Der James Bond-Film „Skyfall“ hat an den Kinokassen eingeschlagen wie eine Bombe. Am ersten Wochenende spielte der aktuelle Kinofilm aus der beliebten Agentenreihe in Amerika 88 Millionen Dollar ein, auf der ganzen Welt 435 Millionen Dollar, berichtet die Financial Times. Für das Eröffnungswochenende eines Bond-Films sei das Rekord gewesen.
Dabei wäre das Ergebnis möglicherweise noch höher ausgefallen, hätte nicht der Wirbelsturm „Sandy“ die amerikanische Ostküste verwüstet und viele Menschen vom Kinobesuch abgehalten.
Basis für MGM-Börsengang
Skyfall, insgesamt der 23. Bond-Film, wurde produziert und vertrieben von EON Productions, Sony Pictures und Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Mindestens Sony und MGM könnten einen Erfolg des Films gut gebrauchen, schreibt die „FT“. Sony Pictures habe bisher ein durchwachsenes Jahr erlebt mit erfolgreichen Filmen wie beispielsweise „The Amazing Spider-Man“ und „Man in Black 3“.
Für die vorübergehend in großen Zahlungsschwierigkeiten steckende MGM könnte der neue Bond, so er lukrativ bleibt, in Verbindung mit dem demnächst anlaufenden Film „Der Hobbit“, der auf einem Buch von Herr der Ringe-Autor Tolkien beruht, eine Basis sein für einen Börsengang. Nach Angaben der Financial Times, die sich auf mit der Sache vertraute Personen beruft, erwäge das Unternehmen offenbar, im kommenden Jahr an die Börse zurückzukehren.
Skyfall
Christoph George (Dimebag)
- 12.11.2012, 09:50 Uhr
