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Technik / Maschinenbau Siemens mit Gewinnrückgang und guten Aufträgen

26.01.2006 ·  Die Restrukturierungskosten des Münchener Technologiekonzerns haben den Gewinn im ersten Quartal belastet. Positiv entwickelte sich dagegen der Auftragseingang. Die Börse honorierte das.

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Der Münchener Siemens-Konzern ist nach eigenen Angaben trotz eines Gewinnrückgangs im ersten Quartal gut in das Geschäftsjahr gestartet und hält an seinen Renditezielen für alle Sparten fest.

„Die meisten Bereiche erwirtschafteten höhere Gewinne“, teilte Siemens-Chef Klaus Kleinfeld vor der Hauptversammlung am Donnerstag in München mit. Siemens sei gut in das Geschäftsjahr 2005/06 (zum 30. September) gestartet. Alle Maßnahmen - einschließlich des Verkaufs der Sparte Computerwartungen des IT-Dienstleisters SBS - seien darauf ausgerichtet, die für 2007 angepeilten Zielrenditen pünktlich zu erreichen.

Gleichzeitig bekräftigte Kleinfeld das Ziel, den Umsatz von Siemens jedes Jahr in etwa doppelt so stark zu steigern wie das Wachstum der Weltwirtschaft.

Starke Auftragseingänge

Als zunächst „überraschungsfrei“ werten zwei Analysten in einer ersten Einschätzung die Zahlen von Siemens. Im Blick stünden vor allem die Restrukturierungen und noch offene Aussagen zu SBS. Dort müssen „riesige Kosten“ angefallen sein, sagt ein Analyst, da das Ergebnis alleine rund 100 Millionen Euro unter dem Konsens gelegen habe.

Die Auftragseingänge seien hingegen sehr stark, vor allem in der Industriesparte und bei Power Generation. Allerdings wundere dort die niedrige Marge von nur 8,5 Prozent, erwartet worden sei im Schnitt eine Marge über 11 Prozent. Bei den Aufträgen habe Siemens hingegen von der Währungsentwicklung profitiert: Die Umsätze in Euro seien um 31 Prozent gestiegen, während sie in regionalen Währungen nur um 13 Prozent zugelegt hätten.

Der Eröffnungskurs der Siemens-Aktie lag mehr als drei Prozent über dem Schlußkurs des Vortages.

Quelle: FAZ.NET mit Material der Agenturen
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Von Heike Göbel

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