Home
http://www.faz.net/-gqi-x0go
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Donnerstag, 16. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Wegen Spam-Überflutung 230 Millionen Dollar Entschädigung für MySpace

14.05.2008 ·  Die Internet-Plattform MySpace hat von einem amerikanischen Gericht eine Entschädigung in Höhe von insgesamt 230 Millionen Dollar zugesprochen bekommen. Es dürfte sich um die höchste Summe in der Geschichte des Internets handeln, die jemals wegen des sogenannten Spammens erstritten wurde.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Die Internet-Plattform MySpace hat nach Informationen der Nachrichtenagentur AP von einem amerikanischen Bundesgericht eine Entschädigung in Höhe von insgesamt 230 Millionen Dollar (149 Millionen Euro) wegen Überflutung mit unerwünschten Werbemails (“Spam“) zugesprochen bekommen. Es dürfte sich um die höchste Summe handeln, die jemals wegen des sogenannten Spammens vor Gericht erstritten wurde. Allerdings könnte es für MySpace schwierig werden, die Summe auch tatsächlich einzutreiben.

Doch selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, hofft das Netzwerk, das zum Medienkonzern News Corp. gehört, darauf, dass das Urteil eine starke abschreckende Wirkung haben wird. „MySpace hat null Toleranz gegenüber denjenigen, die versuchen, auf unserer Seite illegal zuhandeln“, sagte Hemanshu Nigam, Sicherheitschef von MySpace, zu AP. MySpace werde weiterhin für die Bestrafung derjenigen sorgen, die „gegen das Gesetz verstoßen und unseren Mitglieder zu schaden versuchen“. Das Unternehmen bezeichnete das Urteil als einen „Markstein“.

Verurteilt wurden zwei der prominentesten Spammer im Internet, Sanford Wallace und Walter Rines. Sie waren zu der Anhörung am Montag nicht erschienen. Wallace hat die Spitznamen „Spamford“ und „Spam King“. Eines seiner Unternehmen hatte einmal an einem einzigen Tag in den neunziger Jahren 30 Millionen Junk-E-Mails verschickt.

Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Zu ausgeklügelt

Von Kerstin Schwenn

Das System des Mautbetreibers Toll Collect ist eine tolle deutsche Erfindung, aber leider nicht wirtschaftlich. Eine Maut lässt sich auch mit einem weniger ausgeklügelten System erheben. Mehr 7 12

15.02.2012 17:45 Uhr
  Vortag
Dax 6.757,94 +0,44%
 OK
Umfrage

Sollen Kinderlose einen „Solidarzuschlag" zahlen?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

16.02.2012
Name Kurs Prozent
DAX 6.757,94 +0,44%
FAZ-INDEX 1.508,12 +0,49%
TecDAX 780,92 +0,91%
MDAX 10.353,00 +0,97%
SDAX 5.020,82 −0,06%
REX 421,24 −0,10%
Eurostoxx 50 2.493,96 +0,23%
F.A.Z. EURO INDEX 80,55 +0,36%
Dow Jones 12.781,00 −0,76%
Nasdaq 100 2.556,01 −0,75%
S&P500 1.343,23 −0,54%
Nikkei225 9.231,61 −0,31%
EUR/USD 1,3016 −0,34%
Rohöl Brent Crude 118,73 $ −0,26%
Gold 1.733,00 $ +0,64%
Bund Future 139,05 € +0,38%