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Vatikan Angriffsziel Papstbank

 ·  Die Vatikanbank droht in den italienischen Skandalstrudel zu geraten. Der entlassene Präsident der Bank soll ein Memorandum geschrieben haben, das im Falle eines Unfalls an den Papst hätte weitergereicht werden sollen. Jetzt interessiert sich die Öffentlichkeit dafür.

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Herold Binsack
Herold Binsack (Devin08) - 14.06.2012 08:21 Uhr

Vatikanmafia

Wer Tim Weiners Buch „CIA“ liest, erfährt, wie der CIA nach dem 2. Weltkrieg das Bündnis aus Mafia, Faschisten, italienischer Geheimdienst und eben auch dem Vatikan schmiedete. Die Schnittstelle war die Democrazia Christiana. Es wurden Gelder aus dem Marschallplan abgezweigt, um die Kommunisten Italiens daran zu hindern, über die ersten freien Wahlen in Italien die Macht zu übernehmen. Man könnte auch sagen, dass Italien so nie eine wirkliche Demokratie werden konnte. Dem Vatikan gehört mehr als die Hälfte des italienischen Grundbesitzes. Auf den Ländereien dieses Vatikans herrschen quasi halbfeudale Verhältnisse. Und wo der Vatikan nicht hinreicht, da regiert die Mafia. Und über all dem ein vom CIA korrumpierter Staatsapparat. Dass sich im heutigen Italien die Neofaschisten eines obskuren Auftriebs erfreuen, ist ebenso Ergebnis dieser Politik, wie diese Vatikanmafia.

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Antonio Sinigaglia

Natuerlich, was kann man erwarten?


..."In einer Pressemitteilung hatte der Vatikan eindringlich darum gebeten, die Souveränität des Vatikanstaats zu achten und nicht Interna rund um den Papst und die Finanzen seiner Bank nach draußen dringen zu lassen.."

Ein Moment, bitte; was wird im Konkordat bestimmt, zwischen dem italienischen Staat und der Kirche? Ob ist was mitgesetzt wurde anders, das richtige Antwort soellte "nein" sein. Ich habe noch etwas nicht verstanden: ist die Bank des Papst?

Es sieht mir aus dass ein junger Herr den nennen wir "der Herr" lehrte uns im Armut am leichsten zu leben; wir soellten was braucht man zu leben haben, nichts mehr. Es sieht mir aus auch dass viele den Bischoffen das haben nie verstanden.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.06.2012 11:03 Uhr
Antonio Sinigaglia

Ja gern, Frau Holtmann


Ich hatte nicht geschrieben dass alle Bischoffen bestochen seien sondern viele denen.
Ich soellte sagen dass die sind wenige, so hoffe ich, am mindestens, trotzdem die seien immer zu viele. Am Ende braucht man anzuschauen dass obwohl waren die "Vatikaner", wenn die italienische Richter wegen dem Konkordat davon rechtsprechen konnen, nichts eingeworfen werden kann.

Ich frage mich oft wie meinen viele italienische Richter das Justiz; das ist leider anders.

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Cornelia  Holtmann

Auch die hochgestellten Würdenträger der Kirche leben privat ausgesprochen bescheiden.

Kardinal Ratzinger hat vor seiner Amtszeit als Papst in einer 1,5 Zimmer-Wohnung gewohnt, sein Auto (der altersschwache Golf) ist ja berühmt geworden.

Aber natürlich braucht die Kirche viel Geld. Sie muss ihre Angestellten bezahlen, ihre Immobilien unterhalten, ihre Botschaft verbreiten .... Sie muss sich natürlich selbst um ihre Finanzierung kümmern, um ihre Unabhängigkeit zu bewahren.

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Matthias Zinn

Der Pate, Teil 4

Wer doch unterhaltsam, wenn Francis Ford-Coppola sich dieser Entwicklung annehemen würde und seine thriller-Serie "Godfather" weiterentwickeln würde.

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Jahrgang 1962, Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.

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