gerade der Staat und seine Politiker- und Beamtenkaste, der
bei uns den größten
Bockmist baut !
Stimmt, aber auch die GRÜNEN sollten dafür haften
sie sind die Urheber der Strompreissteigerungen, denn der Atomstrom wird jetzt teuerer im Ausland eingekauft und die Grundbesitzer, die Windmühlen bauen und Energie erzeugen wie im Mittelalter, lachen sich auch als Profiteuere ins Fäustchen und wählen fleißig weiter GRÜN, während HARZ IV-Empfänger den Strom nicht mehr zahlen können und gesperrt bekommen!
wer als Souverän solche Beamten angestellt hat
braucht keine weiteren Feinde. Die Merkelbüttel tragen zusätzlich zur Verdrossenheit bei. Nicht nur zur Politik-, auch Verdrossenheit zu Gemeinwesen, Staat, Beamtentum - Abzocker, wo man hinschaut wo Steuergelder hinfließen...
Die Energiewende auf dem Rücken der privaten Stromkunden
Auf ganz hohem Niveau vom Kanzleramt über die Netzagentur zu den Stromkonzernen bis runter in die Gerichte, die naturgemäß nur auf der Grundlage der bestehenden Gesetze entscheiden können, scheint man sich einig zu sein, dass der private Stromkunde die Energiewende bezahlen sollte. Die stromverbrauchende Industrie wurde ja von der Politik befreit. Auch das wurde schon auf dem Rücken der privaten Verbraucher abgeladen. Dabei schwört unsere Regierung, dass sie Schaden von uns abwenden sollte. Netze, Offshore-Anlagen und Investments in Gaskraftwerke sind Werke, die nur durch riesige Investitionskonstrukte bewältigt werden können und damit nicht nur die Kosten der Entstehung solcher Werke, sondern auch die Kosten der Finanzierung mit bezahlt werden müssen. Wäre es da nicht besser gewesen vom Verbraucher auszugehen und Strom dort zu produzieren, wo er gebraucht wird? Solar, Lichtblick, Dachssystem sind Ansätze, mit denen man lokal Strom erzeugen kann und privat finanziert werden kann.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 10:00 Uhr"...besser, Strom lokal zu produzieren.." Das habe ich schon mal in der Sahel-Zone gesehen.
Dort wurde Energie auch lokal erzeugt:
Um Wasser aus einem Brunnen zu schöpfen, musste ein Esel den ganzen
Tag im Kreis laufen.
Nichts anderes ist die sog. "Dezentralisierung" der Energieerzeugung.
Und irgendwelche "solaren Dachsysteme" und Windmühlchen
schaffen es noch nicht einmal, die Herstellungskosten während ihrer
Produktlebenszeit zu erzeugen; deshalb müssen sie ja hoch
subventioniert werden.
Und: Würde man auch noch der dt. Industrie die Kosten für
diesen Irrsinn in vollem Umfang auferlegen, würde das sofort
entweder das Aus für diese Unternehmen oder die Flucht ins Ausland bedeuten.
Seien Sie doch froh, dass Sie wenigstens noch ihren Arbeitsplatz haben.
Nur mal zur Erinnerung für alle Foristen, die hier Anderes behaupten!
Ohne die Politik der Bundesnetzagentur wären die Netzentgelte heute
noch ca. 1,5 Cent/ kWh höher. Um diesen Betrag konnte durch die
erfolgreiche Regulierung in den letzten 5 Jahren nämlich die
Netzentgelte gesenkt werden. Das entspricht einem Gegenwert von ca. 60
Mrd. Euro!
Auch das Urteil des OLG ändert nichts daran, dass die
Bundesnetzagentur zum Wohle gerade der kleinen Haushalte in den letzten
Jahren gewirkt hat!
Aber vermutlich hätten die "Pseudo-Experten" hier gerne
die 60 Mrd. Euro an die Stromnetzbetreiber gezahlt und lieber deren
Gewinne erhöht?!
Ja; Frau Nachtmann! Weil die Bundesnetzagentur eben nur für die Kosten der Netze zuständig ist,
und nicht für die Kosten der Stromerzeugung! Vielleicht sollte man das ändern?!
Ah ja?
"Auch das Urteil des OLG ändert nichts daran, dass die
Bundesnetzagentur zum Wohle gerade der kleinen Haushalte in den letzten
Jahren gewirkt hat! "
.
Deshalb sind also unsere Stromkosten über die Jahre STÄNDIG
gestiegen obwohl unser Verbrauch bewußt ständig fiel?
.
Ihre Worte klingen wie das Pfeifen im dunklen Wald, Herr Wrobel.
... und das ist erst der Anfang ...
... der Kostenlawine , die auf den Standort D. zukommt !! Und alles weil man ein paar grünen Politik-Amateuren die Panikmache über "Atom-Gefahren" und "Klima-Katastophe" für bare Münze abkauft. Wirklich Schuld an der sich immer deutlicher abzeichnenden Misere hat aber der sog. "mündige Bürger" , der das alles widerspruchslos mit sich machen lässt. Anstatt das so zu sehen, schimpft man auf den Popanz "böse Energiekonzerne", etc. Wenn man das so aus der Ferne betrachtet, dann erinnert das Land an eine riesige KITA !! Wie richtig hat Heine das aus seinem Pariser Asyl gesagt - vor fast 150 Jahren : " denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht..."!! Ewig neu , diese Betrachtung ...
