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Volkswagen Das Einliterauto geht in Serie

 ·  Zum Autosalon in Genf präsentiert Ferdinand Piëch eine serienreife Version des XL1. Ab Jahresmitte wird das Einliterauto in Osnabrück gefertigt. Ein Erfolg im Rennen mit dem BMW i3 um das beste Ökomobil der Zukunft.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (41)
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Stefan Albert

zu spät... den der Kimawandel legt an Tempo zu...

Innovativ, modern und fortschrittlich wäre das vor 50 Jahren gewesen!

Es scheint mir verlogen, jetzt erst mit so einem KfZ anzukommen während man schon zigtausende von diesen widerwärtigen SUVs verkauft hat.

Dieses "neue" "1-Liter-Auto" belegt nur die ganze Verlogenheit u. Dummheit.
Es ist schäbig, dass es seit zig Jahren möglich ist und jetzt erst in kleiner
Stückzahl hergestellt wird.
Schäbig, dass der gemeine Konsument zu meist so etwas NICHT NACHFRAGT.
So ein Auto hätte vor 50 Jahren produziert werden und zig-Millionenfach verkauft werden
müssen, da der Mensch sich in der Regel außerstande sieht sich anders als mit einem KfZ
fortzubewegen.

Auf d. einen Seite wird ABERWITZIG viel Energie verschwendet (1 Liter. Benzin ist ca. 8-10 kWh, da sonst fast immer über 1000kg Metall mitbewegt wird),
auf der ANDEREN Seite wird immenser und TÖDLICHER (AKWs) Aufwand betrieben, um an Energie ran zukommen. Einfach nur krank und/oder dumm.
Jeder PKW kann als Krankheitserreger betrachtet werden!

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Kai Fischer

Dann lieber ein 0-Liter Auto mit 5 Sitzen für 21.000€ was zuhause den Sonnenstrom tankt.

Tja,

das gibts dann zeitgleich bei Renault, heisst Zoe und verbraucht 0 Liter Diesel. Natürlich Schnelladefähig an jeder Hausinstallation. Schon erstaunlich wie weit die Franzosen VW technologisch voraus sind.

Ach ja, nen 340 Liter Kofferraum gibts auch noch dazu.

Wieviel kostet der Liter Öl bei Inspektionen innerhalb der Garantie bei VW ? Immer noch 30€ pro Liter ? Oder schon 35 € beim EK von 2€ ? Na wer da wohl Gewinne macht :)

Gruß

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Karl S. Walter

@Tom Wagner 16.02.2013 10:47 Uhr: Sportlich, sportlich! Aus Freude am Fahren! Wroom-Wroom!

Joup, Herr Wagner! Sie schreiben, wie's ist. Und Auslöser für dieses Verhalten ist das Testosteron. Nein, das ist nicht der Namensgeber für das feine Flachauto Ferrari-Testosterossa. Das ist ein Männchenhormon, das uns Autofahrer stets wieder zu Urmännchen macht.

Nun erjagen wir zwar das Pferdefleisch, das als Rinderhack unsere Lasagne bereichert, nur noch selten atavistisch in freier Natur. Uns Testosterongesteuerten – diese Steuerung hatte ja mal Sinn – verbleibt nur noch, Lasagne zum Schnäppchenpreis zu »erbeuten«. Das »Wroom-Wroom« aber lassen wir uns nicht nehmen.

Deshalb fallen wir diese komische überteuerte Sparkiste des Herrn Pietsch nicht rein. Sie soll von der Idee eines weniger testosteronverseuchten Individualverkehrs abschrecken – »zu teuer, zu lahm, zu unpraktisch« – und das gelingt. Indes beweist es auch, dass deutsche Hersteller nicht können (wollen), was internationale Hersteller können: Umweltautos zu vernünftigen Preisen bauen. Diese Arroganz wird bestraft werden.

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Rainer Schönfeld

Vergleich von Äpfeln mit Birnen

1970 gab es fünfmal so viele Verkehrstote in der Bundesrepublik wie heute in ganz Deutschland - und das bei einem Bruchteil der gefahrenen Kilometer und einem noch kleineren Bruchteil an LKW-Verkehr. In einem NSU Prinz waren Sie nämlich schlicht und ergreifend tot, wenn Sie einen Unfall hatten, bei dem Sie sich in einem modernen Auto nichtmals einen Kratzer zuzögen.

