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Zukunftssorgen Der Buchhandel verliert seine besten Kunden

 ·  Gemischte Gefühle in der Buchbranche: Die Verlage sehen der elektronischen Zukunft des Buches hoffnungsvoll entgegen, der Handel erwartet hingegen einen Umsatzeinbruch.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (12)

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Florian Baumann
Florian Baumann (flups) - 08.06.2012 14:31 Uhr

E-Books günstiger? Ich lebe wohl in einem anderen Universum...

Ich lesen seit mehr als 1 1/2 Jahren fast vorwiegend elektronisch, aber dass die E-Books deutlich günstiger sind, als gedrucktes, das ist mir bislang noch nicht aufgefallen.

Die E-Book-Preise bewegen sind überwiegend nur dann im Taschenbuch-Bereich, wenn es bereits eine Taschenbuch-Ausgabe gibt. Und selbst dann gibt es eine ganze Menge Beispiele, in denen das E-Book teurer als das Taschenbuch ist. Ansonsten ist die Ersparnis im Vergelcih zum Taschenbuch deutlich gering, absolut liegt sie meist deutlich unter 2 Euro.

Mag ja sein, dass der Durchschnittspreis gesunken ist, aber welchen Anteil daran haben die ganzen E-Books für 1 bis 3 Euro von Autoren, die ganz ohne Verlag sich selbst bei Amazon produzieren und von denen das Gros niemals einen Verleger finden würde?

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Paul Banaschak

ich habe noch nicht ein elektronisches Buch

und werde wohl auch keines erwerben, obwohl es natürlich leichte wäre, einige in den Urlaub mit zu nehmen. Aber ich lese lieber ein richtiges Buch. auch wenn ich die Zeitung hier online lese. Das auch nur, weil die FAZ in der Schweiz sehr teuer ist. Wenn ich in Deutschland wohnen würde, würde ich sie mir wieder abonnieren.

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Eduard Heindl

Rettet Sarrazin den Buchhandel?

Der Satz "Ein solcher Bestseller könnte auch in diesem Jahr die schlechten Zahlen aus den ersten Monaten ausgleichen." ist schon bemerkenswert. Das wirklich lesenswerte Buch "Europa braucht den Euro nicht" von Thilo Sarrazin, könnte den Umsatz in 2012 beleben.
Das stellt sich schon die Frage: Gibt es wirklich inzwischen so wenig Autoren, die Interessantes und Wahres schreiben, was das Publikum lesen will? Und warum.

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Karsten Schmidt

Die über Vierzigjährigen (gehöre selbst dazu) in D.

sind so dämlich. Jedes technische Pseudogadget bejobeln sie und labern dann rum, wie toll
sie doch sind, wenn sie nur einen Weltbeherrschungsschleppmob auf dem kalten Metallcouchtisch stehen haben. Wenn man keine Bücherregale mehr aufstellen muß, kann man natürlich ein modernes Aquarell der vielköpfigen Hydra dort aufhängen, auch nicht schlecht.
Ich geh auf meine alten Tage jedenfalls lieber mit einem Buch, auch einem gebrauchten oder einem Mängelexemplar, wenns die Liquidität schont, ins Bett, als mit einem aufgepimpten
Flachfon.

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Peter Schmidt
Peter Schmidt (voxx) - 07.06.2012 21:51 Uhr

Der Buchhandel muss sich nur anpassen

Bei wissenschaftlicher oder technischer Literatur, benötigt man üblicherweise nur einzelne Passagen. Wer liest denn sowas von vorn bis hinten? Die Suchfunktion elektronischer Bücher ist da ein echter Segen.

Ansonsten hat das gedruckte Buch viele Vorteile. Es ist wesentlich komfortabler zu lesen. Ob am Strand oder in der Badewanne, ein nass gewordenes oder versandetes Buch lässt sich trotzdem noch nutzen. Man kann es beliebig weitergeben und bei Verlust, hält sich der Schaden in Grenzen.

Der Buchhandel sollte gedruckte Bücher verkaufen, welche eine elektronische Version beinhalten. Das muss zum gleichen Preis möglich sein.

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Daniel Berhorn

Naja...

