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Wall Street II Was in der Fortsetzung anders ist

Gordon Gekko ist zurück - doch ob der diabolische Finanzhai der Achtziger Jahre aus dem ersten „Wall Street“-Film jetzt ein besserer Mensch ist? Was in der Fortsetzung anders ist.

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Doch ganz der Alte?
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Doch ganz der Alte?

Gordon Gekko ist zurück - doch ob der diabolische Finanzhai der 80er Jahre aus dem ersten "Wall Street"-Film jetzt ein besserer Mensch ist, wie es in der Fortsetzung "Money never sleeps" zunächst den Anschein hat, bleibt bis zuletzt unklar. Anfangs wettert ein geläuterter Gekko (frisch entlassen nach einer Haftstrafe wegen Insiderhandels; dargestellt von Michael Douglas, hier mit Charlie Sheen) öffentlich gegen sein altes "Gier ist gut"-Mantra. Er geißelt Spekulation als Massenvernichtungswaffe und sagt - im Filmjahr 2007 - die Finanzkrise voraus. Dann erinnert er sich seiner Talente und zieht die eigene Tochter über den Tisch. Um sich am Ende doch in den guten Vater zu erwandeln. Was bleibt: eine Sphinx namens Gekko.