Bei der Komfortausstattung liegen auch hunderte Kilogramm zwischen einem NSU Prinz und einem Auto von heute. In einem Prinz oder Käfer flogen ihnen bei 100 km/h die Ohren weg. Die Akustikmaterialien in modernen Autos kosten Gewicht. Und die Platzverhältnisse in einem Prinz waren auch andere...

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Hartmut Rencker

Ziemlich adipöses Gewicht

Der alte kleine Klassiker, der erste rundliche NSU-Prinz wog nach meiner Erinnerung ziemlich genau 500 kg, hatte auch eine schmale Bereifung, war hinten eine Spur schmaler und verbrauchte mit für heutige Verhältnisse sehr einfachem Zweizylinder-Viertakt-Motorradmotor etwa 4 Liter. Dessen Konzeption könnte noch immer ein Vorbild sein. Und es gab noch mehr solcher durchaus brauchbaren vierrädrigen Fahrmaschinen, nicht nur die Isetta. Zwingende Voraussetzung für elektromobile Sparsamkeit ist geringes Gewicht, geringer Luftwiderstand und geringer Rollwiderstand. Gibt es längst. Nämlich das Elektrofahrrad als Wirklichkeit gewordener Siebenmeilenstiefel. Auch das neue halboffene Renault-Sparmobil geht in diese Richtung.

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Emmanuel Declerq

Meine Güte....

... diese Kommentare ... nur Gemeckere, nur Geschimpfe, was ist mit den Leuten bloß los oder waren sie immer so...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 20:57 Uhr
Reinhard Wolf

Ja! Immer dann ...

wenn die Verars.... ganz offensichtlich ist und deutlich wird, dass:

... es bei bestimmten Formen der Innovationsforschung nur um Abzockerei von Förder- und Forschungsgeldern geht.
... mit vermeintlichen Erfolgen Argumente für den weiteren Marsch in die falsche Richtung an den Haaren herbei gezogen werden.
.... somit ganz nebenbei eine perfide Hinhaltestrategie zu Tage tritt.

... und über allem prangt in goldenen Lettern: Wir schaffen das! Wir sind auf dem richtigen Weg! Lasst uns nur machen! Alles wird gut!

Die Lemminge lassen grüßen!

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Björn Palazzo

Wenn ich das Geld für so ein Auto hätte,

würde ich auf der Stelle eins bestellen. Ein Auto mit einem Coolnessfaktor, das selbst den teuersten Supersportwagen oder SUV mit 500 PS Stereoanlage als Potenzprotz im Regen stehen läßt!

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Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 16.02.2013 15:57 Uhr

Ein 1L-Auto, das 2L verbraucht und gut 50.000€ kostet - eine Lachnummer

Wo ist da die Meldung? Wo bleibt da die Innovation?
Seit dem 3L-VW Lupo oder dem Audi A2 hat sich bei VW anscheinend nicht viel getan.
Und ob es sich um eine Klein- oder eine Großserie (einige 1000 Stk.??) handelt, für wen soll das die Zukunft der Mobilität sein, zumal bei dem Preis.
Wenn man dann bedenkt, daß die 1 od. 2L doch wieder nur Laborwerte sind, die realistisch nicht erreichbar sind, katapultiert der XL1 VW um mind. 1 Jahrzehnt zurück. Würde BMW nicht mit seinem Modell auf den Markt kommen wollen, VW täte es auch nicht.
Sinnvoller wäre es gewesen, die Modell Lupo und A2 weiter zu entwickeln. Da hätten wenigstens auch noch mind. 3 Personen hinein gepaßt. Denn selbst für die dt. Familie mit kaum mehr als einem Kind ist der XL1 schon wieder zu klein!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 19:29 Uhr
Dirk  Lehmann

Ich stimme Ihnen zu..

der A2 war ja als langfristiger Technologieträger konzipert, der weit, weit in das 21. Jahrhundert führen sollte. Nicht umsonst ist der Motorraum extrem klein und die Alu-Spaceframe-Bauweise war eine ideale Plattform für alternative Antriebstechnologien.

