26.05.2008 · Das Erfassen von Verbindungsdaten gehört zum Kerngeschäft von Telefongesellschaften. Sogar die Daten von Gesprächen, die zum Kunden anderer Telefonanbieter mit Kunden der Telekom führen, landen in dem großen Datenpool der Telekom, da ein Teil der Übermittlung über ihr Netz abgewickelt wird.
Von Johannes WinkelhageDas Erfassen von Verbindungsdaten gehört zum Kerngeschäft von Telefongesellschaften. Sie werden im wesentlichen zur Abrechnung der Gespräche gebraucht. Zum Beispiel wird der Einzelverbindungsnachweis auf dieser Basis erstellt. Auch bei Gesprächen, für die der Kunde die Übermittlung seiner Rufnummer an den Gesprächspartner unterdrückt, werden alle Daten aufgezeichnet.
Zudem landen die Daten von Gesprächen, die zum Beispiel Arcor–Kunden mit Kunden der Telekom führen, in dem großen Datenpool der Telekom, da ein Teil der Übermittlung über ihr Netz abgewickelt wird.
Spuren werden hinterlassen
Gleiches gilt für Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze. In vielen Fällen wird für einen Teil des Transports das Netz der Telekom genutzt – wo entsprechende Spuren hinterlassen werden. Immerhin werden noch mehr als 80 Prozent aller Festnetzanschlüsse von der Telekom betreut, und T-Mobile hat einen Marktanteil von 37 Prozent.
Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass bei einem Telefongespräch in Deutschland irgendwo im Telekomnetz Daten gespeichert werden. Allein für Gespräche innerhalb des gleichen Mobilfunknetzes gilt dies in den meisten Fällen nicht.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.376,76 | −0,07% |
| Dow Jones | 12.454,80 | −0,60% |
| EUR/USD | 1,2541 | −0,26% |
| Rohöl Brent Crude | 107,26 $ | +0,38% |
| Gold | 1.569,50 $ | +0,06% |
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