06.08.2008 · Der Zulieferkonzern Continental sucht im Abwehrkampf gegen die feindliche Übernahmeofferte von Schaeffler offenbar den Schulterschluss mit Topadressen unter den Finanzinvestoren. Das Management spricht laut einem Medienbericht mit den amerikanischen Finanzinvestoren Apollo und KKR.
Im Abwehrkampf gegen eine feindliche Übernahme durch Schaeffler wirbt Continental einem Pressebericht zufolge um Finanzinvestoren und den Konkurrenten Bridgestone als „Weiße Ritter“. Continental spreche mit den amerikanischen Finanzinvestoren Apollo und Kohlberg Kravis Roberts (KKR), berichtet das „Handelsblatt“ und beruft sich auf Bankenkreise.
Daneben werde von Conti auch der japanische Reifenhersteller Bridgestone als Gesprächspartner ins Spiel gebracht. Ziel sei es, die Schaeffler-Offerte durch ein mit Conti abgestimmtes Gegengebot zu überbieten. Schaeffler hält schon 8 Prozent an Conti und bietet den übrigen Aktionären 70,12 Euro pro Aktie an. Conti lehnt das Angebot ab.
Conti arbeitet mit Hochdruck an der Abwehr
Der Autozulieferer Continental arbeitet mit Hochdruck an einer Abwehr der drohenden Übernahme durch die Schaeffler-Gruppe. Der Conti-Aufsichtsrat soll in der kommenden Woche zu einer Krisensitzung zusammenkommen. Das Treffen sei am nächsten Mittwoch (13. August) geplant, verlautete am Dienstag aus Branchenkreisen. Dabei wolle der Vorstand mögliche Abwehrmaßnahmen erläutern.
Conti ist derzeit auf der Suche nach einem „weißen Ritter“, einem freundlich gesonnenen Großinvestor. In Branchenkreisen wurden Medienberichte bestätigt, nach denen es eine „Handvoll Interessenten“ gibt.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.377,52 | −1,19% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2437 | −0,41% |
| Rohöl Brent Crude | 105,19 $ | −1,55% |
| Gold | 1.579,50 $ | 0,00% |
Anonym bewerben? Ist das gut?