http://www.faz.net/-gqe-8uu3z

Wizz Air : Der nächste Billigflieger für Frankfurt

  • Aktualisiert am

Bald werden die Flugzeuge mit dem pinken Ruder auch in Frankfurt entladen. Hier ein Bild aus Budapest. Bild: Reuters

Noch mehr Konkurrenz für die Lufthansa: Nach Ryanair kommt auch Wizz Air nach Frankfurt. Die ungarische Billigfluglinie will wohl schon im Sommer mit der ersten Verbindung starten.

          Nach Ryanair wagt sich mit der ungarischen Wizz Air die nächste Billigfluglinie an den Lufthansa-Heimatflughafen Frankfurt. Wizz Air werde am Dienstag auf einer Pressekonferenz am größten deutschen Airport über die Erweiterung des Streckennetzes informieren, teilte die Fluggesellschaft aus Budapest am Montag mit. Die Lufthansa bekommt an ihrem Drehkreuz damit neue Konkurrenz.

          Eine mit den Planungen vertraute Person sagte der Nachrichtenagentur Reuters, Wizz Air werde noch im Sommer mit einer Verbindung in die bulgarische Hauptstadt Sofia von Frankfurt aus starten. Sprecher der beiden Firmen wollten sich nicht äußern. Wizz Air fliegt in Deutschland bislang größtenteils kleinere Flughäfen an, war aber mit knapp 23 Millionen Passagieren im vergangenen Jahr Marktführer unter den Billigfluganbietern in Osteuropa.

          In einem Monat wird auch Billig-Branchenprimus Ryanair erstmals vom Rhein-Main-Flughafen starten. Die Stationierung von zwei Jets der Iren löste einen Streit zwischen Fraport und der Lufthansa aus. Die Kranich-Airline wirft dem Flughafenbetreiber vor, Ryanair mit einem unfairen Gebührenrabatt nach Frankfurt gelockt zu haben. Fraport betonte hingegen, dass der Nachlass zeitlich begrenzt sei und alle neu startenden Gesellschaften an dem Flughafen einen Anspruch darauf hätten. Der Frankfurter Konzern will wegen des langsamen Wachstums der Lufthansa mehr Billigflieger in den Flugplan nehmen.

          Weitere Themen

          42.000 Passagiere betroffen Video-Seite öffnen

          Ryanair-Streik : 42.000 Passagiere betroffen

          Allein in Deutschland wurden 250 Flüge gestrichen. Die Piloten der größten europäischen Billigfluglinie kämpfen für eine höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen. Reisende in Frankfurt zeigen Verständnis.

          Topmeldungen

          Katastrophe von Genua : Ein italienischer Kollaps

          Die neue Koalition von Populisten ist nicht schuld am maroden Zustand von Italiens Infrastruktur. Dass sie den Brückeneinsturz aber ausgerechnet mit der EU in Zusammenhang bringt, ist ziemlich zynisch. Ein Kommentar.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.