Aus informierten Kreisen wurde bereits damals bekannt, daß man diese Bauart wegen der raschen Umstellungsmöglichkeit auf Elektro- (angedacht waren damals bereits dezentrale Elektroantriebe an jedem Rad und KEIN simpler Ersatz des Explosions- durch einen zentralen Elektromotor) bevorzugte.

leider war der A2 seiner Zeit viel zu weit voraus. Auch das avantgardistische design wurde damals von konservativen Journalisten und Kunden vernichtend kommentiert - wenige Jahre später sahen ALLE Kleineren Fahrzeuge der Hersteller dem A2 erstaunlich ähnlich - nur eben ohne das Hightech drinnen.
Piech hatte das Dilemma, daß die nötige Steigerung der A8-Kapazitäten nur mit dem Tod des A2 möglich waren (gleicher Standort) ---> A2-Todesurteil .

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RENE PAUL ROZEK

Endlich

Ich habe fast 10 Jahre lang einen Lupo 3L gefahren. Das war nicht immer bequem, aber auf der Strecke Frankfurt am Main - Rotterdam - Frankfurt am Main hat "das Auto" tatsächlich seine <= 3 Liter vorgezeigt.

An dieser Stelle habe ich mehrfach über die aktuellen Spritfresser von VW geklagt. Daher drücke ich hier und heute mein uneingeschränktes Wohlwollen bezüglich des neuen Gefährts aus. Es kann sein, dass ich es vorläufig nicht erwerben kann, weil der Preis außerhalb meines Limits wäre, aber ich halte es für den richtigen Weg.

Man muss es bauen, und wer, wenn nicht "das Auto" kann es - und - man kann es schon lange, vermute ich mal :-)

nur Mut

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 16.02.2013 12:42 Uhr

Zur Technikerprobung geeignet aber die Gesamtökonomie bleibt auf der Strecke

Was nützt dem Käufer ein Auto das nur die Hälfte an Sprit verbraucht aber doppelt soviel kostet. Der normale Golf mit hohem Nutzwert kostet die Hälfte. Für 20000 Euro Mehrpreis was dieses Sparauto kostet, kann man 13000 Liter Diesel tanken was einer Strecke von 260000 km entspricht, also mehr als das Auto über seine Lebenszeit verbraucht. Wo soll da der Nutzen für den Käufer sein.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 16:42 Uhr
Dirk  Lehmann

Ihre Kalkulation hat einige Fehler...

um nur einige zu erwähnen:

Als die 3-Liter-Motoren von VW für den Lupo 3L und Audi A2 3L entwickelt wurden, die mittlerweile auch im schwereren Polo und Fox ihren Dienst tun, war der Spritpreis dramatisch geringer. heutzutage sieht die Kalkulation für die damals angeblich zu teuren Fahrzeuge ganz anders aus, sie haben ihren Mehrpreis mehrfach wieder eingespielt.
Zudem hatten sie aus gleichem Grund traumhaft stabile Gebrauchtwagenpreise.

Die Tatsache, daß leichtere Fahrzeuge ohne Sicherheitsabstriche auch geringer dimensionierte Bremsen, Reifen, Stossdämpfer benötigen, zudem die kleineren Motoren nur halb soviel Öl benötigen etc etc führt langfristig zu weiteren, DEUTLICH niedrigeren Unterhaltskosten.
Dazu kommen dann noch erfreulicherweise deutlich geringere Versicherungskosten.

Ich als ehemals bekennender Schnellfahrer habe den Wechsel zum 3 Liter-Auto (mit allem Komfort wie Klima, etc - also NULL Verzicht) nicht bereut - im Gegenteil. Nur: Niemand sonst wagt den Versuch - amüsant

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Closed via SSO

Innovation?

Es ist nicht wirklich zu verstehen weshalb die Automobilindustrie entweder 2,5t schwere 470PS-Hybrid-Monster anbietet, die statt den 30l auf 100 km nur sagenhafte 16,7 Liter verbrauchen oder irgendwelche futuristischen Kleinwagen, die außer dem Nutzen, dass sie fahren und dabei auf dem Papier mit 1l auf 100km auskommen. In der Realität liegt man dann wieder bei 2-3 Litern + Stromkosten. Mein ehemaliger Golf LD (Luxus Diesel) BJ 1982 hat 5,5l Diesel pro 100km geschluckt und konnte obendrein bei umgelegter Rückbank eine Waschmaschine transportieren.

