http://www.faz.net/-gqe-80rer

Wolkenkratzer : Früherer Sears-Tower vor Besitzerwechsel

  • Aktualisiert am

Ganz in Schwarz: Der Willis Tower (früher: Sears Tower) in Chicago Bild: AFP

Der Sears-Tower in Chicago war lange der höchste Wolkenkratzer der Welt. Heute steht das Gebäude zum Verkauf. Ein bekannter Finanzinvestor will den Turm kaufen - für einen Milliardenbetrag, fast doppelt so hoch wie der letzte Preis.

          Der Finanzinvestor Blackstone ist am Kauf des Willis Towers in Chicago interessiert. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg bietet Blackstone rund 1,5 Milliarden Dollar für den Wolkenkratzer. Das wäre der höchste Preis, der je für einen Wolkenkratzer in Chicago bezahlt wurde - und fast doppelt so viel wie beim letzten Verkauf des Gebäudes vor zehn Jahren.

          Das 442 Meter hohe Gebäude wechselte zuletzt im Jahr 2004 den Besitzer, damals für den Preis von 841 Millionen Dollar. Blackstone soll bereits einen Vorvertrag über den Kauf abgeschlossen haben, berichtet Bloomberg und beruft sich dabei auf eine nicht näher genannte Quelle.

          Bekannt wurde der Willis Tower in Chicago unter dem Namen Sears Tower. Die frühere Firmenzentrale des amerikanischen Einzelhandelskonzerns Sears war 24 Jahre lang – von 1974 bis 1998 – der höchste Wolkenkratzer der Welt, bis er von den Petronas Towers in Kuala Lumpur abgelöst wurde, die den Titel aber auch schon lange wieder abgeben mussten.

          Der mögliche Verkauf wirft ein Schlaglicht auf die hohen Summen, die in Amerika seit einiger Zeit wieder für große, prominente Gebäude bezahlt werden. In New York sind die Preise allerdings noch höher. Im vergangenen Herbst wechselte das berühmte Waldorf-Astoria-Hotel im Zentrum von Manhattan für fast 2 Milliarden Dollar den Besitzer.

          Ganz in Schwarz: Der Willis Tower (früher: Sears Tower) in Chicago

          Weitere Themen

          #PrimeDayFail?

          Amazons Rabattschlacht : #PrimeDayFail?

          Der Amazon Prime Day ist für manch einen schöner als Weihnachten. Bei der Rabattschlacht lief jedoch einiges schief. Das ist peinlich, aber hat es dem Online-Giganten auch geschadet?

          Ryanair-Streik Video-Seite öffnen

          600 Flugausfälle : Ryanair-Streik

          Davon betroffen seien fast 50.000 Kunden, die von und nach Belgien, Portugal und Spanien reisen wollten. Das Ryanair-Kabinenpersonal aus ganz Europa will mit dem Ausstand unter anderem höhere Löhne und Krankengelder durchsetzen.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.