http://www.faz.net/-gqe-9c82x

Kurznachrichtendienst : Warum viele Twitternutzer bald Follower verlieren werden

  • Aktualisiert am

Das Hauptgebäude von Twitter in San Francisco Bild: AFP

Aufräumarbeiten: Viele Nutzer von Twitter könnten sich bald über sinkende Followerzahlen wundern. Der Kurznachrichtendienst will gesperrte Accounts unsichtbar machen – und verfolgt dabei ein bestimmtes Ziel.

          Viele Twitter-Nutzer könnten in den kommenden Tagen plötzlich Follower verlieren: Der Kurznachrichtendienst zieht gesperrte Accounts von Abonnenten-Zahlen ab. Der Schritt solle das Vertrauen in die Plattform stärken, erklärte Twitter. Die meisten Nutzer dürften danach nur vier oder weniger Follower vermissen, hieß es. Bei einigen populären Profilen könnten es aber deutlich mehr werden.

          Insgesamt geht es um einige Dutzend Millionen Konten, die sechs Prozent der Twitter-Follower ausmachen. Die Zahl monatlich aktiver Nutzer, die zuletzt bei über 330 Millionen lag, werde durch die Bereinigung nicht sinken, betonte Twitter.

          Der Dienst versucht bereits seit langem, härter gegen gefälschte Profile durchzugreifen, über die unter anderem Spam und politische Propaganda verbreitet werden. Mit dem neuen Schritt wird auch der Handel mit falschen Accounts stärker ins Visier genommen, mit deren Hilfe zum Beispiel einige Prominente ihre Follower-Zahlen bei Twitter künstlich in die Höhe schrauben.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          SPD im Krisenmodus : Wenn der Bauch regiert

          Die SPD-Mitglieder wollen sich nicht länger von Seehofer vorführen lassen. Auch vielen Befürwortern der großen Koalition reicht es. Andrea Nahles hat die Wut unterschätzt.
          Echo Show in der neuen Version.

          Neue Produkte : Amazon macht die Welle

          Das war ein ziemliches Feuerwerk, was Amazon heute in Seattle präsentiert hat. Viele neue Produkte kommen auf der Markt. Darunter auch eines für die Küche.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.