15.06.2007 · Im zweiten Prozess der Volkswagen-Affäre wurde der niedersächsische SPD-Landtagsabgeordnete Günter Lenz schwer belastet. Er sei bei einer Sexparty auf Firmenkosten in Hannover eine Art „Unterorganisator“ gewesen. Jetzt hat er Konsequenzen gezogen.
In der VW-Affäre um Sexpartys und Lustreisen auf Firmenkosten hat der niedersächsische SPD-Landtagsabgeordnete Günter Lenz sein Mandat niedergelegt.
Seine Ämter bei VW lässt er bis zum Abschluss des Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft in der Affäre ruhen. Das teilte Lenz am Freitag in Hannover mit. Lenz ist Betriebsratschef bei Volkswagen Nutzfahrzeuge und Aufsichtsratsmitglied der Volkswagen AG.
Sieben Monate vor der Wahl in Niedersachsen
Lenz folgte einer Aufforderung von SPD-Fraktionschef Wolfgang Jüttner. Dieser hatte lange zu Lenz gestanden, hatte ihn aber am Donnerstag aufgefordert, sein Landtagsmandat niederzulegen. Er wolle sieben Monate vor der Landtagswahl in Niedersachsen Schaden von der Partei abwenden, sagte Jüttner.
Lenz war im Prozess gegen den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Uhl erneut beschuldigt worden, an Sexpartys auf VW-Kosten teilgenommen zu haben. Er teilte am Freitag mit, er rechne weiterhin mit einem für ihn „positiven Ende der Recherchen“.
Die haben immer nur geschadet
Norbert Müller (B417931)
- 15.06.2007, 17:33 Uhr
Sexparty?
Thomas J. Huber (tjhuber)
- 16.06.2007, 02:20 Uhr
wie lange
bettina keller (eisfree)
- 16.06.2007, 13:24 Uhr
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