http://www.faz.net/-gqe-8vqra
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 10.03.2017, 07:25 Uhr

Streik Hunderte Flüge fallen aus in Berlin

Das Bodenpersonal streikt, wohl noch bis zum Samstagmorgen: Von den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld startet derzeit so gut wie kein Flugzeug.

© dpa Da haben auch die Taxen nichts zu tun - am Flughafen Berlin Schönefeld geht heute so gut wie kein Flug weg.

Wegen eines Streiks des Bodenpersonals an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld fallen am Freitag Hunderte Flüge aus. Es seien fast alle Verbindungen betroffen, sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg. Viele Reisende seien vorab darüber informiert worden und gar nicht erst zu den Airports gekommen.

Es ist damit zu rechnen, dass der Ausstand auch zahlreiche Besucher der laufenden Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in der Hauptstadt trifft. Bisher gebe es keine Streikbrecher, teilte Verdi-Streikleiter Enrico Rümker mit. „Unser Streikaufruf wird von den Beschäftigten befolgt.“ In einer Urabstimmung vor rund einer Woche hatten sich 98,6 Prozent der Verdi-Mitglieder für den Ausstand ausgesprochen.

In Tegel wurden 455 Verbindungen inklusive Frachtflüge gestrichen, in Schönefeld waren es 204. Hintergrund der Arbeitsniederlegungen ist der andauernde Tarifstreit zwischen Verdi und dem Forum der Bodenverkehrsdienstleister, in dem die an den Flughäfen tätigen Unternehmen organisiert sind. Die Gewerkschaft hatte die rund 2000 Beschäftigten des Bodenpersonals zum Streik aufgerufen. Er begann am Freitagmorgen um 4.00 Uhr und soll bis Samstag früh (5.00 Uhr) dauern.

Auch nach Ende der Arbeitsniederlegungen seien noch Einschränkungen zu erwarten, hieß es bei der Flughafengesellschaft. Fluggäste der Fluggesellschaften Lufthansa, Eurowings und Air Berlin könnten ihre elektronischen Tickets für Flüge innerhalb Deutschlands in einen Reisegutschein der Deutschen Bahn umwandeln lassen, teilte die Deutsche Bahn mit.

© dpa, reuters Fast alle Flüge in Berlin gestrichen

Schnaps und Frauen – jetzt erst recht!

Von Corinna Budras

Ich kann nicht mein ganzes Geld für Schnaps und Frauen ausgeben und dann um Unterstützung bitten. Dieser Vergleich vom Vorsitzenden der Eurogruppe Dijsselbloem sorgt bei den Südeuropäern für Ärger. Dabei hat er recht. Mehr 57 232

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden
Zur Homepage