15.02.2013 · Zum Autosalon in Genf präsentiert Ferdinand Piëch eine serienreife Version des XL1. Ab Jahresmitte wird das Einliterauto in Osnabrück gefertigt. Ein Erfolg im Rennen mit dem BMW i3 um das beste Ökomobil der Zukunft.
Von Christoph RuhkampRichtlinien für Lesermeinungen
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zu spät... den der Kimawandel legt an Tempo zu...
Innovativ, modern und fortschrittlich wäre das vor 50 Jahren gewesen!
Es scheint mir verlogen, jetzt erst mit so einem KfZ anzukommen
während man schon zigtausende von diesen widerwärtigen SUVs
verkauft hat.
Dieses "neue" "1-Liter-Auto" belegt nur die ganze
Verlogenheit u. Dummheit.
Es ist schäbig, dass es seit zig Jahren möglich ist und jetzt
erst in kleiner
Stückzahl hergestellt wird.
Schäbig, dass der gemeine Konsument zu meist so etwas NICHT NACHFRAGT.
So ein Auto hätte vor 50 Jahren produziert werden und
zig-Millionenfach verkauft werden
müssen, da der Mensch sich in der Regel außerstande sieht
sich anders als mit einem KfZ
fortzubewegen.
Auf d. einen Seite wird ABERWITZIG viel Energie verschwendet (1 Liter.
Benzin ist ca. 8-10 kWh, da sonst fast immer über 1000kg Metall
mitbewegt wird),
auf der ANDEREN Seite wird immenser und TÖDLICHER (AKWs) Aufwand
betrieben, um an Energie ran zukommen. Einfach nur krank und/oder dumm.
Jeder PKW kann als Krankheitserreger betrachtet werden!
Dann lieber ein 0-Liter Auto mit 5 Sitzen für 21.000€ was zuhause den Sonnenstrom tankt.
Tja,
das gibts dann zeitgleich bei Renault, heisst Zoe und verbraucht 0 Liter
Diesel. Natürlich Schnelladefähig an jeder Hausinstallation.
Schon erstaunlich wie weit die Franzosen VW technologisch voraus sind.
Ach ja, nen 340 Liter Kofferraum gibts auch noch dazu.
Wieviel kostet der Liter Öl bei Inspektionen innerhalb der Garantie
bei VW ? Immer noch 30€ pro Liter ? Oder schon 35 € beim EK
von 2€ ? Na wer da wohl Gewinne macht :)
Gruß
@Tom Wagner 16.02.2013 10:47 Uhr: Sportlich, sportlich! Aus Freude am Fahren! Wroom-Wroom!
Joup, Herr Wagner! Sie schreiben, wie's ist. Und Auslöser für
dieses Verhalten ist das Testosteron. Nein, das ist nicht der
Namensgeber für das feine Flachauto Ferrari-Testosterossa. Das ist
ein Männchenhormon, das uns Autofahrer stets wieder zu
Urmännchen macht.
Nun erjagen wir zwar das Pferdefleisch, das als Rinderhack unsere
Lasagne bereichert, nur noch selten atavistisch in freier Natur. Uns
Testosterongesteuerten – diese Steuerung hatte ja mal Sinn –
verbleibt nur noch, Lasagne zum Schnäppchenpreis zu
»erbeuten«. Das »Wroom-Wroom« aber lassen wir
uns nicht nehmen.
Deshalb fallen wir diese komische überteuerte Sparkiste des Herrn
Pietsch nicht rein. Sie soll von der Idee eines weniger
testosteronverseuchten Individualverkehrs abschrecken – »zu
teuer, zu lahm, zu unpraktisch« – und das gelingt. Indes
beweist es auch, dass deutsche Hersteller nicht können (wollen),
was internationale Hersteller können: Umweltautos zu
vernünftigen Preisen bauen. Diese Arroganz wird bestraft werden.
Vergleich von Äpfeln mit Birnen
1970 gab es fünfmal so viele Verkehrstote in der Bundesrepublik wie
heute in ganz Deutschland - und das bei einem Bruchteil der gefahrenen
Kilometer und einem noch kleineren Bruchteil an LKW-Verkehr. In einem
NSU Prinz waren Sie nämlich schlicht und ergreifend tot, wenn Sie
einen Unfall hatten, bei dem Sie sich in einem modernen Auto nichtmals
einen Kratzer zuzögen.
