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Zinsskandal Die EU droht Banken mit höheren Strafen

 ·  Die Banken, die den Zinssatz „Libor“ manipuliert haben, müssen mit höheren Strafen rechnen: bis zu 30 Prozent ihrer Jahreseinnahmen. Das erreicht die EU-Kommission, indem sie ihre Untersuchungen ausweitet.

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Die Europäische Kommission weitet einem Zeitungsbericht zufolge ihre Ermittlungen gegen die Manipulation von Zinssätzen durch Banken aus. Seit 18 Monaten bereits untersucht sie Manipulationen der „Libor“-Zinssätze für die Währungen Euro und Yen, nun gehe es auch um den Schweizer Franken, berichtet die „Financial Times“.

Damit steigt die Höchststrafe, die Banken möglicherweise droht. Denn die Kommission könne eine Höchststrafe von zehn Prozent der Jahreseinnahmen pro Manipulationsfall verhängen. Deshalb drohe Instituten, die in allen drei Fällen für schuldig befunden werden, eine Strafe von 30 Prozent ihrer gesamten Jahreseinnahmen, berichtete die Zeitung.

EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia werde am Freitag in einer als Warnung an die Banken gedachten Rede seine Entschlossenheit in dem Skandal bekräftigen, heißt es in dem Bericht weiter.

Die EU lote zwar gleichzeitig informell die Möglichkeit einer außergerichtlichen Einigung aus, sagten an den Ermittlungen beteiligte Personen der Zeitung. Einige Banken zierten sich jedoch, darüber Gespräche aufzunehmen, da sie die Anschuldigungen für unberechtigt hielten.

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22.02.2013, 08:19 Uhr

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