http://www.faz.net/-gqe-757c0
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 20.12.2012, 08:50 Uhr

„Zeiten werden rauer“ Rösler dämpft Konjunktur-Erwartungen

Das Wirtschaftsministerium wird Mitte Januar seine neue Prognose für den Jahreswirtschaftsbericht der Regierung vorstellen. Philipp Rösler dämpft schon jetzt die Erwartungen. Er erwarte rauere Zeiten.

© dpa „Krisen sollte man nicht herbeireden“: Wirtschaftsminister Philipp Rösler

Wirtschaftsminister Philipp Rösler hat die Konjunkturerwartungen für das nächste Jahr gedämpft. „Die Zeiten werden rauer“, sagte Rösler der „Passauer Neuen Presse“ (Donnerstagsausgabe) laut Vorabbericht. Die Konjunktur werde sich 2013 abschwächen. Die Unruhe in der Eurozone führe zu Verunsicherung bei den Unternehmen und dämpfe die Investitionen. „Aber Krisen sollte man nicht herbeireden“, fügte der FDP-Vorsitzende hinzu. Generell stehe die deutsche Wirtschaft robust da. Die aktuelle Prognose der Regierung belaufe sich auf ein Prozent Wachstum für 2013.

Das Wirtschaftsministerium wird Mitte Januar seine neue Prognose für den Jahreswirtschaftsbericht der Regierung vorstellen. Erst im Oktober hatte das Ministerium seine Erwartungen für 2013 von 1,6 auf 1,0 Prozent gesenkt. Die Bundesbank rechnet inzwischen nur noch mit einem Plus von 0,4 Prozent. Angesichts der Konjunkturdelle im Winter bereitet auch die Regierung eine abermalige Senkung vor. „Es wird aus heutiger Sicht einen Revisionsbedarf nach unten geben“, hatte Bernhard Heitzer, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, vor kurzem in einem Reuters-Interview erklärt.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET/Reuters

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Türkei Steinmeier warnt Erdogan-Anhänger vor Köln-Demo

Vor der geplanten Massenkundgebung Zehntausender Erdogan-Anhänger in Köln fordern Politiker die Teilnehmer zur Zurückhaltung auf. Außenminister Steinmeier will Einschüchterungsversuche nicht zulassen. Mehr

30.07.2016, 11:00 Uhr | Politik
Nach dem Putschversuch Wie geht es mit der Türkei weiter?

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bezeichnet seine Verhaftungs- und Entlassungswelle als Säuberung. Seine Anhänger feiern ihn dafür. Die Betroffenen und ihre Familien sind zutiefst schockiert und verunsichert, welchen Kurs ihr Land nun nehmen wird. Mehr

29.07.2016, 15:01 Uhr | Politik
Eurokrise Spaniens Arbeitslosenquote auf tiefstem Stand seit 2010

Im Sommer gibt es in Spanien vor allem dank des Tourismusgeschäfts weniger Menschen ohne Arbeit. Die Quote sei aber noch sehr hoch, sagt der Wirtschaftsminister. Mehr

28.07.2016, 14:37 Uhr | Wirtschaft
Spätzleherstellung Für lange Spätzle: Die Presse

Frische Spätzle sind schnell gemacht – mit dem richtigen Werkzeug. Wir haben den Teig mit vier Methoden zubereitet. Es schmeckt. Mehr

27.07.2016, 08:50 Uhr | Technik-Motor
CSU attackiert Merkel Söder nennt Grenzöffnung historischen Fehler

Nach dem Auftritt Merkels bei der Sommerpressekonferenz äußern CSU und Opposition scharfe Kritik am Kurs der Kanzlerin nach den Anschlägen in Bayern. Ein Schwesterparteifreund findet besonders unfreundliche Worte. Mehr

29.07.2016, 15:35 Uhr | Politik

Heuchelei in Berlin und Brüssel

Von Werner Mussler, Brüssel

Juncker misstraut dem Stabilitätspakt, seitdem er ihn mit ausgehandelt hat. Und wie steht Wolfgang Schäuble zu dem Abkommen? Mehr 3 34

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden