20.01.2013 · In Dormund haben am Samstag Hunderte in Dortmund gegen die geplante Schließung der Redaktion der „Westfälischen Rundschau“ protestiert.
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Mittlerweile ist es doch so, dass die Qualität von
Medienbeiträgen ein Niveau erreicht hat, das man (im
öffentlich-rechtlichen TV Bereich wie im Print Bereich) nur noch
als Frechheit bezeichnen kann!
Und das, abseits ideologischer Einfärbungen, inzwischen auch
„durchgehend auf fachlicher Ebene“!
Viele werden es kennen: Wenn sich Journalisten einem Thema annehmen, bei
dem man sich selbst wirklich gut auskennt (damit zu tun hat, oder es
einfach als Hobby hat), dann kommen regelmäßig Beiträge
heraus, die einfach nur noch peinlich sind.
Und in den Kommentarspalten lassen das immer mehr Leser und Zuschauer
die Verantwortlichen auch wissen!
Schaut man sich an das bei Medienheinis überdurchschnittlich viele
„Links Grüne“ präsent sind, wundert das auch
nicht. Abgesehen von einigen echten Idealisten ist dieses Klientel nicht
unbedingt für herausragende Leistungsbereitschaft und
Verantwortungsbewusstsein bekannt.
Fazit: Je linker die Medien werden, um so qualitativ schlechter werden
sie auch.
Mein Zustimmung
Ja, da kann ich ihnen nur uneingeschränkt zustimmen. Mir hat sich beim Thema erneuerbare Energien und Elektromobilität schon oft der Magen umgedreht was für ein euphoristischer Schwachsinn besonders von linken Medien geschrieben wird. Als Experte in einem bestimmten Themenbereich fragt man sich natürlich ob das bei anderen Themen ähnlich ist wo man nicht das Fachwissen hat, und dann auf Medien angewiesen ist. Viele meiner Bekannten mit anderen Qualifikationen mit denen ich schon über solche Themen redete, sagen übrigens das gleiche. Leider ist es inzwischen die Regel dass viel Journalisten ihren Job darin verstehen ihre Leser nicht mehr neutral zu informieren sondern nach ihrem eigenen Weltbild zu indoktrinieren und dies mit linksgrünem, missionarischen Eifer. Die Realität liest man dann zumeist in der Schwarmintelligenz in den Kommentarspalten.
Der Zeitgeist ändert sich weg von Multikulti Links-Grün. Wer den Wandel verschläft geht in Konkurs!
Das sehe ich ähnlich. Der polit-korrekte multikultibesoffene Einheitsbrei vom staatlichen Zwangsgebührenfernsehen bis hin zu den links-durchgrünten Regionalzeitungen zieht immer weniger Leser an. Die ständige Vermischung von Nachricht und Kommentar (besonders schlimm im staatlichen Zwangsgebührenfernsehen) ist schlicht und ergreifend schlechter Journalismus. Man hat den Eindruck der Leser soll nicht informiert sondern in eine bestimmte Richtung erzogen werden. Immer weniger Leser wollen das! Das sieht man an den Absatzzahlen derartiger Medien. Die WR gehörte dazu! Ihr werden vermutlich noch viele ähnliche Blätter folgen. Nicht nur das Internet sondern auch die Art der Berichterstattung, die dem Wandel des Zeitgeistes nicht gerecht wird führt zu dem Niedergang bestimmter Zeitungen!
Was für Schlecker gilt, sollte auch für eine Zeitung möglich sein
Der Artenschutz greift hier nicht. Es ist das Dilemma aller Regionalblätter. Der Anzeigenmarkt läuft nicht mehr so gut. Überregionale Meldungen übernimmt man von den politische korrekt schriebenden linken Journalisten der DPA und bekommt damit den Einheitsbrei der schon fast allen aus dem Hals hängt. Wenn dann im Regionalteil immer mehr Gruppenbilder des Kirchenvereins, der Feuerwehr, des Gartenbauvereins und was Gott sonst drin ist und man scheut auch mal Konflikte zu benennen um niemanden anzupinkeln und damit zu riskieren Werbekunden zu verlieren, wird die Zeitung dann zu einer Regionalausgabe des "Neuen Deutschland". Die Jugend liest sowieso nur noch im Internet und die Älteren fragen sich irgendwann, ist mir dies 300€ im Jahr wirklich wert, besonders wenn sie auch online sind. Das wars dann am Ende. Verschieden im Teich der politischen Korrektheit und Regionaltrivialität.
