Home
http://www.faz.net/-gqi-77pnt
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Zugausfälle und Verspätungen Warnstreiks bei der Bahn am Montagmorgen

 ·  Bahnreisende müssen sich auf Behinderungen einstellen. Die Eisenbahner- und Verkehrsgewerkschaft hat angekündigt, am Montagmorgen bundesweit in einen zweistündigen Warnstreik zu treten.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (5)

Bahnreisende müssen sich am Montagmorgen auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Zwischen 6 und 8 Uhr treten Angehörige der Eisenbahner- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) bundesweit in einen Warnstreik. Das teilte ein Gewerkschaftssprecher der Nachrichtenagentur dpa am Samstag mit. Demnach sollen Stellwerke und Werkstätten bestreikt und manche Züge nicht fahrbereit gemacht werden. „Wir fangen langsam an, um die Reisenden nicht zu sehr zu behelligen“, sagte EVG-Sprecher Uwe Reitz der dpa.

Hintergrund der Warnstreiks sind die laufenden Tarifverhandlungen zwischen der EVG und der bundeseigenen Deutschen Bahn (DB). Die Gewerkschaft war mit der Forderung nach einem Aufschlag von 6,5 Prozent bei einer Laufzeit von einem Jahr in die Verhandlungen gegangen.

Die Arbeitgeber boten in einem ersten Schritt 2,4 Prozent mehr Geld in diesem und weitere 2 Prozent im nächsten Jahr sowie eine Einmalzahlung von 400 Euro. Die Gewerkschaft wies diesen Vorschlag als völlig unzureichend zurück. „Unser Protest ist eine deutliche Aufforderung, das vorliegende Angebot ordentlich aufzustocken“, sagte die stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Regina Rusch-Ziemba.

Die Tarifverhandlungen für die 130 000 Beschäftigten bei der Deutschen Bahn werden am Montag in Berlin fortgesetzt. Verhandelt wird parallel auch für 7000 Beschäftigte der Bahn-Konkurrenten Abellio, Benex, Hessische Landesbahn, Keolis, Netinera und Veolia, die eine gemeinsame Verhandlungsführung haben.

  Weitersagen Kommentieren (3) Merken Drucken
Weitere Empfehlungen
Warnstreik für Donnerstag geplant Wiesbadener Busse bleiben wohl im Depot

Die NahVG in Wiesbaden setzt für Donnerstag einen Warnstreik an. Die Gewerkschaft fordert den Tarifvertrag Nahverkehr im öffentlichen Dienst für die rund 300 Mitarbeiter von WiBus. Mehr

22.04.2014, 11:39 Uhr | Rhein-Main
Weitere Nachrichten Italien will Manager von Staatskonzernen austauschen

Italien besetzt die Spitze mehrerer Staatskonzerne neu. Das Arbeitsministerium befürchtet hohe Beitragsausfälle bei einer flexibleren Gestaltung des Renteneintritts. Mehr

15.04.2014, 07:16 Uhr | Wirtschaft
Aus gesundheitlichen Gründen Marion Schick verlässt die Telekom

Die Deutsche Telekom sucht einen neuen Personalvorstand. Marion Schick beendet ihre Arbeit in dem Bonner Konzern aus gesundheitlichen Gründen. Mehr

11.04.2014, 20:25 Uhr | Wirtschaft

16.03.2013, 13:48 Uhr

Weitersagen

Gegen die Gleichmacherei im Internet

Von Patrick Welter

In den Vereinigten Staaten könnte es bald bezahlte Überholspuren im Internet geben. Viele sind empört, aber was ist daran schlimm? Mehr 1 4


Die Börse
Name Kurs Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --