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„Westfälische Rundschau“ Proteste gegen Schließung der „WR“-Redaktion

 ·  In Dormund haben am Samstag Hunderte in Dortmund gegen die geplante Schließung der Redaktion der „Westfälischen Rundschau“ protestiert.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (9)
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Auch hier, selbst Schuld.

Mittlerweile ist es doch so, dass die Qualität von Medienbeiträgen ein Niveau erreicht hat, das man (im öffentlich-rechtlichen TV Bereich wie im Print Bereich) nur noch als Frechheit bezeichnen kann!
Und das, abseits ideologischer Einfärbungen, inzwischen auch „durchgehend auf fachlicher Ebene“!
Viele werden es kennen: Wenn sich Journalisten einem Thema annehmen, bei dem man sich selbst wirklich gut auskennt (damit zu tun hat, oder es einfach als Hobby hat), dann kommen regelmäßig Beiträge heraus, die einfach nur noch peinlich sind.
Und in den Kommentarspalten lassen das immer mehr Leser und Zuschauer die Verantwortlichen auch wissen!
Schaut man sich an das bei Medienheinis überdurchschnittlich viele „Links Grüne“ präsent sind, wundert das auch nicht. Abgesehen von einigen echten Idealisten ist dieses Klientel nicht unbedingt für herausragende Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein bekannt.
Fazit: Je linker die Medien werden, um so qualitativ schlechter werden sie auch.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 16:47 Uhr
Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 20.01.2013 16:47 Uhr

Mein Zustimmung

Ja, da kann ich ihnen nur uneingeschränkt zustimmen. Mir hat sich beim Thema erneuerbare Energien und Elektromobilität schon oft der Magen umgedreht was für ein euphoristischer Schwachsinn besonders von linken Medien geschrieben wird. Als Experte in einem bestimmten Themenbereich fragt man sich natürlich ob das bei anderen Themen ähnlich ist wo man nicht das Fachwissen hat, und dann auf Medien angewiesen ist. Viele meiner Bekannten mit anderen Qualifikationen mit denen ich schon über solche Themen redete, sagen übrigens das gleiche. Leider ist es inzwischen die Regel dass viel Journalisten ihren Job darin verstehen ihre Leser nicht mehr neutral zu informieren sondern nach ihrem eigenen Weltbild zu indoktrinieren und dies mit linksgrünem, missionarischen Eifer. Die Realität liest man dann zumeist in der Schwarmintelligenz in den Kommentarspalten.

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Torsten Gingemeyer

Der Zeitgeist ändert sich weg von Multikulti Links-Grün. Wer den Wandel verschläft geht in Konkurs!

Das sehe ich ähnlich. Der polit-korrekte multikultibesoffene Einheitsbrei vom staatlichen Zwangsgebührenfernsehen bis hin zu den links-durchgrünten Regionalzeitungen zieht immer weniger Leser an. Die ständige Vermischung von Nachricht und Kommentar (besonders schlimm im staatlichen Zwangsgebührenfernsehen) ist schlicht und ergreifend schlechter Journalismus. Man hat den Eindruck der Leser soll nicht informiert sondern in eine bestimmte Richtung erzogen werden. Immer weniger Leser wollen das! Das sieht man an den Absatzzahlen derartiger Medien. Die WR gehörte dazu! Ihr werden vermutlich noch viele ähnliche Blätter folgen. Nicht nur das Internet sondern auch die Art der Berichterstattung, die dem Wandel des Zeitgeistes nicht gerecht wird führt zu dem Niedergang bestimmter Zeitungen!

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 20.01.2013 15:42 Uhr

Was für Schlecker gilt, sollte auch für eine Zeitung möglich sein

Der Artenschutz greift hier nicht. Es ist das Dilemma aller Regionalblätter. Der Anzeigenmarkt läuft nicht mehr so gut. Überregionale Meldungen übernimmt man von den politische korrekt schriebenden linken Journalisten der DPA und bekommt damit den Einheitsbrei der schon fast allen aus dem Hals hängt. Wenn dann im Regionalteil immer mehr Gruppenbilder des Kirchenvereins, der Feuerwehr, des Gartenbauvereins und was Gott sonst drin ist und man scheut auch mal Konflikte zu benennen um niemanden anzupinkeln und damit zu riskieren Werbekunden zu verlieren, wird die Zeitung dann zu einer Regionalausgabe des "Neuen Deutschland". Die Jugend liest sowieso nur noch im Internet und die Älteren fragen sich irgendwann, ist mir dies 300€ im Jahr wirklich wert, besonders wenn sie auch online sind. Das wars dann am Ende. Verschieden im Teich der politischen Korrektheit und Regionaltrivialität.