"Viele Bücher in einem: Die Leser schätzen auch die Umweltfreundlichkeit der elektronischen Bücher". Storm, Hochgiftige Akkus, sehr hoher Herstellungsaufwand, ...

Inwiefern so Reader oder Tablets umweltfreundlicher sind als Bücher aus recycletem Papier sei mal so dahingesstellt...

Ansonsten find ich schade, dass Bücher so leiden müssen, es ist doch wunderbar in der Buchhandlung rumzuspazieren und in Bücher reinzulesen...

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Horst Schmidt

Es tut mir leid um die vielen kleinen engagierten Buchhändler,...

aber der Trend zum E-Book ist nicht mehr zu stoppen. Den Kunden interessiert der Inhalt, nicht der Datenträger. Leider geht damit auch ein Stück Kultur bei den Verlagen und im Einzelhandel verloren. Aber man sollte die Vorteile nicht übersehen: Die Leute werden mehr Bücher lesen - auch weil sie billiger werden.
Nicht das ich für ein gutes Buch gerne Geld ausgebe, aber ob es mir gefällt weiß ich leider erst hinterher.

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Martin Schmidt
Martin Schmidt (amsbisc) - 07.06.2012 18:15 Uhr

Lauf der Geschichte

Den Dampflokheizern ging es mit der Einführung von Diesel- und E-Loks genauso. Sie sind nahezu ausgestorben. Aber geht es uns deshalb heute schlechter?

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Closed via SSO

Das ist doch das Singen im Walde ...

... was der Börsenverein treibt. Dem Medium Buch wird es al a longue nicht besser ergehen, als dem Medium CD.

Was als erster Schritt auf dem Weg zur Besserung kommen muss, ist die Aufhebung der Buchpreisbindung. Das will der Verein nicht, weil es sich im geschützten Zoo gefühlt besser leben lässt. Nicht mehr lange ...

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Christian Duerig
Christian Duerig (crigs) - 07.06.2012 16:08 Uhr

DIGITALTECHNIK

Das Buch, das war einmal.
Heute haben wir die Digitaltechnik. Sie schont Ressourcen, ist flexibel, schnell, bequem und überall zugänglich. Das Verlinken ist effizient und zeitsparend. Wer lernen will, der kann es dank dem Internet.
Nur Nostalgiker, Intellektuelle und Philosophen trauern dem Buch nach.
Bald verschwindet auch das Notizpapier. Der Monitor wird zum "Drawing-Pad".
Mit Michio Kaku auf You Tube können Sie noch mehr über die Zukunft erfahren. Sie ist voll Überraschungen. Crigs

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 05:30 Uhr
Alfred Göldner

Gut, dass man's mal gesagt kriegt...

Aha, also "nur Nostalgiker, Intellektuelle und Philosophen trauern dem Buch nach". Wenn ich Ihre Darlegungen in diesem und im folgenden Kommentar zusammenfassen darf, sind Sie der Auffassung, Digitaltechnik sei ressourcenschonend per se? Ich empfehle Ihnen Ihren Intellekt vom Energiesparmodus auf volle Leistung "hochzufahren", vielleicht kommt Ihnen dann der eine andere Zweifel.
Nichts für Ungut
A. Göldner

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Christian Duerig
Christian Duerig (crigs) - 07.06.2012 15:38 Uhr

DIGITALTECHNIK

Der Durchbruch der Digitaltechnik ist nicht zu stoppen. Seine Vorzüge stellen alles andere in den Schatten. Das Buch hat ausgedient. Es ist sogar Ressourcen verschwenderisch. Die moderne Wohnung hat kein Büchergestell mehr. Mit einem Computer ist ihnen die ganze Welt zugänglich. Nur Nostalgiker trauern.
Sogar Zeitungen und Magazine werden verschwinden. Die Welt wird sauberer.
Bald haben wir die Nahrung aus der Steckdose. Sie brauchen nicht mehr einkaufen zu gehen. Die Zukunft ist viel schöner, als wir es uns ausdenken können. Schaut bei Michio Kaku auf You Tube vorbei. Viel Spass. Crigs

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Jahrgang 1955, Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

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