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Weitere Lizenz Deutsche Bank baut China-Geschäft aus

02.01.2008 ·  Eine chinesische Tochtergesellschaft der Deutschen Bank kann ab sofort Bankleistungen in der lokalen Währung Yuan anbieten. Das Institut erhofft sich damit einen besseren Zugang zu den Ersparnissen privater Haushalte in China in Höhe von knapp 1,6 Billionen Euro.

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Die Deutsche Bank baut ihr Geschäft im chinesischen Wachstumsmarkt weiter aus. Ab sofort kann Deutschlands größtes Geldhaus in dem Land auch Bankleistungen in der lokalen Währung Yuan anbieten.

Wie das Institut am Mittwoch mitteilte, erteilten die Aufsichtsbehörden einer chinesischen Tochter der Deutschen Bank, der Deutsche Bank China Co. Ltd, in Peking eine Lizenz als einheimisches Unternehmen. Dies ist die offizielle Voraussetzung für die Geschäftserweiterung und damit auch für einen besseren Zugang zu den Ersparnissen privater Haushalte in Höhe von knapp 1,6 Billionen Euro.

Mit der einheimischen Tochter den Auflagen der Regierung entgehen

Auch andere ausländische Großbanken wie HSBC, Citigroup oder Standard Chartered haben in China einheimische Töchter gegründet, um Auflagen der kommunistischen Regierung zu entgehen.

Die Deutsche Bank China Co. Ltd ist nach Angaben des Instituts mit einem Eigenkapital von 2,85 Milliarden Yuan (266 Millionen Euro) ausgestattet. Die bisherigen Filialen der Bank in Peking, Shanghai und Guangzhou sollen in die neue hundertprozentige Tochter integriert werden. Eine eigenständige Niederlassung zur Abwicklung von Fremdwährungsgeschäften in Shanghai bleibe aber bestehen.

Die Deutsche Bank ist in China unter anderem auch im Investmentbanking und Firmenkundengeschäft tätig. Doch insbesondere über eine weitere Expansion im lukrativen Privatkundengeschäft wird seit langem spekuliert. Das Geldhaus hält knapp zehn Prozent an der Huaxia-Bank und betreibt mit dem Institut auch ein Kreditkarten-Gemeinschaftsunternehmen.

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Von Holger Steltzner

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