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Montag, 13. Februar 2012
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Trassenpreise Bundesnetzagentur stärkt Bahn-Konkurrenz

08.03.2010 ·  Die Deutsche Bahn muss die Trassenpreise für ihre Regionalstrecken ändern. Die Bundesnetzagentur erklärte das bisherige System mit unterschiedlichen Preisen für die 46 regionalen Netze für ungültig. Das Preissystem benachteilige konkurrierende Bahnunternehmen.

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Die Deutsche Bahn muss die Trassenpreise, die sie für die Benutzung ihrer Gleise verlangt, auf zahlreichen Strecken senken. Das hat die Bundesnetzagentur angeordnet. Die Aufsichtsbehörde bemängelt, dass das Preissystem konkurrierende Bahnunternehmen benachteilige und sachlich nicht gerechtfertigt sei. Es geht dabei um Preisaufschläge, die insbesondere Strecken in ländlichen Regionen verteuern. Die Trassenentgelte sind dort deutlich höher als in Ballungsgebieten oder auf Hochgeschwindigkeitsstrecken zwischen den großen Städten.

Nach Darstellung der Netzagentur trifft dies besonders solche Verbindungen, auf denen Privatbahnen der Deutschen Bahn im Schienenpersonennahverkehr Konkurrenz machen. Die Aufschläge führen dazu, dass sich manche Trassenpreise fast verdoppeln. Der Wettbewerb auf der Schiene werde dadurch erheblich belastet, sagte Behördenpräsident Matthias Kurth.

Die Bahn begründet die regionalen Preisaufschläge mit der geringen Auslastung und einer „Kostenunterdeckung“ der betroffenen Strecken. Dagegen meint die Netzagentur, dass das Preissystem dem Ziel widerspreche, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen. Für die Änderung der Trassenpreise hat sie der Bahn eine Frist bis zum 12. Dezember gesetzt.

Ein Sprecher der Deutschen Bahn bezweifelte die Argumentation der Behörde. Es würden rechtliche Schritte gegen die Entscheidung geprüft. Im Dezember hatte die Netzagentur die Bahn bereits verpflichtet, ihr Preissystem für die Nutzung der Bahnhöfe zu korrigieren (siehe Deutsche Bahn muss Stationspreise senken). Bis Mai müssen die Stationsentgelte angepasst werden, um eine Diskriminierung der Bahnkonkurrenten zu beseitigen.

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Mit Schulden

Von Johannes Ritter

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