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Telekommunikation Telekom steigt für 2,5 Millarden Euro in Griechenland ein

17.03.2008 ·  Die Deutsche Telekom will sich an dem griechischen Wettbewerber Hellenic Telecom (OTE) beteiligten. Für 2,5 Milliarden Euro soll ein Anteil von rund 20 Prozent von der griechischen Investmentgesellschaft Marfin erworben werden.

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Die Deutsche Telekom expandiert weiter im Ausland und steigt in den griechischen Telekommunikationsmarkt ein. Der Bonner Konzern teilte am Montag mit, für rund 2,5 Milliarden Euro knapp 20 Prozent an der Hellenic Telecom(OTE) zu erwerben. Das entspreche 26 Euro je OTE-Aktie. Die Anteile sind in den Händen der Marfin Investment Group (MIG).

OTE ist der größte Telekomanbieter Griechenlands mit Töchtern unter anderem in Rumänien, Serbien, Albanien. Die Region gilt als einer der Wachstumsmärkte in Europa.

Der Kauf steht aber unter Vorbehalt. „Wir können jederzeit von dem Vertrag zurücktreten“, sagte ein Telekom-Sprecher. Der Konzern werde den Kauf nur abschließen, wenn das griechische inter-ministerielle Komitee (IMC) eine weitere Aufstockung der Anteile zulasse, der Telekom-Aufsichtsrat zustimme und ein Gesellschaftervertrag mit der griechischen Regierung geschlossen werde. Der Sprecher ließ offen, ob die Telekom weitere Anteile am Markt oder von der griechischen Regierung kaufen wolle, die 28 Prozent am größten griechischen Telekommunikationskonzern hält.

Interesse an OTE wurde der Deutschen Telekom schon länger nachgesagt. Telekom-Chef Rene Obermann hatte das Ziel ausgegeben, im Ausland, und hier vorrangig im Mobilfunk, weiter zu wachsen. Dabei hatte er auch Interesse an einer Expansion in neue Ländern gezeigt.

Erst im vergangenen Jahr hatte die Telekom ihr Geschäft in den Vereinigten Staaten gestärkt: Die Tochter T-Mobile übernahm für 2,4 Milliarden Dollar den vor allem im Südosten Amerikas aktiven Anbieter SunCom Wireless. Für 1,3 Milliarden Euro übernahm die Telekom zudem den Konkurrenten Orange Netherlands vom französischen Telefonriesen France Telecom. Das Auslandsgeschäft gewinnt bei den Bonnern zunehmend an Bedeutung. Mehr als die Hälfte der Erlöse erzielt der Konzern mittlerweile außerhalb des stagnierenden Heimatmarkts.

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Von Johannes Ritter

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