http://www.faz.net/-gqe-80rer
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 09.03.2015, 13:46 Uhr

Wolkenkratzer Früherer Sears-Tower vor Besitzerwechsel

Der Sears-Tower in Chicago war lange der höchste Wolkenkratzer der Welt. Heute steht das Gebäude zum Verkauf. Ein bekannter Finanzinvestor will den Turm kaufen - für einen Milliardenbetrag, fast doppelt so hoch wie der letzte Preis.

© AFP Ganz in Schwarz: Der Willis Tower (früher: Sears Tower) in Chicago

Der Finanzinvestor Blackstone ist am Kauf des Willis Towers in Chicago interessiert. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg bietet Blackstone rund 1,5 Milliarden Dollar für den Wolkenkratzer. Das wäre der höchste Preis, der je für einen Wolkenkratzer in Chicago bezahlt wurde - und fast doppelt so viel wie beim letzten Verkauf des Gebäudes vor zehn Jahren.

Das 442 Meter hohe Gebäude wechselte zuletzt im Jahr 2004 den Besitzer, damals für den Preis von 841 Millionen Dollar. Blackstone soll bereits einen Vorvertrag über den Kauf abgeschlossen haben, berichtet Bloomberg und beruft sich dabei auf eine nicht näher genannte Quelle.

Bekannt wurde der Willis Tower in Chicago unter dem Namen Sears Tower. Die frühere Firmenzentrale des amerikanischen Einzelhandelskonzerns Sears war 24 Jahre lang – von 1974 bis 1998 – der höchste Wolkenkratzer der Welt, bis er von den Petronas Towers in Kuala Lumpur abgelöst wurde, die den Titel aber auch schon lange wieder abgeben mussten.

Mehr zum Thema

Der mögliche Verkauf wirft ein Schlaglicht auf die hohen Summen, die in Amerika seit einiger Zeit wieder für große, prominente Gebäude bezahlt werden. In New York sind die Preise allerdings noch höher. Im vergangenen Herbst wechselte das berühmte Waldorf-Astoria-Hotel im Zentrum von Manhattan für fast 2 Milliarden Dollar den Besitzer.

33396452 © AP Vergrößern Ganz in Schwarz: Der Willis Tower (früher: Sears Tower) in Chicago

Boschs Abgas-Verantwortung

Von Susanne Preuß

Der Diesel-Skandal schadet Bosch – selbst wenn sich herausstellt, dass jeder einzelne Mitarbeiter ein reines Gewissen hat. Mehr 2 1

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden
Zur Homepage