Bei der Komfortausstattung liegen auch hunderte Kilogramm zwischen einem
NSU Prinz und einem Auto von heute. In einem Prinz oder Käfer
flogen ihnen bei 100 km/h die Ohren weg. Die Akustikmaterialien in
modernen Autos kosten Gewicht. Und die Platzverhältnisse in einem
Prinz waren auch andere...
Der alte kleine Klassiker, der erste rundliche NSU-Prinz wog nach meiner Erinnerung ziemlich genau 500 kg, hatte auch eine schmale Bereifung, war hinten eine Spur schmaler und verbrauchte mit für heutige Verhältnisse sehr einfachem Zweizylinder-Viertakt-Motorradmotor etwa 4 Liter. Dessen Konzeption könnte noch immer ein Vorbild sein. Und es gab noch mehr solcher durchaus brauchbaren vierrädrigen Fahrmaschinen, nicht nur die Isetta. Zwingende Voraussetzung für elektromobile Sparsamkeit ist geringes Gewicht, geringer Luftwiderstand und geringer Rollwiderstand. Gibt es längst. Nämlich das Elektrofahrrad als Wirklichkeit gewordener Siebenmeilenstiefel. Auch das neue halboffene Renault-Sparmobil geht in diese Richtung.
... diese Kommentare ... nur Gemeckere, nur Geschimpfe, was ist mit den Leuten bloß los oder waren sie immer so...
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 20:57 UhrJa! Immer dann ...
wenn die Verars.... ganz offensichtlich ist und deutlich wird, dass:
... es bei bestimmten Formen der Innovationsforschung nur um Abzockerei
von Förder- und Forschungsgeldern geht.
... mit vermeintlichen Erfolgen Argumente für den weiteren Marsch
in die falsche Richtung an den Haaren herbei gezogen werden.
.... somit ganz nebenbei eine perfide Hinhaltestrategie zu Tage tritt.
... und über allem prangt in goldenen Lettern: Wir schaffen das!
Wir sind auf dem richtigen Weg! Lasst uns nur machen! Alles wird gut!
Die Lemminge lassen grüßen!
Wenn ich das Geld für so ein Auto hätte,
würde ich auf der Stelle eins bestellen. Ein Auto mit einem Coolnessfaktor, das selbst den teuersten Supersportwagen oder SUV mit 500 PS Stereoanlage als Potenzprotz im Regen stehen läßt!
Ein 1L-Auto, das 2L verbraucht und gut 50.000€ kostet - eine Lachnummer
Wo ist da die Meldung? Wo bleibt da die Innovation?
Seit dem 3L-VW Lupo oder dem Audi A2 hat sich bei VW anscheinend nicht
viel getan.
Und ob es sich um eine Klein- oder eine Großserie (einige 1000
Stk.??) handelt, für wen soll das die Zukunft der Mobilität
sein, zumal bei dem Preis.
Wenn man dann bedenkt, daß die 1 od. 2L doch wieder nur Laborwerte
sind, die realistisch nicht erreichbar sind, katapultiert der XL1 VW um
mind. 1 Jahrzehnt zurück. Würde BMW nicht mit seinem Modell
auf den Markt kommen wollen, VW täte es auch nicht.
Sinnvoller wäre es gewesen, die Modell Lupo und A2 weiter zu
entwickeln. Da hätten wenigstens auch noch mind. 3 Personen hinein
gepaßt. Denn selbst für die dt. Familie mit kaum mehr als
einem Kind ist der XL1 schon wieder zu klein!
Ich stimme Ihnen zu..
der A2 war ja als langfristiger Technologieträger konzipert, der
weit, weit in das 21. Jahrhundert führen sollte. Nicht umsonst ist
der Motorraum extrem klein und die Alu-Spaceframe-Bauweise war eine
ideale Plattform für alternative Antriebstechnologien.
Aus informierten Kreisen wurde bereits damals bekannt, daß man
diese Bauart wegen der raschen Umstellungsmöglichkeit auf Elektro-
(angedacht waren damals bereits dezentrale Elektroantriebe an jedem Rad
und KEIN simpler Ersatz des Explosions- durch einen zentralen
Elektromotor) bevorzugte.
leider war der A2 seiner Zeit viel zu weit voraus. Auch das
avantgardistische design wurde damals von konservativen Journalisten und
Kunden vernichtend kommentiert - wenige Jahre später sahen ALLE
Kleineren Fahrzeuge der Hersteller dem A2 erstaunlich ähnlich - nur
eben ohne das Hightech drinnen.
Piech hatte das Dilemma, daß die nötige Steigerung der
A8-Kapazitäten nur mit dem Tod des A2 möglich waren (gleicher
Standort) ---> A2-Todesurteil .
Ich habe fast 10 Jahre lang einen Lupo 3L gefahren. Das war nicht immer
bequem, aber auf der Strecke Frankfurt am Main - Rotterdam - Frankfurt
am Main hat "das Auto" tatsächlich seine <= 3 Liter vorgezeigt.
An dieser Stelle habe ich mehrfach über die aktuellen Spritfresser
von VW geklagt. Daher drücke ich hier und heute mein
uneingeschränktes Wohlwollen bezüglich des neuen Gefährts
aus. Es kann sein, dass ich es vorläufig nicht erwerben kann, weil
der Preis außerhalb meines Limits wäre, aber ich halte es
für den richtigen Weg.
Man muss es bauen, und wer, wenn nicht "das Auto" kann es -
und - man kann es schon lange, vermute ich mal :-)
nur Mut
Zur Technikerprobung geeignet aber die Gesamtökonomie bleibt auf der Strecke
Was nützt dem Käufer ein Auto das nur die Hälfte an Sprit verbraucht aber doppelt soviel kostet. Der normale Golf mit hohem Nutzwert kostet die Hälfte. Für 20000 Euro Mehrpreis was dieses Sparauto kostet, kann man 13000 Liter Diesel tanken was einer Strecke von 260000 km entspricht, also mehr als das Auto über seine Lebenszeit verbraucht. Wo soll da der Nutzen für den Käufer sein.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 16:42 UhrIhre Kalkulation hat einige Fehler...
um nur einige zu erwähnen:
Als die 3-Liter-Motoren von VW für den Lupo 3L und Audi A2 3L
entwickelt wurden, die mittlerweile auch im schwereren Polo und Fox
ihren Dienst tun, war der Spritpreis dramatisch geringer. heutzutage
sieht die Kalkulation für die damals angeblich zu teuren Fahrzeuge
ganz anders aus, sie haben ihren Mehrpreis mehrfach wieder eingespielt.
Zudem hatten sie aus gleichem Grund traumhaft stabile Gebrauchtwagenpreise.
Die Tatsache, daß leichtere Fahrzeuge ohne Sicherheitsabstriche
auch geringer dimensionierte Bremsen, Reifen, Stossdämpfer
benötigen, zudem die kleineren Motoren nur halb soviel Öl
benötigen etc etc führt langfristig zu weiteren, DEUTLICH
niedrigeren Unterhaltskosten.
Dazu kommen dann noch erfreulicherweise deutlich geringere Versicherungskosten.
Ich als ehemals bekennender Schnellfahrer habe den Wechsel zum 3
Liter-Auto (mit allem Komfort wie Klima, etc - also NULL Verzicht) nicht
bereut - im Gegenteil. Nur: Niemand sonst wagt den Versuch - amüsant
Es ist nicht wirklich zu verstehen weshalb die Automobilindustrie
entweder 2,5t schwere 470PS-Hybrid-Monster anbietet, die statt den 30l
auf 100 km nur sagenhafte 16,7 Liter verbrauchen oder irgendwelche
futuristischen Kleinwagen, die außer dem Nutzen, dass sie fahren
und dabei auf dem Papier mit 1l auf 100km auskommen. In der
Realität liegt man dann wieder bei 2-3 Litern + Stromkosten. Mein
ehemaliger Golf LD (Luxus Diesel) BJ 1982 hat 5,5l Diesel pro 100km
geschluckt und konnte obendrein bei umgelegter Rückbank eine
Waschmaschine transportieren.
