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Studie : IWF hält Deutsche Bank für gefährlich

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Wieder ist die Deutsche Bank in den Schlagzeilen. Bild: Reuters

Drastische Worte aus Washington: Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds halten die Deutsche Bank für risikoreicher als alle anderen bedeutenden Geldhäuser.

          Ist die Deutsche Bank brandgefährlich? Das jedenfalls glaubt der Internationale Währungsfonds (IWF). Die Bank trage durch ihre Verflechtungen zu anderen Unternehmen mehr zum systemischen Risiko im Finanzsektor bei als jede andere international tätige und als systemrelevant eingestufte Großbank, heißt es in einer aktuellen Studie des Währungsfonds. Damit rangiert die Deutsche Bank noch vor der britischen HSBC und der schweizerischen Credit Suisse auf der Gefahren-Liste.

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          „Unter den global tätigen Banken mit systemischer Bedeutung scheint die Deutsche Bank der wichtigste Nettolieferant von Systemrisiken zu sein“, schreiben die Währungsfonds-Wissenschaftler in der an diesem Donnerstag veröffentlichten Studie. Die Analyse der IWF-Experten bezieht sich dabei auf Aktienkursschwankungen zwischen Oktober 2007 bis Februar dieses Jahres und wie sich diese auf andere Finanzinstitute auswirkten.

          Am Markt fiel der Kurs der Deutsche-Bank-Aktien am Vormittag auf ein Rekordtief von 12,05 Euro. Zuletzt konnte sich die Aktie aber wieder etwas erholen.

          Neben dem IWF-Gutachten war daran auch das abermalige Durchfallen der Tochtergesellschaft der Deutschen Bank in den Vereinigten Staaten in einem Stresstest der Notenbank Federal Reserve (Fed). Die Währungshüter begründeten dies am Mittwoch nach Börsenschluss mit „qualitativen Bedenken“ besonders im Bereich des Risikomanagement und der internen Kontrollen.

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