Eine echte Innovation wäre ein Passat Variant für 25 Tsd € mit Energiekosten auf 100km von unter 3€. Dabei ist es mir egal ob er mit Strom, Diesel, Benzin, Wasserstoff oder Holz fährt. Bis es soweit ist, bleibt wohl der Polo mit Anhängekupplung für den Notfall, das innovativste Auto von VW.

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Horst Schmidt

Berlin jubelt: Endlich Autos aus Holzkohle!

Wäre doch 'ne schöne Schlagzeile...

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Fritz Garbor

795 Kg Gewicht ist nicht sooooo wenig, dieses Gewicht schaffte man schon bei Vorkriegsautos,

mein R4 von 1978 wog 650 kg, mein Fiat Uno von 1983 700 kg, jeweils als 4-5-Sitzer.
Die Sicherheit war gerade beim Ersteren aber auch eine Katastrophe: keine geteilte Lenksäule, ohne Knautschzone....
Wenn man aber darin 30 Motoren für Sitzverstellung, Spiegel, Fensterheber etc. unbedingt braucht, nutzt alle Carbonfaser wenig, der VW ist eigentlich noch recht schwer.....

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 16:48 Uhr
Dirk  Lehmann

Fairerweise sollte man aber auch erwähnen...

... was in den damaligen Fahrzeugen alles an WICHTIGEN Optionen fehlte (gute Bremsen, jede Menge weiterer, nicht mehr wegzudenkenden Sicherheitsausrüstung, Klimaanlage, etc) und man sollte auch erwähnen, daß die Insassen in den damaligen Fahrzeugen schlicht und einfach MAUSETOT waren, wenn sie einen Unfall hatten, nach welchem sie heutzutage aus einem modernen Auto ohne Kratzer aussteigen.... das alles kostet Gewicht.

Aber der Audi A2 3L wiegt auch als modernes Auto "nur" unter 900 kg - eine echte Leistung!

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Björn Palazzo

Der VW-Bus war ein Spritfresser

und verbrauchte 12 bis 16 Liter auf 100 km, im Stadtverkehr auch noch mehr. Auf 9 Liter kam man vielleicht bei konstant 70 k/mh auf der Autobahn, was relativ häufig vorkam, weil die Gaspedalmechanik schnell ausgeleiert war und man deshalb nicht mehr Vollgas geben konnte...
(Hab ihn selbst gefahren...)

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Reinhard Wolf

Selbst ein VW-Bus hatte ein Leergewicht von nur 890 Kilogramm (ohne Carbonfasern!)

... und das bei einer Zuladung von 860 Kilogramm! Es konnten als durchaus 9 Personen (einschließlich Fahrer) bei einem Verbrauch von 9 Litern/100 Kilometern befördert werden. Also echte 1 Liter pro Person/Kiliometer. Wir sprechen hier von dem T1 aus der Baureihe 1950-1954 (Quelle: Wikipedia)
... aber man kann ja mal über ein halbes Jahrhundert ein bissel entwickeln und forschen und stolz auf sich sein.
... und wer es anders sparsam mag (aus Wikipedia): "Trotz nominal nur 1,4 PS (1 kW), später 1,7 PS (1,25 kW) geht die Quickly recht flott zur Sache und ist obendrein bei einem Verbrauch von weniger als zwei Litern Benzin auf 100 km auch heute noch (2009), also 56 Jahre später, mit die sparsamste Art – und im Falle der N-Modelle auch die leichteste Art – motorisiert zu sein".
... allerdings gibt es heutzutage auch günstige Elektromofas (ca. 1.500,- Euro) mit 600-Watt-Bürstenmotoren, die 100 kilometer mit einem Verbrauch von 2,5 Kilowattstunden absolvieren: ca. 60 Cent/100 Kilometer!