Eine echte Innovation wäre ein Passat Variant für 25 Tsd
€ mit Energiekosten auf 100km von unter 3€. Dabei ist es mir
egal ob er mit Strom, Diesel, Benzin, Wasserstoff oder Holz fährt.
Bis es soweit ist, bleibt wohl der Polo mit Anhängekupplung
für den Notfall, das innovativste Auto von VW.
Berlin jubelt: Endlich Autos aus Holzkohle!
Wäre doch 'ne schöne Schlagzeile...
795 Kg Gewicht ist nicht sooooo wenig, dieses Gewicht schaffte man schon bei Vorkriegsautos,
mein R4 von 1978 wog 650 kg, mein Fiat Uno von 1983 700 kg, jeweils als 4-5-Sitzer.
Die Sicherheit war gerade beim Ersteren aber auch eine Katastrophe:
keine geteilte Lenksäule, ohne Knautschzone....
Wenn man aber darin 30 Motoren für Sitzverstellung, Spiegel,
Fensterheber etc. unbedingt braucht, nutzt alle Carbonfaser wenig, der
VW ist eigentlich noch recht schwer.....
Fairerweise sollte man aber auch erwähnen...
... was in den damaligen Fahrzeugen alles an WICHTIGEN Optionen fehlte
(gute Bremsen, jede Menge weiterer, nicht mehr wegzudenkenden
Sicherheitsausrüstung, Klimaanlage, etc) und man sollte auch
erwähnen, daß die Insassen in den damaligen Fahrzeugen
schlicht und einfach MAUSETOT waren, wenn sie einen Unfall hatten, nach
welchem sie heutzutage aus einem modernen Auto ohne Kratzer
aussteigen.... das alles kostet Gewicht.
Aber der Audi A2 3L wiegt auch als modernes Auto "nur" unter
900 kg - eine echte Leistung!
Der VW-Bus war ein Spritfresser
und verbrauchte 12 bis 16 Liter auf 100 km, im Stadtverkehr auch noch
mehr. Auf 9 Liter kam man vielleicht bei konstant 70 k/mh auf der
Autobahn, was relativ häufig vorkam, weil die Gaspedalmechanik
schnell ausgeleiert war und man deshalb nicht mehr Vollgas geben konnte...
(Hab ihn selbst gefahren...)
Selbst ein VW-Bus hatte ein Leergewicht von nur 890 Kilogramm (ohne Carbonfasern!)
... und das bei einer Zuladung von 860 Kilogramm! Es konnten als
durchaus 9 Personen (einschließlich Fahrer) bei einem Verbrauch
von 9 Litern/100 Kilometern befördert werden. Also echte 1 Liter
pro Person/Kiliometer. Wir sprechen hier von dem T1 aus der Baureihe
1950-1954 (Quelle: Wikipedia)
... aber man kann ja mal über ein halbes Jahrhundert ein bissel
entwickeln und forschen und stolz auf sich sein.
... und wer es anders sparsam mag (aus Wikipedia): "Trotz nominal
nur 1,4 PS (1 kW), später 1,7 PS (1,25 kW) geht die Quickly recht
flott zur Sache und ist obendrein bei einem Verbrauch von weniger als
zwei Litern Benzin auf 100 km auch heute noch (2009), also 56 Jahre
später, mit die sparsamste Art – und im Falle der N-Modelle
auch die leichteste Art – motorisiert zu sein".
... allerdings gibt es heutzutage auch günstige Elektromofas (ca.
1.500,- Euro) mit 600-Watt-Bürstenmotoren, die 100 kilometer mit
einem Verbrauch von 2,5 Kilowattstunden absolvieren: ca. 60 Cent/100 Kilometer!
Der XL1 kostet also 30.000,-, ein Polo ist dagegen laut Liste ab
12.500,- zu haben - macht einen Mehrpreis von 17.500,-. Nehmen wir
weiterhin an, der Polo verbraucht rund 4l/100km mehr als der XL1. Bei
300.000 km Fahrstrecke bis zum Verschrotten und 1,75€/l sind das
21.000,- gesparte Euro, also ein Gewinn von 3.500,-€.
