http://www.faz.net/-gqe-8luvp
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 28.09.2016, 07:39 Uhr

Sportbekleidung Nike spürt wachsende Konkurrenz durch Adidas

Der weltgrößte Sportbekleidungshersteller verdient Dank Fußball-EM und Olympia deutlich mehr Geld. Gerade in Amerika sitzt ihm jedoch ein deutscher Rivale zunehmend im Nacken.

© dpa Die Gold-Schuhe des Sprinters Michael Johnson im Museum - hergestellt hat sie Nike.

Der weltgrößte Sportbekleidungshersteller Nike hat im Zuge der Fußball-EM und der Olympischen Spiele sein Ergebnis kräftig gesteigert: Der Umsatz kletterte im Quartal bis Ende August um knapp acht Prozent auf rund 9,1 Milliarden Dollar, wie der Konzern mitteilte. Der Überschuss stieg um sechs Prozent auf 1,25 Milliarden Dollar.

Dennoch droht der Adidas-Rivale an Schwung zu verlieren. Denn die Bestellungen legten so gering zu wie seit gut einem Jahr nicht mehr. Dabei bekommt Nike auch die wachsende Konkurrenz von Adidas insbesondere auf dem Heimatmarkt zu spüren.

Mehr zum Thema

Zwar konnte Nike den deutschen Rivalen mit den drei Streifen bei der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich ausstechen und als Ausrüster von Titelträger Portugal und des Zweitplatzierten Gastgebers glänzen. Doch setzt Adidas dem Branchenprimus in den Vereinigten Staaten immer stärker zu, vor allem im Geschäft mit Freizeitsportschuhen. Druck spürt Nike zudem im Basketball-Bereich, eigentlich eine Domäne der Marke mit dem Swoosh. Hier rückte der amerikanische Branchenzweite Under Armour näher heran.

Für Enttäuschung sorgten die Bestellungen, die zum dritten Mal hinter den Expertenerwartungen zurückblieben. Die Bestellungen zur Auslieferung von September bis Januar stiegen um sieben Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit fünf Quartalen. Analysten hatten dem Konzern hier im Schnitt acht Prozent zugetraut. Im außerbörslichen Handel fielen Nike-Aktien daraufhin um mehr als vier Prozent.

Zu viel Öl

Von Marcus Theurer, London

Der Shell-Chef sagt weniger Nachfrage nach Erdöl voraus – aber damit sei frühestens gegen Ende des nächsten Jahrzehnts zu rechnen. Zukunftsmusik also? Keineswegs. Mehr 5 8

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden
Zur Homepage