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West LB Landesbank verzockte wohl Milliarden in Steueroasen

 ·  Aus Aktivitäten auf den Cayman Islands und Jersey stammen die „giftigen“ Wertpapiere offenbar, die letztendlich in der Bad Bank der mittlerweile zerschlagenen West LB landeten.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (47)
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Robert Hamacher

Das waren noch "Goldene Zeiten, als sich MP Johannes Rau von der "parteieigenen" WestLB

repräsentative Geburtstagsfeiern ausrichten liess und sich WestLB-finanziert durch die Lüfte gondeln liess. Die Medienlandschaft war damals noch so "zurückhaltend" gestrickt, dass "Bruder Johannes", als die diversen Affären aufflogen, sogar noch seinen BuPräs-Job - wenn auch angeschlagen - regulär abschließen konnte. Wo die Medien bei Wulff bis zum Bobby-Car weiterbohrten, wandten sie sich in der Causa Rau irgendwann diskret zur Seite und schwiegen alles in die Tonne. Staatsanwaltliche Ermittlungen verliefen natürlich im Sande.
Zweierlei Maß ... ist noch ein zurückhaltender Ausdruck nicht nur für den Medien-Meinungswandel innerhalb eines guten Jahrzehnts.

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Marianne Spring
Marianne Spring (0915) - 02.07.2013 11:24 Uhr

Kavallerie einsetzen

statt mit der Kavallerie in die Schweiz zu reiten, hätte Peer Steinbrück lieber mal Ordnung im eigenen Laden geschaffen (er war ja schließlich Finanzminister und Ministerpräsident in NRW)
Die Liste seiner Sünden ist groß, er versucht zu vertuschen wo er von anderen großspurig Klarheit und Wahrheit verlangt.
Er kassierte die Bezüge von Aufsichtsrat und Kreditausschuss, aber hingeschaut hat er nicht.
Er ist bleibt ein eitler Blender.

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Bernhard Kopp von Brackel

Verzockt in Düsseldorf

Niemand braucht seinen deutschen Schreibtisch zu verlassen, um Vermögenswerte in eine karibische Briefkastenfirma zu 'transferrieren'. In Steueroasen wird nichts verzockt - dort domizilieren nur die gesellschaftsrechtlichen Vehikel, juristische Fiktionen zwischen zwei Aktendeckeln.

Die Verfügung und Verantwortlichkeit bleibt wo sie auch vorher war.

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Bernd L. Mueller

Die West LB hat viele Verlierer

Das Desaster West LB war seit Mitte der 90 iger Jahre voraussehbar, verfilzte SPD hatte sich West LB komplett bemächtigt.

Marginales Beispiel:

MP Rau fährt nach Israel mit Geschenken in Millionenhöhe, die Bank war wieder ärmer, gleichwohl es Israelis gegönnt sei, wer lehnt schon Geschenke von Freunden ab.

West LB wurde getragen von den Sparkassen in NRW, denen perfiderweise Peer Steinbrück ab 2009 mit seinen banalen Talks w i e d e r das Geld aus der Tasche zog, oder in Bochum.

Meine persönlichen Vorhaltungen an Sparkassenvorstände bzgl.Geldverschwendung bsp. in England mit über 1 Milliarde für Pleite - Leasing für Fernsehgeräte wurden mit verlegenem Schweigen beantwortet.

Kreditwünsche an Sparkassen mussten gleichwohl mit körbeweisen Belegen, Bilanzen,BWAs etc. belegt werden, da hat Kontrolle funktioniert.

Rote Barone können mit Geld nicht umgehen, Rote Rathäuser nicht, wann wird diese Binsenwahrheit Fakt.

Kurios, Peer St. öffentlich erfolgreicher Manager ?



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Gerold Keefer

Im WestLB nichts neues ...

... allerdings gibt es Unterschiede zur BayernLB allenfalls noch in Schadenshöhe und Betrugsdauer.

Die kärglichen Alleinstellungsmerkmale von Blockparteien ...

