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VW-Affäre Peters für schnelle Lösung der Hartz-Nachfolge

09.07.2005 ·  IG-Metall-Chef und VW-Aufsichtsrat Jürgen Peters will schnell einen Nachfolger für Volkswagen-Personalvorstand Peter Hartz. Härtere Zeiten für die Belegschaft erwarte er nicht, sagte Peters der Sonntagszeitung.

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IG-Metall-Chef und VW-Aufsichtsrat Jürgen Peters hat angekündigt, daß möglichst bald ein Nachfolger für Personalvorstand Peter Hartz bestimmt werden soll. Peters sagte der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, das Aufsichtsrats-Präsidium werde dazu in Kürze eine außerordentliche Sitzung des Kontrollgremiums einberufen. Die Präsidiumssitzung werde bereits in den kommenden Tagen stattfinden. „Ich hoffe, daß wir dann schnell zu einer Lösung kommen“, fügte er demnach hinzu.

Hartz hatte wegen der Vorwürfen in der Schmiergeld-Affäre am Freitag seinen Rücktritt angeboten. Der Aufsichtsrat muß das Gesuch noch offiziell annehmen.

Noch kein Nachfolger benannt

Peters sagte weiter, daß die Arbeitnehmerseite das Vorschlagsrecht für den Hartz-Nachfolger beanspruche. Es habe keinen Sinn, die Position des Arbeitsdirektors gegen den Willen der Arbeitnehmer zu bestellen, wurde der Gewerkschaftschef zitiert. Es sei jedoch zu früh, öffentlich Namen zu nennen. Peters betonte, daß auch eine Besetzung mit einem von außen kommenden Manager möglich sei. Auch Hartz sei einst aus einem anderen Unternehmen und aus einer anderen Branche gekommen.

Der zurückgetretene VW-Betriebsratschef Klaus Volkert wird Peters zufolge auch sein Mandat im Aufsichtsrat abgeben. „Wahrscheinlich sehr bald, spätestens, wenn ein Nachfolger gefunden ist“, sagte er der Zeitung zufolge.

„Keine härteren Zeiten für die Belegschaft“

Peters widersprach dem Eindruck, daß mit dem Abgang von Hartz härtere Zeiten für die VW-Belegschaft anbrechen. „Die Arbeitnehmer werden weiterhin so stark sein, sich einer blindwütigen Geschäftspolitik zu widersetzen“, wurde er zitiert. Gleichzeitig warnte der IG-Metall-Chef davor, den als Sanierer geholten VW-Manager Wolfgang Bernhard als Job-Killer hinzustellen. Bernhard sei ein „geradliniger und fähiger Manager“, sonst hätte man nicht einstimmig im Aufsichtsrat seiner Verpflichtung zugestimmt.

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