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Horst Schmidt

Nachgerechnet

Der XL1 kostet also 30.000,-, ein Polo ist dagegen laut Liste ab 12.500,- zu haben - macht einen Mehrpreis von 17.500,-. Nehmen wir weiterhin an, der Polo verbraucht rund 4l/100km mehr als der XL1. Bei 300.000 km Fahrstrecke bis zum Verschrotten und 1,75€/l sind das 21.000,- gesparte Euro, also ein Gewinn von 3.500,-€.

Auf den ersten Blick nicht schlecht, aber man muss den Mehrpreis von 17.500,- ja noch verzinsen. Bei 3% á 12 Jahren mit konstanter Tilgung ergibt sich - wenn ich richtig gerechnet habe - ein Nullsummenspiel. Beide Autos sind dann gleich teuer.

Nur einen Unfall mit dem XL1 sollte man tunlichst vermeiden - dann wird's richtig teuer.

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Reinhard Wolf

Quadratur des Kreises in Hightechneuauflage: Tonnenschwere Batterien vs. ultraleichter Carbonfasern

die wiederum unter höchstem Energieaufwand gefertigt werden. Ein Auto verbraucht nicht nur Energie auf der Straße, sondern auch bei seiner Produktion. Entscheidend ist die Gesamtrechnung ... und selbst wienn das Ding fährt wird der Verbrauch noch erlogen: "Allerdings gilt das nur für die ersten 100 Kilometer, von denen die ersten 35 Kilometer mit dem Strom aus der Batterie zurückgelegt werden können [...] jedoch eher ein Zweiliterauto". Was soll die Augenwischerei? Fördergelder verblasen damit Mutti sagen kann: "Wir tun doch alles was möglich ist!"? Wer sich mit 2 Litern fortbewegen möchte (mit der NSU-Quickly bereits seit den fünfziger Jahren möglich), der nutzt im innerstädtischen Nahverkehr ein Mofa und im Fernverkehr den Reisebus mit einem durchschnittlichen Fahrgastverbrauch von 1,6 Liter/100 Kilometer. Platz für einen Koffer hat der übrigens auch noch! Man muss auch selber keinen (Arbeits-)Dreck machen, um an 40.000 Euronen zu kommen! Aber das ist ja zu einfach!

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Dirk  Lehmann

Mit den genialen und praxiskonformen Audi A2 3L und Lupo 3L hatte man bereits 1999...

einen Riesenschritt in die richtige Richtung gemacht.

Leider waren die Käufer damals wieder einmal zu dumm, um echtes High-Tech endlich mal nicht mehr als UPSIZING (hin zu übermotorisierten und immer schwereren Autos) , sondern als hochintelligentes DOWNSIZING zu nutzen...

Offenbar haben die Käufer nicht genügend Hirn, um den Kaufpreis nicht am der Länge der Aussenkontur, sondern den INHALTEN von Fahrzeugen zu messen.

Der A2 war ein revolutionäres Auto (Aluminium, kleine Aussenmaße, aber innen groß wie ein Mittelklassewagen) , in vielerlei Hinsicht. Extrem durchdacht und praxisgerecht konzipiert, für die Ewigkeit gebaut, was die extrem hohe Fertigungsqualität anbelangt. Es macht sogar viel Spaß, damit lange Strecken zu fahren.

Von der 3L-Version verkauften sich nur ganze 6.550 Exemplare, die stärker motorisierten Modelle lagen in der Verkaufszeit bis zur Einstellung der Fertigung bei gerade mal unter 300.000.

Absurderweise explodierten damals die verkaufszahlen des A8....

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 10:48 Uhr
Hans Müller

Arroganz ...

Hallo Herr Lehmann,

mir ging es in meinem Beitrag garnicht um die Technik ... auch wenn Ihnen das nicht aufgefallen ist.
Was mich an Diskutanten wie Ihnen stört ist die unerträgliche Arroganz, mit der Andersdenkende als Dummchen entwertet werden.

Wenn der damalige A2 zu weit Voraus war, hätte man ja dennoch ein Nachfolgemodell anbieten können ... Es geht immer um den "großen Wurf". Kleinteilige Verbesserungen lassen sich einfach nicht so gut mit großem TamTam präsentieren, würden aber sicherlich der breiten Masse gerechter als irgendwelche Kisten, die sich in dieser Weise niemals rechnen werden.