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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 02.07.2013 07:06 Uhr

Zweierlei Maß der juristischen Moral

Tja hätten die Herren Manger mal ein Brötchen oder einen 1-EU Kassenbon veruntreut, ja dann wäre das ja schon beinahe kriminell. Aber Millionen und Milliarden zu veruntreuen, jo mei die Armen, ein juristisch nicht zu ahndendes Kavaliersdelikt, wenn überhaupt. Wie dreckspatzig kann die Moral dieser moralisch verkommen Gesellschaft eigentlich noch werden?

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Paul Banaschak

Und da wollen uns Sozialdemokraten, Grüne und vor allem die Linke

eine Verstaatlichung des Bankensektors als Lösung der Bankenkrise verkaufen.
Mein Gott, wie dumm muss ein Wähler sein, um solchen Unsinn mit seiner Stimme zu belohnen.

Am 22.09.2013 kann es nur eines geben: Die Alternative für Deutschland.

Alle anderen Parteien werden die Banker nur belohnen.

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Klaus Letis

Unter dem Licht bekommt das Finanzmarkt De-Regulierungsgesetz Nr.4 von Rot/Grün eine neue Sicht

Wann wollte aus dem Nichts Pensionszahlungen für den ausufernden NRW-Parteibuchstaat erzocken und die Profis haben die Regel viel besser genutzt.

Den Rest bezahlt der Steuerzahler mit höheren Abgaben, Umlagen, etc

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Christopher Kern

Früh übt sich, wer Finanzminister werden will

Wer in dieser verantwortungsvollen Position nur 22 Mrd. übersieht, ist ja gerade ein Hans Wurst zum Vergleich des derzeitigen Amtsinhabers. Aber vielleicht hat Herr Steinbrück ja noch die Chance Staatssekertär im Finanzministerium zu werden. Ein tolles Duo erwartet uns, im Quadrat ein rechtschenkliges Trio.

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Rolf Michael Ruoff

Wer waren die Minister-Aufsichtsräte damals?

Es wâre doch interessant, wenn ein Düsseldorfer Insider der ex-West-LB berichten könnte, wer in der damaligen Zeit die Bank beaufsichtigt hat. Leider schweigen dazu die Medien und auch Wikipedia.
Bei Peer Steinbrück stehen nur noch die jüngsten Aufsichtsratspositionen, aber nicht mehr die, die er früher inne hatte.

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Ferdinand Bohn

Warum sind die Schuldigen nicht schon längst hiner Gittern?

Es war doch eine Landesbank?

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Andreas Ritter

Die Überschrift

sollte immer mit dem Namen Steinbrück beginnen

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fridolin hinterhuber

Ideologie.

Man sollte jetzt nicht,aus einem Reflex heraus,den Einfluss einer bestimmten Partei für den Schlamassel der WestLB verantwortlich machen.Jeder aufmerksame Zeitungsleser weiß,dass auch die hochgelobten Privatbanken mehr als genug Millionen versenkt haben und immer noch versenken.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.07.2013 12:13 Uhr
Dietmar Blum

Nur bei den "hochgelobten" Privatbanken

schwafelt keiner in der Öffentlichkeit was von Bankenregulierungsphantasien

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Günter Schreiber

...stammen die giftigen Wertpapiere OFFENBAR...

Was die Telefongespräche in der Anglo-Irish Bank im Einzelfall offenlegten, war Methode: Milliardenzahlungen der Staaten aus dem Steuertopf flossen auf "blauen Dunst hin", es reichte, eine vermeintliche Systemrelevanz zu behaupten, um ohne weitere Nachprüfung die Milliarden fließen zu lassen.

Denn wenn jetzt, ein Jahr nach der Zerschlagung der WestLB noch über die Herkunft giftiger Wertpapiere gerätselt wird, dann kann man den Politikern mit Recht Veruntreuung von Steuergeldern vorwerfen, denn man hätte im Rahmen der Zerschlagung das Realgeschäft, also die Kredite an Unternehmen und Privatpersonen sowie deren Einlagen ohne großen Aufwand retten und den Rest pleitegehen lassen können. Und wenn durch den Ausfall von Interbankenkrediten andere Institute ins Trudeln geraten wären, hätte man sie nach der gleichen Methode abwickeln müssen. Die einzige systemrelevante Bank hierzulande ist die Bundesbank. Marode Banken werden geschlossen und müssen sich die Wiedereröffnung "verdienen"!