Aus Dortmund! Eine Meinung von der "Front"
Lokalzeitungen wie z.B. die Westf. Rundschau leben von der
Lokalberichterstattung. Lokalberichterstattung ist personalintensiv und
teuer, aber das HERZ der regionalen Zeitungen!
.
Umgetextete Agenturen bekomme ich reihenweise im Netz. Den Mantel der
WAZ brauche ich also nicht.
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Hier in DO gab es lange Jahre eine gute Konkurenz zweier
Lokalredaktionen. Rundschau und Ruhrnachrichten(RN).
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Der Lokalteil der Ruhrnachrichten ist immer mehr zum Bouleward und zur
kostenlosen "Anzeigenabteilung" verkommen. Die Rundschau hob
sich wohltuend davon ab, auch wenn ich nicht immer gleicher Meinung war,
wie die Kollegen dort!
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Es ist ein WITZ, Lokalteile, also das Tafelsilber der REGIONALEN
Zeitungen, zu schliessen, bzw. mit dem Wettbewerb gleich zu schalten.
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Die WAZ-Gruppe schießt sich in Knie mit diesem Verhalten.
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Ohne eigenen Lokalteil wird die Auflage WAZ massiv eimbrechen. Erinnert
mich an "Selbstmord aus Angst vor dem Tod!"
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Wie schon o.a. umgeschriebene Agenturen...
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Meint
Sikasuu
Von wegen Meinungsvielfalt, daß ich nicht lache
Was mit den allfälligen Zeitungspleiten offenbar wird, ist vor allem die Überproduktion von linkem, politisch korrekt gefiltertem Gefasel, das Alle munter voneinander abschreiben. Und wenn man derart von Politik und Medien über den Tisch gezogen wird wie es seit 2008 nicht mehr zu vertuschen ist, sinkt eben die Bereitschaft, für die eigene Veräppelung auch noch Geld hinzublättern. Die Öffentlich-Rechtlichen können sich dem durch staatlichen Zwang noch entziehen, aber auch das wird sich ändern. Hoffentlich sehr bald und mit Schwung.
Sollen sie doch sehen, ob Migranten, die sich immer der bedingungslosen
Unterstützung der Presse gegen das Deutsche Volk gewiss sein
können, ihre Zeitungen wollen.
Sollen sie doch sehen, ob das Prekariat, das sich immer der
bedingungslosen Unterstützung der Presse gegen die
Leistungsfähigen und -willigen sicher sein kann, ihre Zeitungen
kaufen.
Sollen sie doch sehen, ob vielleicht die Bürger in Griechenland,
Zypern, Portugal oder Irland, die sich immer der Unterstützung der
Presse gegen das Deutsche Volk gewiss sein können, ihre Zeitungen
bestellen.
Sollen sie doch sehen, ob Gesetzlose, die immer auf die
Unterstützung weiter Teile der Presse gegen den gesetzestreuen
Bürger zählen können, ihre Zeitung abonnieren.
Tja, wenn schon niemand das Blatt kaufen will, wie wäre es dann mit einer Demokratie-Abgabe?
Immerhin könnte doch jeder Bewohner Deutschlands die Überreste
dieses Blattes im Mülleimer finden und somit in den Genuss dieser
erbrachten Leistung kommen.
Und ist unsere Demokratie überhaupt denkbar ohne die Ergüsse
dieses Provinzblattes?
Fordert ein Gutachten an (und bezahlt gut)!
Hier kann man sich solidarisch zeigen:
www.rundschau-retten.de
Zeitungssterben und Zwangsabgabe
Auf dem Medienmarkt wird es enger. Gleichzeitig ist die Zwangsabgabe für die staatlichen Medien immer weiter gestiegen. Die Schließung der WR hat damit vielleicht nicht unmittelbar aber mittelbar zu tun, Der Etat des einzelnen Bürgers für Informationsmedien ist begrenzt, weil er nicht mehr dafür ausgeben kann oder will. Die gesicherten Pfründe der einen gehen auf Kosten der anderen. Faktisch wird die Meinungsvielfalt eingeschränkt.
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