Auf den ersten Blick nicht schlecht, aber man muss den Mehrpreis von
17.500,- ja noch verzinsen. Bei 3% á 12 Jahren mit konstanter
Tilgung ergibt sich - wenn ich richtig gerechnet habe - ein
Nullsummenspiel. Beide Autos sind dann gleich teuer.
Nur einen Unfall mit dem XL1 sollte man tunlichst vermeiden - dann
wird's richtig teuer.
Quadratur des Kreises in Hightechneuauflage: Tonnenschwere Batterien vs. ultraleichter Carbonfasern
die wiederum unter höchstem Energieaufwand gefertigt werden. Ein Auto verbraucht nicht nur Energie auf der Straße, sondern auch bei seiner Produktion. Entscheidend ist die Gesamtrechnung ... und selbst wienn das Ding fährt wird der Verbrauch noch erlogen: "Allerdings gilt das nur für die ersten 100 Kilometer, von denen die ersten 35 Kilometer mit dem Strom aus der Batterie zurückgelegt werden können [...] jedoch eher ein Zweiliterauto". Was soll die Augenwischerei? Fördergelder verblasen damit Mutti sagen kann: "Wir tun doch alles was möglich ist!"? Wer sich mit 2 Litern fortbewegen möchte (mit der NSU-Quickly bereits seit den fünfziger Jahren möglich), der nutzt im innerstädtischen Nahverkehr ein Mofa und im Fernverkehr den Reisebus mit einem durchschnittlichen Fahrgastverbrauch von 1,6 Liter/100 Kilometer. Platz für einen Koffer hat der übrigens auch noch! Man muss auch selber keinen (Arbeits-)Dreck machen, um an 40.000 Euronen zu kommen! Aber das ist ja zu einfach!
Mit den genialen und praxiskonformen Audi A2 3L und Lupo 3L hatte man bereits 1999...
einen Riesenschritt in die richtige Richtung gemacht.
Leider waren die Käufer damals wieder einmal zu dumm, um echtes
High-Tech endlich mal nicht mehr als UPSIZING (hin zu
übermotorisierten und immer schwereren Autos) , sondern als
hochintelligentes DOWNSIZING zu nutzen...
Offenbar haben die Käufer nicht genügend Hirn, um den
Kaufpreis nicht am der Länge der Aussenkontur, sondern den INHALTEN
von Fahrzeugen zu messen.
Der A2 war ein revolutionäres Auto (Aluminium, kleine
Aussenmaße, aber innen groß wie ein Mittelklassewagen) , in
vielerlei Hinsicht. Extrem durchdacht und praxisgerecht konzipiert,
für die Ewigkeit gebaut, was die extrem hohe
Fertigungsqualität anbelangt. Es macht sogar viel Spaß, damit
lange Strecken zu fahren.
Von der 3L-Version verkauften sich nur ganze 6.550 Exemplare, die
stärker motorisierten Modelle lagen in der Verkaufszeit bis zur
Einstellung der Fertigung bei gerade mal unter 300.000.
Absurderweise explodierten damals die verkaufszahlen des A8....
Arroganz ...
Hallo Herr Lehmann,
mir ging es in meinem Beitrag garnicht um die Technik ... auch wenn
Ihnen das nicht aufgefallen ist.
Was mich an Diskutanten wie Ihnen stört ist die unerträgliche
Arroganz, mit der Andersdenkende als Dummchen entwertet werden.
Wenn der damalige A2 zu weit Voraus war, hätte man ja dennoch ein
Nachfolgemodell anbieten können ... Es geht immer um den
"großen Wurf". Kleinteilige Verbesserungen lassen sich
einfach nicht so gut mit großem TamTam präsentieren,
würden aber sicherlich der breiten Masse gerechter als irgendwelche
Kisten, die sich in dieser Weise niemals rechnen werden.
Viele Grüße
H. Müller
@ Hans Müller
Ihre Antwort zeigt die klassische Position von jemandem, dem die
inhaltlichen Argumente fehlen:
Man weicht auf billige persönliche Anmache und phantasievolle
Unterstellungen aus. Natürlich kann sich jeder ein Auto seiner
persönlichen Auswahl kaufen - man sollte nur keine dummen
Märchen erzählen, wie bspw das, es gäbe keine
gleichzeitig sparsamen und praxisgerechten Autos. Oder ökologisch
interessante Fahrzeuge wie der A2 seien "lahm" etc.
