http://www.faz.net/-gqe-755oe

Streit mit Haribo : Lindt darf Schokoladen-Teddy nicht mehr verkaufen

  • Aktualisiert am

Vergleich: Der kleine Haribo-Goldbär (l.) und der Schokoladen-Teddy von Lindt. Bild: dpa

Weil ein Käufer an den Haribo-Goldbären denkt, darf die Schweizer Firma Lindt ihren Schoko-Teddy nicht mehr verkaufen - hat jetzt das Landgericht Köln entschieden.

          Die Schweizer Schokoladenfirma Lindt Sprüngli darf ihren Schoko-Teddy wegen eines Verstoßes gegen Markenrechte von Haribo in der jetzigen Form nicht mehr verkaufen. Das Landgericht Köln untersagte dem Unternehmen an diesem Dienstag den Vertrieb des Schokobären. Der Süßwarenhersteller Haribo hatte gegen Lindt geklagt und Schadensersatz verlangt.

          Der Verkauf des Produkts verstoße gegen die für Haribo eingetragene Wortmarke „Goldbären“, hieß es in der Urteilsbegründung. Beim Anblick eines solchen Goldbären mit roter Schleife im Süßwarensegment würde unweigerlich eine Verbindung zu Haribo hergestellt. Das Gericht ließ eine Berufung beim Oberlandesgericht Köln zu.

          Quelle: DPA

          Weitere Themen

          Telekom rät zu Softwareupdates Video-Seite öffnen

          W-Lan-Sicherheit : Telekom rät zu Softwareupdates

          Sicheres Surfen im Internet per W-Lan – nach Einschätzung von Telekommunikationanbietern ist das trotz Meldungen über Sicherheitslücken beim Verschlüsselungsstandard WPA2 möglich. Die Telekom gab am Dienstag vorsichtig Entwarnung. Schwachstellen kämen nur bei ganz bestimmten Konstellationen zum Tragen.

          Köln geht schon wieder leer aus

          1:2 in Stuttgart : Köln geht schon wieder leer aus

          Bis kurz vor Schluss darf Köln in Stuttgart wenigstens auf einen Punkt hoffen. Doch dann trifft Akolo in der vierten Minute der Nachspielzeit zum Sieg für den VfB. In Rage bringt den Tabellenletzten jedoch eine andere Szene.

          Topmeldungen

          Neuer Finanzminister : Lindner vergrätzt die Union

          „Alles, bloß kein CDU-Finanzminister“, forderte FDP-Chef Christian Lindner im F.A.Z.-Interview. Das kommt beim potentiellen Koalitionspartner alles andere als gut an.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.