http://www.faz.net/-gqe-75uz0
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 19.01.2013, 12:28 Uhr

Sparmaßnahmen Air Berlin verlangt von Mitarbeitern Gehaltsverzicht

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft fordert im Zuge ihres neuen Sparkurses nun auch Zugeständnisse von ihren Mitarbeitern: Vorstände sollen auf 10 Prozent, die übrigen Beschäftigten auf 5 Prozent ihres Bruttogehaltes verzichten.

© dpa Air Berlin will Gehälter kürzen.

Air Berlin verlangt einem Medienbericht zufolge von den Mitarbeitern einen Gehaltsverzicht als Beitrag zur Sanierung von Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft. Der Vorstand solle nach den Vorstellungen des neuen Unternehmenschefs Wolfgang Prock-Schauer auf 10 Prozent, die übrigen rund 9300 Beschäftigten sollten auf 5 Prozent ihres Bruttogehaltes verzichten, berichtete das Magazin „Focus“ am Samstag vorab.

Dem Wunsch der Geschäftsführung nach Lohnkürzung müssten die Arbeitnehmervertreter allerdings noch zustimmen. Gemeinsam mit dem kürzlich angekündigten Abbau von 900 Arbeitsplätzen wolle die seit Jahren Verluste schreibende Airline so 40 Millionen Euro sparen. Dies wäre ein Zehntel der Summe, die im Rahmen des neuen Sanierungsprogramms bis Ende 2014 zusammenkommen soll.

Mehr zum Thema

Eine weitere Sparmaßnahme betrifft dem Bericht zufolge den Standort Düsseldorf. Dort werde es künftig keine „große Wartung“ der Flugzeuge mehr geben. Diese umfangreiche, turnusmäßig fällige Untersuchung solle künftig ausschließlich in München durchgeführt werden. Betroffen seien etwa 100 Mitarbeiter. Nach einer übereilten Expansion und hohen Verlusten befindet sich Air Berlin schon seit geraumer Zeit auf Sanierungskurs. Zuletzt hatte die Airline 2007 einen Jahresgewinn eingeflogen.

Quelle: FAZ.net mit Reuters

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Frankfurter Flughafen Pilot wollte betrunken nach Sri Lanka fliegen

Kurz vor dem Start ist am Frankfurter Flughafen ein Flugzeug von SriLankan-Airlines aus dem Verkehr gezogen worden – der Pilot wollte sich betrunken ans Steuer setzen. Mehr

21.08.2016, 18:05 Uhr | Aktuell
Alternative Ernährung Berlin als Trendstadt für Veganer

Immer mehr Menschen wollen sich vegan, also ganz ohne tierische Produkte ernähren: 900.000 sollen es in ganz Deutschland sein. Fast zehn Prozent davon leben Schätzungen zufolge in Berlin, und so ist es nicht überraschend, dass die deutsche Hauptstadt hier Trendsetter ist. In Berlin gibt es mehr vegane Restaurants als in Paris oder London, und immer mehr vegane Betriebe schießen aus dem Boden. Mehr

23.08.2016, 02:00 Uhr | Gesellschaft
Neue Fluglinie Air Belgium will 2017 starten

In Belgien entsteht offenbar Konkurrenz für die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines. Bis der erste Air-Belgium-Flieger abhebt, ist allerdings noch einiges zu klären. Mehr

24.08.2016, 15:30 Uhr | Wirtschaft
VW im Streit mit Zulieferern Kein Durchbruch bei Verhandlungen in Wolfsburg

Bei Gesprächen zwischen dem Autobauer Volkswagen und zwei Lieferanten hat sich auch nach über 15 Stunden kein Durchbruch angedeutet. Bei den Verhandlungen geht es um eine gütliche Lösung im Streit über ausgesetzte Lieferungen. Durch die fehlenden Lieferungen sind fast 30.000 VW-Mitarbeiter von Kurzarbeit bedroht. Mehr

23.08.2016, 07:59 Uhr | Wirtschaft
Krankenkasse Die Barmer-GEK wird Risikokapitalgeber für Start-ups

15 Millionen Euro aus Beitragsgeldern steckt die Barmer-GEK in einen Fonds für Start-ups. Ein Verlust der Gelder soll aber angeblich nicht möglich sein. Mehr Von Andreas Mihm, Berlin

24.08.2016, 16:01 Uhr | Wirtschaft

Für den Steuerzahler

Von Kerstin Schwenn, Berlin

In Zeiten steigender Haushaltsüberschüsse sollte in Berlin das Bewusstsein dafür reifen, dass dieses Geld großenteils dem Steuerzahler gebührt. Die Leistungsträger haben das verdient. Mehr 1 0

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden

Grafik des Tages Türkeikrise bremst Fusionen und Übernahmen

Die Krise in der Türkei bestimmt weiter die Schlagzeilen. Aber was bedeutet sie für die Wirtschaft? Dazu gibt es jetzt eine erste Schätzung. Und die sieht ziemlich erschreckend aus. Mehr 0