07.03.2005 · Laxe Regeln im Stabilitätspakt können für die Euroländer teuer werden. Agenturen wie Standard & Poor's könnten ihr Kreditrating herabsetzen. Die Folge: Teurere Kredite.
Die Reform des Stabilitätspaktes könnte für die Mitgliedsländer der Eurozone teuer werden.
Eine Aufweichung der Stabilitätskriterien könnte eine Abwertung der internationalen Kreditwürdigkeit der Euroländer nach sich ziehen, warnte die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) in einer am Montag in London bekannt gewordenen Studie. Die unter anderem von S&P vergebenen Ratings werden von Banken zur Prüfung der Zahlungsfähigkeit des Schuldners herangezogen. Schlechtere Bonitätsnoten verteuern die Kreditaufnahme.
„Mangel an politischem Willen“
Die EU-Finanzminister wollen am Montag nachmittag in Brüssel über die Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts beraten. Dabei hätten offenbar jene Vorschläge die größten Chancen, die auf „vagere und flexiblere Regeln“ abzielten, hieß es in dem S&P-Gutachten.
Das Problem des Paktes seien jedoch nicht seine Regeln, sondern offenbar der „Mangel an politischem Willen“, diese auch durchzusetzen, wenn die öffentlichen Finanzen unter Druck stünden.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.373,32 | −1,49% |
| Dow Jones | 12.455,60 | −0,99% |
| EUR/USD | 1,2425 | −0,51% |
| Rohöl Brent Crude | 103,94 $ | −2,72% |
| Gold | 1.579,50 $ | 0,00% |
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