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fred meier
fred meier (Sikasuu) - 20.01.2013 13:31 Uhr

Aus Dortmund! Eine Meinung von der "Front"

Lokalzeitungen wie z.B. die Westf. Rundschau leben von der Lokalberichterstattung. Lokalberichterstattung ist personalintensiv und teuer, aber das HERZ der regionalen Zeitungen!
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Umgetextete Agenturen bekomme ich reihenweise im Netz. Den Mantel der WAZ brauche ich also nicht.
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Hier in DO gab es lange Jahre eine gute Konkurenz zweier Lokalredaktionen. Rundschau und Ruhrnachrichten(RN).
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Der Lokalteil der Ruhrnachrichten ist immer mehr zum Bouleward und zur kostenlosen "Anzeigenabteilung" verkommen. Die Rundschau hob sich wohltuend davon ab, auch wenn ich nicht immer gleicher Meinung war, wie die Kollegen dort!
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Es ist ein WITZ, Lokalteile, also das Tafelsilber der REGIONALEN Zeitungen, zu schliessen, bzw. mit dem Wettbewerb gleich zu schalten.
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Die WAZ-Gruppe schießt sich in Knie mit diesem Verhalten.
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Ohne eigenen Lokalteil wird die Auflage WAZ massiv eimbrechen. Erinnert mich an "Selbstmord aus Angst vor dem Tod!"
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Wie schon o.a. umgeschriebene Agenturen...
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Meint
Sikasuu

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Dietmar Fleischhauer

Von wegen Meinungsvielfalt, daß ich nicht lache

Was mit den allfälligen Zeitungspleiten offenbar wird, ist vor allem die Überproduktion von linkem, politisch korrekt gefiltertem Gefasel, das Alle munter voneinander abschreiben. Und wenn man derart von Politik und Medien über den Tisch gezogen wird wie es seit 2008 nicht mehr zu vertuschen ist, sinkt eben die Bereitschaft, für die eigene Veräppelung auch noch Geld hinzublättern. Die Öffentlich-Rechtlichen können sich dem durch staatlichen Zwang noch entziehen, aber auch das wird sich ändern. Hoffentlich sehr bald und mit Schwung.

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Thomas Müller
Thomas Müller (tholer) - 20.01.2013 13:16 Uhr

Sollen sie doch sehen....

Sollen sie doch sehen, ob Migranten, die sich immer der bedingungslosen Unterstützung der Presse gegen das Deutsche Volk gewiss sein können, ihre Zeitungen wollen.

Sollen sie doch sehen, ob das Prekariat, das sich immer der bedingungslosen Unterstützung der Presse gegen die Leistungsfähigen und -willigen sicher sein kann, ihre Zeitungen kaufen.

Sollen sie doch sehen, ob vielleicht die Bürger in Griechenland, Zypern, Portugal oder Irland, die sich immer der Unterstützung der Presse gegen das Deutsche Volk gewiss sein können, ihre Zeitungen bestellen.

Sollen sie doch sehen, ob Gesetzlose, die immer auf die Unterstützung weiter Teile der Presse gegen den gesetzestreuen Bürger zählen können, ihre Zeitung abonnieren.

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mathias dumke

Tja, wenn schon niemand das Blatt kaufen will, wie wäre es dann mit einer Demokratie-Abgabe?

Immerhin könnte doch jeder Bewohner Deutschlands die Überreste dieses Blattes im Mülleimer finden und somit in den Genuss dieser erbrachten Leistung kommen.
Und ist unsere Demokratie überhaupt denkbar ohne die Ergüsse dieses Provinzblattes?
Fordert ein Gutachten an (und bezahlt gut)!

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Christof Büttner

Hier kann man sich solidarisch zeigen:

www.rundschau-retten.de

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20.01.2013, 10:49 Uhr

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