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.06.2012 14:08 Uhr... das ist für mich so eine der "Studien" von der gleichen Qualität wie die der "Klimaforscher" ...
... da hilft nur Auswandern, möglichst weit weg und dahin wo die "Industriedichte" wie in der Sahel-Region ist.... Wer solchen "Studien" den Wert des bedruckten Papiers beimisst, der hat selbst Schuld , wenn ihm Angst und Bange wird !!
wo wir gerade bei Atomgefahren waren...
Die Max-Planck-Gesellschaft hat da mal geforscht und kommt zu diesem Ergebnis: [link durch Moderation entfernt, Richtlinien beachten]Westeuropa trägt das weltweit höchste Risiko einer radioaktiven Kontamination durch schwere Reaktorunfälle Begründung: da ist jedesmal eine Menge Umland betroffen und in Westeuropa ist die Reaktordichte besonders hoch. Im Übrigen widersprechen sie auch den bisherigen Statistiken, wie häufig man mit Atomunfällen zu rechnen hat: dass solche Ereignisse im momentanen Kraftwerksbestand etwa einmal in 10 bis 20 Jahren auftreten können und damit 200 mal häufiger sind als in der Vergangenheit geschätzt. Oh ,und weiter: Die Ergebnisse zeigen, dass Westeuropa – inklusive Deutschland – wahrscheinlich einmal in etwa 50 Jahren mit mehr als 40 Kilobecquerel radioaktivem Cäsium-137 pro Quadratmeter belastet wird. Ab dieser Menge gilt ein Gebiet laut der Internationalen Atomenergie Behörde IAEA als radioaktiv kontaminiert. Aber sonst ist alles Sicher :D
Das von der rot-grünen Bundesregierung auf den Weg gebrachte
Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG ist wenig durchdacht, ungerecht
und unsozial. das Gesetz belastet hauptsächlich - wie auch jetzt
wieder bei der falschen Berechnung -, den kleinen Stromverbraucher,
die alleinerziehende Mutter oder junge Familien, die sich kein eigenes
Haus mit subventioniertem Solardach leisten können. Das Jahrhundert-
projekt ,der erneuerbare-Energien, kann nurgelingen wenn es als eine
gesamtdeutsche Aufgabe begriffen wird. Die Energiewende muss vom
Bundeshaushalt über das allgemeine Steueraufkommen finanziert werden.
@Hr. Lessing: Der Bundeshaushalt muss genau so wenig Flüge zum Mars oder Mond...
finanzieren, wie die "Energiewende".
Sondern kann auf alle diese Utopien doch einfach verzichten.
Und das "Jahrhundert-Projekt der erneuerbare-Energien" ist
bereits genauso gescheitert wie der Euro und die EU.
Dieses "Jahrhundert-Projekt" führt direkt in die
Deindustrialisierung und somit (falls die EU nicht schneller ist) zur
völligen Verarmung der dt. Bevölkerung.
klar, logo und der Rest der Bürger kann sich dann auch gleich mal um
die Sanierung der Asse kümmern und die Milliarden dafür auf den Tisch legen. So zum Warmlaufen. Und wenn sie schon mal am zahlen sind, dann könnten sie gleich nochmal über 100MRD Rücklagen bilden für den Fall, dass es doch mal zu einem Gau kommt. Merken Sie denn nicht, dass es hier nicht um Atomstrom oder erneuerbare Energien geht, sondern darum, dass die Politik, die Regierung nicht in der Lage ist oder noch besser, nicht Willens, die Energiewende zu Gunsten der Bürger zu gestalten. Sondern lieber mit Lobbyisten klüngelt und die Kosten auf die Allgemeinheit abwälzt.
Mittelstand
Wer denkt eigentlich an den kleinen Bäcker, Fleischer, Friseur, etc ...? Viele kleine Unternehmer stöhnen über die Abgabenlast und können die Energiekosten kaum finanzieren. Wir dürfen nicht vergessen, dass auch Arbeitsplätze in anderen Branchen (nicht nur bei den erneuerbaren Energien) zu schützen sind.
... das wird ja immer schlimmer ... sind denn die EURO 2000 Mrd. Schulden noch nicht genug??
... nur wenn die "Energie-Wende" von einer breiten Mehrheit
der - steuerzahlenden - Bürger unterstützt würde ,
könnte man dieses Ungeheuer als "Gemeinschafts-Aufgabe"
betrachten. Das ist aber doch keineswegs der Fall. Deshalb sollten -
gerechterweise - die Kosten auch nur von den Befuehrwortern getragen
werden. Und das sind nur begrenzt die "Grünen" als Partei
- sondern all die vielen Bürger, die sich so im Stillen das
grüne Mäntelchen umgehängt haben.
Gerecht wäre ein zweigeteilter Stromtarif , der den Anhaengern der
"Energie-Wende" die vollen Kosten des "Projekts"
anlastet - und den Rest der Buerger das bezahlen lässt , was sie
wirklich wollen : Energie in ausreichender Menge zum ökonomisch
vertretbar - niedrigstem - Preis.
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