11.09.2008 · Seit Jahresbeginn ist der Kurs der New-York-Times-Aktie um 20 Prozent gefallen. Nun greift der mexikanische Milliardär Carlos Slim zu. Der zweitreichste Mann der Welt hat einen Anteil von 6,4 Prozent an dem traditionsreichen amerikanischen Verlag erworben.
Der mexikanische Telekom-Tycoon Carlos Slim ist bei der „New York Times“ eingestiegen. Der mit einem Vermögen von schätzungsweise 60 Milliarden Dollar zweitreichste Mann der Welt besitzt nun einen Anteil von 6,4 Prozent an dem traditionsreichen amerikanischen Verlag, wie am Mittwoch aus Unterlagen der Börsenaufsicht hervorging. Damit ist der Mexikaner der drittgrößte Aktionär des Traditionshauses.
Auf einer Pressekonferenz in Mexiko-Stadt erklärte Slim, die Investition habe rein finanzwirtschaftliche Gründe. Über den Preis seines Engagements machte der Milliardär keine Angaben. Eine Sprecherin des Verlags lehnte eine Stellungnahme ab. Der Kurs der New-York-Times-Aktie ist seit Jahresbeginn um 20 Prozent gefallen.
In diesem Jahr war mit Harbinger Capital Partners bereits ein zweiter Großinvestor beim New-York-Times-Verlag eingestiegen, der auch den „Boston Globe“ und mehrere kleinere Tageszeitung herausbringt. Der Verlag wird von der Familie Ochs-Sulzberger mittels Sonderrechtsaktien kontrolliert.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.379,75 | −1,03% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2435 | −0,43% |
| Rohöl Brent Crude | 105,11 $ | −1,63% |
| Gold | 1.579,50 $ | 0,00% |
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