Viele Grüße
H. Müller

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Dirk  Lehmann

@ Hans Müller

Ihre Antwort zeigt die klassische Position von jemandem, dem die inhaltlichen Argumente fehlen:

Man weicht auf billige persönliche Anmache und phantasievolle Unterstellungen aus. Natürlich kann sich jeder ein Auto seiner persönlichen Auswahl kaufen - man sollte nur keine dummen Märchen erzählen, wie bspw das, es gäbe keine gleichzeitig sparsamen und praxisgerechten Autos. Oder ökologisch interessante Fahrzeuge wie der A2 seien "lahm" etc.

Die Aluminium-Spaceframebauweise führt dazu, daß dieses Auto nie rosten wird und Korrosion ist auch nach nunmehr 13 Jahren Autoleben kein Thema. Der angeblich " zu hohe Preis" ist eine Milchmädchenrechnung. Das Pech des A2 war, daß Mercedes damals konventionelle kleine Blechbüchse namens "A-Klasse" anbot und alle danach gierten, aus Prestigegründen einen spritsaufenden Umfaller-Winzling mit Stern auf der Haube zu besitzen.

der A2 stand regelmäßig auf der Zuverlässigkeitsliste des ADAC auf dem ersten Platz und war in der Tat ein Technologieträger.

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Birgit Schluchtinger

Aber wenn Sie nicht arbeiten wird die Welt besser?

Ist das nun Faulheit oder glauben Sie wirklich daran, dass Ihre Einstellung zu rechtfertigen ist? Machen Sie doch etwas mit Ihrer Zeit. Müllsammeln wäre doch was--und man tut gleichzeitig was gegen die <>

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Uwe Reinking
Uwe Reinking (urein) - 16.02.2013 12:32 Uhr

Wie nennt man dass, wenn Lebewesen von den Leistungen anderer profitieren ....

...ohne selbst etwas dazu beizutragen. Nun, ich spreche es nicht aus, um keinen "Flamewar" zu provozieren. Aber ich denke, Sie haben auch so verstanden, was ich von Ihrer Lebensphilosophie halte.

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Reinhard Wolf

@ Hans Müller:Die Server fressen zwar keine Wälder ... aber sehr viel Energie!

Soviel zu Ihren "ökologischen Grüßen", die aber ohnehin ironisch gemeint waren.
Alles kein Problem! Auch wenn ökologische Aufklärung von Nöten und durchaus eines der sinnvollsten Unterrichtsfächer wäre, braucht es für die sich bespaßende Gesellschafft trotzdem keine Erziehungslager für Öko-Verweigerer.
Es gilt ohnehin: "Wat kütt, dat kütt."
Komischerweise ist aber umgekehrt das Höher-schneller-weiter-Lager sehr penetrant bis gewalttätig: Ich zum Beispiel verspüre keinerlei Motivation an der jetzigen lebensverachtenden und resourcevernichtenden Überflußwegwerfgesellschaft mitzuwirken und will deswegen nicht arbeiten und mir wird deswegen auch beine Arbeit zugeteilt. Die Folge: Ich muss immer wieder bei Ämtern vorstellig werden, die mich auf das Aggressiste anfahren, dass ich zu "wollenmüssen" habe. Darüber hinaus ist mr eine Reisefreiheitsbeschränkung von 23 Tagen/Jahr auferlegt. Meine wiederholte Bitte: Einstellung der Hartz-IV-Leistungen gegen Freiheit wird kategorisch abgewiesen!

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Max Mahlheim
Max Mahlheim (Akkin) - 16.02.2013 11:31 Uhr

A8 wurde sicher nicht als Ersatz für den A2 genommen

Aber ich mache eine ganz andere Rechnung, wenn ich 10.000 € mehr zahlen muss , für ein Auto was nach 10 Jahren wieder in die Presse kommt, dann kann ich auch für die 10.000 € Treibstoff kaufen und muss mich nicht dem Experiment eines hightech Autos aussetzen.
Der A2 war sicherlich für damalige Verhältnisse viel zu teuer, deshalb wurde er nicht gekauft.

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Hans Müller

Richtig ... die Menschen sind zu dumm!

