http://www.faz.net/-gqe-755oe

Streit mit Haribo : Lindt darf Schokoladen-Teddy nicht mehr verkaufen

  • Aktualisiert am

Vergleich: Der kleine Haribo-Goldbär (l.) und der Schokoladen-Teddy von Lindt. Bild: dpa

Weil ein Käufer an den Haribo-Goldbären denkt, darf die Schweizer Firma Lindt ihren Schoko-Teddy nicht mehr verkaufen - hat jetzt das Landgericht Köln entschieden.

          Die Schweizer Schokoladenfirma Lindt Sprüngli darf ihren Schoko-Teddy wegen eines Verstoßes gegen Markenrechte von Haribo in der jetzigen Form nicht mehr verkaufen. Das Landgericht Köln untersagte dem Unternehmen an diesem Dienstag den Vertrieb des Schokobären. Der Süßwarenhersteller Haribo hatte gegen Lindt geklagt und Schadensersatz verlangt.

          Der Verkauf des Produkts verstoße gegen die für Haribo eingetragene Wortmarke „Goldbären“, hieß es in der Urteilsbegründung. Beim Anblick eines solchen Goldbären mit roter Schleife im Süßwarensegment würde unweigerlich eine Verbindung zu Haribo hergestellt. Das Gericht ließ eine Berufung beim Oberlandesgericht Köln zu.

          Weitere Themen

          Airbag für Kindersitze Video-Seite öffnen

          Mehr Sicherheit im Auto : Airbag für Kindersitze

          Insgesamt wurden 23 Kindersitze getestet, von denen nur drei als mangelhaft bewertet wurden. ADAC-Sprecherin Melanie Mikulla zeigte sich zufrieden, mahnte allerdings auch leichte Mängel an.

          Topmeldungen

          Bamf-Außenstelle : Seehofer verbietet Bremen Asylentscheidungen

          Horst Seehofer hat der Bremer Außenstelle des Flüchtlingsbundesamtes (Bamf) verboten, über Anträge von Flüchtlingen zu entscheiden. Damit zieht der Innenminister erste Konsequenzen aus der Affäre um unrechtmäßige Asylentscheide.

          Dreißigjähriger Krieg : Das große Sterben

          Mit dem zweiten Prager Fenstersturz begann vor 400 Jahren für Mitteleuropa eine Katastrophe. Zeitgenössische Texte dokumentieren sie bestens. Trotzdem konnte die Archäologie in jüngster Zeit noch Neues darüber erfahren.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.