04.05.2012 · Als Deutschland-Chef von McKinsey war Jürgen Kluge anerkannt, als Chef von Haniel ist er gescheitert. Können Berater keine Unternehmen führen?
Von Julia Löhr, Brigitte KochRichtlinien für Lesermeinungen
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"Der dreckige Job des Chefs" das ist der Job des Unternehmensberaters wie mir ein solcher (ich arbeite in Belgien) einmal erklärte. Die Unternehmensleitung weiß doch ganz genau was ansteht, nur wie verkaufe ich es meinem Betriebsrat? Am besten durch einen "Unternehmensberater", der Chef kann dann so tun als sei er selbst ein betroffener der Situation. Nur leider saß der Herr Kluge jetzt auf der anderen Seite des Tisches; er hätte sich besser einen externen "Berater" hinzu gezogen....
Unterschied zwischen Theorie und Praxis
Vor Jahrzehnten ging in den USA im gehobenen Management bereits der Spruch um: "Ein Consultant ist jemand, der alle 39 Stellungen des Kamasutra kennt, jedoch kein Mädchen."
sich hier der glasklare Unteschied zwischen Theorie (Unternehmensberater) und Praxis (Unternehmensführung)? Hoffentlich lernen die Unternehmensführunger hieraus, vor allem die, die Kapitalgesellschafen "managen". Sollten sich nicht viele dieser Macher an die Brust schlagen und um "mea culpa" für die verfehlte Abhängigkeit zu den sog. Unternehmensberatern bitten, denen es gelang in Zusammenarbeit eben mit dieser Unternehmensführung Konzerne zu zerschlagen. Beispiel hierfür: ein großer Chemiekonzern am Main den es nicht mehr gibt.
Wenn Du einen Berater siehst,lauf so schnell Du kannst weg!
Berater sind oft ihr Geld nicht wert.Selbst dann,wenn sie später die Seite wechseln und in obere Etagen einziehen.Einmal Berater,immer Berater,aber nie Unternehmer.
ein "Berater" was von Firmen verstehen würde, dann
würde er eine Firma gründen.
Wer mal das BWL-Geschwätz dieser Typen gehört hat, der
weiß dass die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben - wie auch
- Schule, Studium, Berater.
Es hat sehr lange- zulange- gedauert, bis das erkannt wurde.
Zwischenzeitlich sind auch durch die Schuld der Berater viele
Mittelständler in den Konkurs gegangen. Oder wurden zerschlagen.
Von den himmelschreienden Honoraren will ich gar nicht reden.
Vor etwa 6-8 Jahren, als die Rationalisierungswelle durch Deutschland
rollte, haben die Unternehmungsberater eine Hochkonjunktur. Da sich
Firmenbosse und Vorstände nicht trauten eigene Belegschaft einfach
auf die Strasse zu setzen, bediente man sich gerne der fremder Stimme.
So tingelten zum Beispiel die PWC- Kolonnen durch die
Krankenhauslandschaft, was zur erheblichen Personalreduktion in der
Gesundheitswesen führte. Plötzlich 2011 erstellte PWC ein
großes Gutachten im Auftrag von ***in dem ein erheblicher
Personalbedarf den Krankenhäuser attestiert wurde... Was nun? Zu
viel, oder zu wenig Personal? Also: wessen Brot esse ich, dessen
Lied...? Objektivität? Fehlgeschlagen.
Übrigens. Würden sie sich durch einen Berater der
Krankenkassen operieren lassen?
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?