Ich gebe Ihnen Recht Herr Lehmann, leider sind die Massen zu dumm um visionäre Fahrzeuge zu erkennen und zu kaufen. Es steht außer Frage, dass Sie mit Ihrer Meinung im Recht sind!

Wir sollten ein staatlich verordnetes Ausbildungs- und Erziehungslager für Öko-Verweigerer einrichten, um der Menschheit endlich den Weg ins spaßbefreite und konformistische Öko-Paradis zu ebnen!

Keine Frage ... es muss JETZT gehandelt werden! Packen wir's an bevor's zu spät ist und uns ein Meteorit auf den Kopf fällt ;-)!

Ökologische (weil papierlose) Grüße
H. Müller

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Rainer Schönfeld

Leuchtturm

Dieses Auto ist ein Leuchtturm, der die Grenzen des technisch Machbaren verschiebt. Solche Projekte generieren einen Innovationsschub, der die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswagen langfristig stärken wird. Vor 14 Jahren kam der 3L Lupo auf den Markt, damals sehr teuer und für sich betrachtet ein wirtschaftlicher Flop. Viele der Technologien dieses Autos wie die Start-Stopp-Automatik sind heute Stand der Technik in der Großserie. Wer heute ein sparsames, preiswertes und umweltfreundliches Auto haben will, bekommt für 17.000 EUR einen familientauglichen VW Polo mit 3,3l Normverbrauch. Vieles aus dem XL1 wird in 10 Jahren preiswerte Großserie sein, im alltagstauglichen Familienwagen mit 2,5l Verbrauch. Und PSA (Peugeot Citroen) wird dann womöglich schon Geschichte sein.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 16:15 Uhr
Rainer Schönfeld

Herr Blum,

der XL1 ist sicher nicht für Vielfahrer gedacht, und VW erwartet wohl auch nicht, mit diesem Modell Geld zu verdienen. Der Sinn des XL1 liegt in der Technologieentwicklung und natürlich auch in Imagepflege. Später werden Sie viele Innovationen aus diesem Projekt auch in größeren und PS-starken Modellen wiederfinden.

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Dietmar Blum

Herr Reineke,

eröffnen Sie sich eine neue Einkommensquelle und fahren mich per Rikscha unten angeführte Kilometer

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Florian Reineke

Leuchtturm

Ja! Genau dass sind die Bestrebungen die wir brauchen. Die Richtung muss weg vom Verbrennen von Öl gehen.

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Dietmar Blum

Herr Schönfeld,

dann machen Sie den Feldversuch und legen meine durchschnittliche Jahreskilometerleistung von 50.000 in diesem "Leuchtturm" zurück.

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Olaf Barheine

Ich bin skeptisch

Derzeit geht der Autogeschmack der Deutschen ja eher in Richtung gefühlte einen Meter Bodenfreiheit, sieben Sitzplätze und Allradantrieb für stets ausreichend Traktion im Großstadtdschungel.

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Christian Rumpf

Roller mit Kabine für zwei Personen zwischen 30.000 und 50.000 Euro

Ach und immerhin will man bis zu 100 Stück bauen.
Na ich hoffe mal die können so viele davon verkaufen.
Was bringt mir ein 2 Liter Auto das 4 mal soviel kostet wie ein "normales" Auto.
Das ich dann 3-4 Liter spare ?, dafür kann ich mir 2 Autos extra kaufen und Lebenslang Tanken.

Ach und 1 Liter auf 100km wird also auch nur gehen wenn Schön Wetter ist, also keine Steigungen, kein Regen, keine Nacht und kein Winter. Sonst wird aus 35 km Akku Fahrt schnell mal nur 10km.

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martin trick
martin trick (tiziel) - 16.02.2013 09:53 Uhr

Ein Mann mit Weitblick

Bravo - die Zeichen der Zeit wurden erkannt.
Mal sehen ob Daimler und BMW in Zukunft noch konkurrieren können.

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15.02.2013, 16:52 Uhr

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Der neue Kampf um die 35 Stunden

Von Ralph Bollmann

Väter sollen künftig weniger arbeiten, aber Mütter sollen mehr arbeiten: In Deutschland wird über die Familienarbeitszeit debattiert. Ein neuer Verteilungskampf hat begonnen. Mehr 29 8


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