Die Aluminium-Spaceframebauweise führt dazu, daß dieses Auto
nie rosten wird und Korrosion ist auch nach nunmehr 13 Jahren Autoleben
kein Thema. Der angeblich " zu hohe Preis" ist eine
Milchmädchenrechnung. Das Pech des A2 war, daß Mercedes
damals konventionelle kleine Blechbüchse namens
"A-Klasse" anbot und alle danach gierten, aus
Prestigegründen einen spritsaufenden Umfaller-Winzling mit Stern
auf der Haube zu besitzen.
der A2 stand regelmäßig auf der Zuverlässigkeitsliste
des ADAC auf dem ersten Platz und war in der Tat ein Technologieträger.
Aber wenn Sie nicht arbeiten wird die Welt besser?
Ist das nun Faulheit oder glauben Sie wirklich daran, dass Ihre
Einstellung zu rechtfertigen ist? Machen Sie doch etwas mit Ihrer Zeit.
Müllsammeln wäre doch was--und man tut gleichzeitig was gegen
die <>
Wie nennt man dass, wenn Lebewesen von den Leistungen anderer profitieren ....
...ohne selbst etwas dazu beizutragen. Nun, ich spreche es nicht aus, um keinen "Flamewar" zu provozieren. Aber ich denke, Sie haben auch so verstanden, was ich von Ihrer Lebensphilosophie halte.
@ Hans Müller:Die Server fressen zwar keine Wälder ... aber sehr viel Energie!
Soviel zu Ihren "ökologischen Grüßen", die
aber ohnehin ironisch gemeint waren.
Alles kein Problem! Auch wenn ökologische Aufklärung von
Nöten und durchaus eines der sinnvollsten Unterrichtsfächer
wäre, braucht es für die sich bespaßende Gesellschafft
trotzdem keine Erziehungslager für Öko-Verweigerer.
Es gilt ohnehin: "Wat kütt, dat kütt."
Komischerweise ist aber umgekehrt das Höher-schneller-weiter-Lager
sehr penetrant bis gewalttätig: Ich zum Beispiel verspüre
keinerlei Motivation an der jetzigen lebensverachtenden und
resourcevernichtenden Überflußwegwerfgesellschaft mitzuwirken
und will deswegen nicht arbeiten und mir wird deswegen auch beine Arbeit
zugeteilt. Die Folge: Ich muss immer wieder bei Ämtern vorstellig
werden, die mich auf das Aggressiste anfahren, dass ich zu
"wollenmüssen" habe. Darüber hinaus ist mr eine
Reisefreiheitsbeschränkung von 23 Tagen/Jahr auferlegt. Meine
wiederholte Bitte: Einstellung der Hartz-IV-Leistungen gegen Freiheit
wird kategorisch abgewiesen!
A8 wurde sicher nicht als Ersatz für den A2 genommen
Aber ich mache eine ganz andere Rechnung, wenn ich 10.000 € mehr
zahlen muss , für ein Auto was nach 10 Jahren wieder in die Presse
kommt, dann kann ich auch für die 10.000 € Treibstoff kaufen
und muss mich nicht dem Experiment eines hightech Autos aussetzen.
Der A2 war sicherlich für damalige Verhältnisse viel zu teuer,
deshalb wurde er nicht gekauft.
Richtig ... die Menschen sind zu dumm!
Ich gebe Ihnen Recht Herr Lehmann, leider sind die Massen zu dumm um
visionäre Fahrzeuge zu erkennen und zu kaufen. Es steht außer
Frage, dass Sie mit Ihrer Meinung im Recht sind!
Wir sollten ein staatlich verordnetes Ausbildungs- und Erziehungslager
für Öko-Verweigerer einrichten, um der Menschheit endlich den
Weg ins spaßbefreite und konformistische Öko-Paradis zu ebnen!
Keine Frage ... es muss JETZT gehandelt werden! Packen wir's an bevor's
zu spät ist und uns ein Meteorit auf den Kopf fällt ;-)!
