Trotz des Streits um Bonuszahlungen an Bankmanager dürfen die Angestellten an der New Yorker Wall Street in diesem Jahr mit Rekordeinnahmen rechnen. Wie das „Wall Street Journal“ auf Grundlage eigener Berechnungen auf seiner Internetseite berichtete, könnten die Gehälter in den 23 größten amerikanischen Finanzinstituten in diesem Jahr 140 Milliarden Dollar (95 Milliarden Euro) übersteigen.
Das sind zehn Milliarden Dollar mehr als im bisherigen Rekordjahr 2007 und über 20 Milliarden Dollar mehr als 2008, als die Immobilienkrise den Bankensektor erbeben ließ. Dem Bericht zufolge nehmen die Angestellten der Top-Banken in diesem Jahr 143.400 Dollar mit nach Hause.
Quartalszahlen in dieser Woche
Zu den Instituten mit den Rekordgehältern zählen nicht nur vergleichsweise gut dastehende Häuser wie J.P. Morgan Chase und Goldman Sachs. Auch die mit jeweils 45 Milliarden Dollar vom Staat gestützten Konzerne Citigroup und Bank of America sind dabei. Mit besonderer Spannung werden daher die neuesten Quartalszahlen der Banken erwartet, die in dieser Woche auf den Tisch kommen.
Im Frühjahr hatten millionenschwere Bonuszahlungen an Manager des Versicherungskonzerns AIG, den die Regierung in Washington mit Steuergeldern vor dem Kollaps bewahren musste, in den Vereinigten Staaten einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Auf dem internationalen Parkett versuchen die einflussreichsten Industrie- und Schwellenländer (G-20), die Bonuszahlungen für Finanzmanager auf eine einheitliche Grundlage zu stellen.
Arme Banker
Sophia Orti (rum)
- 14.10.2009, 13:01 Uhr
Super
Sven Weihusen (highlife)
- 14.10.2009, 13:42 Uhr
"Wunder Dich nicht,
Reinhard Wolf (Pumuckel42)
- 14.10.2009, 14:15 Uhr
Aus der Sicht der einzelnen Banker völlig in Ordnung
Paul Rabe (heidelpaul)
- 14.10.2009, 14:47 Uhr
