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Tausende Jobs : Bei T-Systems beginnt der Stellenabbau

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Das Gebäude und Logo der Telekom-Tochter T-Systems in Frankfurt, Niederrad Bild: AP

Es ist ein Kahlschlag mit Ansage: Schon im Juni hatte die schwächelnde Telekom-Tochterfirma angekündigt, weltweit rund 10.000 Jobs zu streichen. Jetzt müssen die ersten Mitarbeiter gehen.

          Das Telekom-Tochterunternehmen T-Systems kann mit dem geplanten Abbau von Tausenden Jobs starten. Mit dem Betriebsrat hat Spartenchef Adel Al-Saleh eine Einigung über den Fahrplan dafür gefunden. „Wir haben uns geeinigt, dass bis Ende 2020 insgesamt 3765 Stellen abgebaut werden“, sagte Gesamtbetriebsratschef Thomas Schneegans dem „Handelsblatt“ (Montag).

          Gehe es dem seit Jahren schwächelnden IT-Anbieter dann nicht besser, könne der Abbau weiterer 1200 Stellen anstehen. Zudem hätten schon einige Hundert Mitarbeiter die Firma verlassen. Insgesamt spreche das Unternehmen vom Abbau von 5600 Stellen, hieß es in dem Bericht.

          Al-Saleh war von Telekom-Chef Tim Höttges geholt worden, um die chronisch renditeschwache Geschäftskunden-Sparte wieder auf Trab zu bringen. Im Juni hatte der Amerikaner angekündigt, weltweit rund 10.000 Stellen streichen zu wollen, davon allein in Deutschland 6000. So sollen die jährlichen Kosten um 600 Millionen Euro sinken. T-Systems kämpft wie einige Rivalen auch mit Überkapazitäten und hat Mühe, im harten Wettbewerb am Markt auskömmliche Preise zu erzielen. T-Systems hat weltweit derzeit rund 37.000 Mitarbeiter.

          Bis zum Jahresende will Al-Saleh das Unternehmen mit einer neuen Struktur und einem Fokus auf Wachstumsfelder wie IT-Sicherheit und Clouddienste neu aufstellen.

          DT. TELEKOM

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