Ökologische (weil papierlose) Grüße
H. Müller
Dieses Auto ist ein Leuchtturm, der die Grenzen des technisch Machbaren verschiebt. Solche Projekte generieren einen Innovationsschub, der die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswagen langfristig stärken wird. Vor 14 Jahren kam der 3L Lupo auf den Markt, damals sehr teuer und für sich betrachtet ein wirtschaftlicher Flop. Viele der Technologien dieses Autos wie die Start-Stopp-Automatik sind heute Stand der Technik in der Großserie. Wer heute ein sparsames, preiswertes und umweltfreundliches Auto haben will, bekommt für 17.000 EUR einen familientauglichen VW Polo mit 3,3l Normverbrauch. Vieles aus dem XL1 wird in 10 Jahren preiswerte Großserie sein, im alltagstauglichen Familienwagen mit 2,5l Verbrauch. Und PSA (Peugeot Citroen) wird dann womöglich schon Geschichte sein.
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 18:57 UhrSofort wette ich gegen Sie...
... in 10 Jahren wird fast nichts Eingang in die Großserie
gefunden haben.
Übrigens: die 10 Jahres Versprechen kenne ich schon von einem
anderen Leuchtturm: Der "Hochtechnologie" Solarindustrie!
Hochtechnologie deshalb, weil sie auf Dächern montiert wird.
Herr Blum,
der XL1 ist sicher nicht für Vielfahrer gedacht, und VW erwartet wohl auch nicht, mit diesem Modell Geld zu verdienen. Der Sinn des XL1 liegt in der Technologieentwicklung und natürlich auch in Imagepflege. Später werden Sie viele Innovationen aus diesem Projekt auch in größeren und PS-starken Modellen wiederfinden.
Herr Reineke,
eröffnen Sie sich eine neue Einkommensquelle und fahren mich per Rikscha unten angeführte Kilometer
Leuchtturm
Ja! Genau dass sind die Bestrebungen die wir brauchen. Die Richtung muss weg vom Verbrennen von Öl gehen.
Herr Schönfeld,
dann machen Sie den Feldversuch und legen meine durchschnittliche Jahreskilometerleistung von 50.000 in diesem "Leuchtturm" zurück.
Derzeit geht der Autogeschmack der Deutschen ja eher in Richtung gefühlte einen Meter Bodenfreiheit, sieben Sitzplätze und Allradantrieb für stets ausreichend Traktion im Großstadtdschungel.
kein Verkaufsauto sondern Technologie- und Gesellschaftstester
zu schwer, zu teuer, schade drum.
Dünner Stahl statt Carbon, dafür E-Antrieb, Start-Stop, usw.
raus. Macht man nicht, um die eigenen Modelle nicht zu kannibalisieren.
Tja, so tut's auch ein Peugeot 206+.
Millionen von deutschen Pendlern mit 130kmh-180kmh auf der BAB bleiben
eine unadressierte, weil zu kleine Käuferschicht. Der XL1 ist eher
für Peking und indische Großstädte. Vom Antrieb her ist
er besonders für solche Einsatzzwecke ausgelegt, bei denen die
tolle Aerodynamik keine Rolle spielt.
Das Ökologie (Verbrauch) den Käufer insbesondere wegen der
Ökonomie (Geld in der Tasche) interessiert, ist ein VW unbekanntes
Geheimnis (3L-Lupo, Audi A2).
Möge VW ein Auto mit 0,5L für 100.000EUR bauen, sich
dafür feiern lassen und sich anschließend beschweren, dass es
wieder keiner haben will.
Diesmal sagt man gleich vorn weg, dass man nicht viele verkaufen wird.
Roller mit Kabine für zwei Personen zwischen 30.000 und 50.000 Euro
Ach und immerhin will man bis zu 100 Stück bauen.
Na ich hoffe mal die können so viele davon verkaufen.
Was bringt mir ein 2 Liter Auto das 4 mal soviel kostet wie ein
"normales" Auto.
Das ich dann 3-4 Liter spare ?, dafür kann ich mir 2 Autos extra
kaufen und Lebenslang Tanken.
Ach und 1 Liter auf 100km wird also auch nur gehen wenn Schön
Wetter ist, also keine Steigungen, kein Regen, keine Nacht und kein
Winter. Sonst wird aus 35 km Akku Fahrt schnell mal nur 10km.
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