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Technischer Wandel Die Pleiten der CD- und Buchhändler

Für DVD-, CD- und Buchhändler wird es schwierig. Vielen geht die Nachfrage aus, die Pleite der britischen Kette HMV ist nur das jüngste Beispiel.

© REUTERS Vergrößern Nächste Pleite: Die britische Musikhandelskette HMV ist insolvent.

CDs im Laden kaufen? Bücher aus dem Regal ziehen? DVDs an eine Kasse tragen? Wer das bisher noch gerne gemacht hat, für den werden die Gelegenheiten kleiner. In diesen Tagen zeigen Deutschlands Nachbarn in Europa, wohin sich der Trend bewegt.

Beispiel Großbritannien: Wer dort vor ein paar Jahren eine CD oder DVD kaufen wollte, hatte zwei große Ketten zur Auswahl: „Virgin Megastores“ oder „HMV“. Die „Virgin Megastores“ befinden sich schon seit Jahren im Niedergang, vor einigen Tagen hat die abgespaltene Ländergesellschaft in Frankreich Insolvenz angemeldet. Gestern Abend hat auch die traditionsreichere Ladenkette HMV ihre Zahlungsunfähigkeit verkündet.

Großbritannien ist keine Insel

Was diesen Trend angeht, ist Großbritannien keine Insel, die sich anders entwickelt als der Rest der Welt. Wer mit Medien handelt, hat derzeit Schwierigkeiten. In den Vereinigten Staaten ist die Buchhandelskette Borders schon seit dem Jahr 2011 insolvent. Auch in Deutschland leiden die Buchhändler unter mieser Nachfrage - und flüchten sich in den Handel mit Geschenkartikeln und anderem Kram.

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Es treffen sich zwei Trends: Einerseits wird die Online-Bestellung beliebter, das macht den Läden an der Straße und in der Fußgängerzone Schwierigkeiten. Zweitens werden CDs, DVDs und gedruckte Bücher zumindest teilweise durch Downloads im Internet ersetzt.

Die Buch- und DVD-Händler in der Fußgängerzone werden von beiden Trends gleichzeitig getroffen - sie leiden am heftigsten.

Quelle: FAZ.NET/bern.

 
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