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Guido Wirtz

Eine öffentliche Hand macht auf den Caymans offensichtlich jahrelang dubiose Geschäfte...

...in bester Gesellschaft und womöglich mit dort operierenden Steuerbetrügern und Steuervermeidern. Zumindest hat sie mit einem Labyrinth von Briefkastenfirmen deren Geschäftsgebaren geteilt und sich damit verdächtig gemacht.

Und diese öffentliche Hand will noch glaubwürdig gegen Steuervermeider, Steuerhinterzieher und den moralisch verwahrlosten Finanzkapitalismus zu Felde ziehen? Dafür hat sie jede Glaubwürdigkeit verspielt. Denn was ist krimineller: Dem Staat Milliarden durch Steuerhinterziehung vorzuenthalten? Oder dem Bürger diese Milliarden zu seinem angeblichen Wohle abzunehmen, um sie dann leichtfertig und gewissenlos zu verzocken?

Steuersünder sind vermutlich wenigstens nicht so blöd, die dem Gemeinwesen vorenthaltene Kohle sinnlos zu verbrennen, wie es die öffentlichen Banken getan haben und wofür ihre politiknahen Vorstände und politischen Aufseher auch noch fürstlich entlohnt wurden. So wohl auch der Kavallerieoberst und selbsternannte Saubermann Herr Steinbrück.

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Peter Alt
Peter Alt (petera000) - 01.07.2013 22:36 Uhr

Ich sage nur: Welch eine Scheinheiligkeit?

Und was werden in diesem Zusammenhang alle möglichen scheinheiligen hehren Gründe angeführt um ein FTS einzuführen.
Die Landesbanken und die dafür verantwortlichen Politiker waren/sind in Ihrem finanzgebahren die größten "Zocker".
Es sollte ein Politiker-Diaten-Schulden-Machen-Erhöhungs-Steuer eingeführt werden.
Ein Vorschlag: Die Steuer sollte in der Höhe entsprechend dem Schuldenstand des BIPs auf die Diaten erhoben werden.
Dann wären wir unsere Finanzsorgen ganz schnell los.

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Uwe Borg
Uwe Borg (Borgward) - 01.07.2013 22:32 Uhr

WestLB, LLBW, Bayrische LB, HSH haben alle den noblen Zweck

die von deutschen Arbeitnehmern erwirtschafteten Exportüberschüsse möglichst effizient im Ausland zu versenken voll erfüllt. Denn merke, ob mit oder ohne Euro, wer auf Dauer mehr exportiert als importiert, muss die Einnahmen irgendwie beseitigen. Jetzt versuchen wir es mit der Umwandlung von Geld in Elektrizität und der Wiederherstellung des Staatsbankentum.

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Michael  Fehlhaber

Banker

Da wundert man sich überhaupt nicht. Einem Beamten oder auch einer der öffentlichen Hand unterstellten Bank wäre das nie passiert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.07.2013 09:25 Uhr
Rolf Michael Ruoff

Das waren Landesbanker!

Wie bitte? Die Bank gehörte dem öffentlichen Sektor und der kk Kanzlerkandidat Steinbrück führte dort damals auch Aufsicht.

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Frank Pauls
Frank Pauls (faweho) - 01.07.2013 21:21 Uhr

SPD = Steuer Pruefungs Desaster:

„Die West LB selbst habe seit dem Jahr 1975 Brifekastenfirmen in Uebersee unterhalten.“

Und nun laesst Frau Hannelore Kraft in der Schweiz Steuerspionage betreiben.
Warum haben die SPD-Regierungen der letzten 40 Jahre in Nordrhein Westfalen nicht Steuerpruefer in die Bueros der WestLB entsandt,um dort einmal nach dem Rechten zu sehen?
Die kleinen Diebe haengt man und die grossen (und die eigenen Genossen) laesst man laufen.

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Jürgen Dannenberg

War da was nicht mit Steinbrück?

....

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01.07.2013, 18:27 Uhr

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