Sixt nutzt antideutsche Stimmung in der Schweiz
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Sixt-Werbung in der Schweiz : Mal einen Deutschen treten

  • Aktualisiert am

Bild: twitter

Sixt genießt einen gewissen Ruf für ausgefallene Werbeplakate. In der Schweiz wollte der Autovermieter ein weiteres Ausrufezeichen setzen – doch einigen Deutschen und Schweizern missfällt die Aktion.

          Der Münchner Autovermieter Sixt sorgt mit seinen ausgefallenen Plakatwerbungen regelmäßig für Lacher. Mit seiner jüngsten Aktion stieß Sixt aber auf gemischte Reaktionen. Denn für manche geht es um mehr als einen flotten Werbespruch.

          Mit dem Slogan „Die günstigste Gelegenheit, mal einen Deutschen zu treten“ wirbt Sixt in der Schweiz für Mietwagen deutscher Automarken. Der  Präsident des Swiss German Club sah sich durch die Aktion zu einer Stellungnahme gezwungen. Wie die „Neue Zürcher Zeitung“ berichtete, schrieb Fritz Burkhalter, es dürfe nicht sein, „dass auf Kosten von geschätzten Nachbarn, Freunden und willkommenen Arbeitskräften Profit gemacht wird“.

          Burkhalter reagierte aber nicht als einziger sensibel. Auf Twitter kündigte eine Kundin an, nicht mehr bei Sixt zu buchen.

          Auch manch Schweizer war von der Aktion nicht so begeistert.

          Hintergrund der Empörung sind Umstände, die eine Studie der Wirtschaftsuniversität Wien und der Universität St. Gallen beleuchtet. Dabei befragten die Studienleiter mehr also 850 in der Schweiz lebende Deutsche. Demnach fühlen sich 30 Prozent der befragten Deutschen in der Schweiz nicht wohl. Einige gaben an, sie seien bei der Arbeitsplatzsuche auf Grund ihrer Nationalität diskriminiert worden. Allerdings hatte eine deutliche Mehrheit der Befragten keine Probleme gehabt.

          Um die erhitzten Gemüter zu beruhigen, könnte Sixt über diesen Vorschlag einer Schweizerin nachdenken:

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