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Sieg im Patentstreit Samsung muss Apple eine Milliarde Dollar zahlen

 ·  Der iPhone-Hersteller Apple hat im Patentstreit mit Samsung einen klaren Sieg errungen. Ein Gericht in Kalifornien stellte fest, dass Samsung mehrere Patente verletzt hat. Dafür soll der Konzern eine Milliarde Dollar zahlen. Allerdings wollen die Südkoreaner das Urteil anfechten.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (94)

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Ralf Longwitz

USA vs. Südkorea 1:0


Sicher braucht es Patente, und Patentinhaber sollten ihre Rechte auch durchsetzen können, sonst haben Patente ja keinen Sinn. Allerdings habe ich schon seit längerem den Eindruck, dass Patente ihren Zweck nicht mehr erfüllen, nämlich Innovation zu fördern.

Haben Sie, Frau Ohm, schonmal ein Patent gelesen? Kann ich nur jedem empfehlen. Macht Freude.
Nun führe man sich vor Augen, dass im Prozess Apple gegen Samsung neun juristische und technische Laien zu entscheiden hatten. Und zwar Amerikaner, die in unmittelbarer Nähe von Apple leben (Gericht 15 km von Apples Hauptquartier entfernt). Apple ist ein amerikanischer Konzern, Samsung ein südkoreanischer Konzern und im Mobilbereich Apples grösster Konkurrent. Wie soll das wohl ausgehen? Wundert man sich, dass die Geschworenen in Rekordzeit entscheiden?


Unabhängig davon ob hier Patente verletzt wurden oder nicht, Samsung hatte keine Chance.

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Angelika Ohm
Angelika Ohm (macfee) - 26.08.2012 16:45 Uhr

tja ja - der gute alte Konny

Ich halte ja schon lange nichts mehr von Staat und Gesellschaft. Aber ich staune doch sehr: in einem Land in dem Pharmalobby und Buchverlage mit Preisdiktaten die Verbraucher schröpfen - in dem Copyright großgeschrieben und Raubkopieren verurteilt wird - in dem Staatstrojaner in Benutzerrechner geschleust werden besteht die allgemeine Rechtsauffassung, das man alles und jedes ungestraft kopieren darf.
Präsentationen und Shopkonzepte sind leider nicht zu schützen. Geschmacksmuster auch nur sehr schwer (wie eine Freundin (Schmuckdesignerin) teuer und schmerzvoll erfahren hat) - Aber, Patente muss man anmelden und wenn die erteilt wurden, haben sich andere daran zu halten, sonst brauchen wir keine Patentämter und keine Idee ist mehr schützenswert.

Wenn ich hier jedoch manch moralisch fragwürdige Rechtsauffassung lese, wenn es um Apple und Samsung geht, erinnere ich mich an K.Adenauers Spruch: Wir leben alle unter einem Himmel, aber wir haben nicht den gleichen Horizont.

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Closed via SSO

Hallo liebe Faz-Redaktion...

ich fordere Sie auf dem amerikanischen Gericht viele tausend deutsche Männer und Frauen als Zeugen zu benennen, daß runde Ecken keine Erfindung von Apple sind.
In Deutschland kannten Reinigungskräfte schon runde Ecken, da war der Computer noch gar nicht erfunden. (:-))

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Andreas Müller

Samsung hat schon reagiert

Wie n-TV etwas einfach berichtete, hat Samsung schon vor einiger Zeit auf die Patentprobleme besonders beim Design reagiert und sehr wohl gezeigt, dass man nicht iPhones/iPads nachbauen muss, um den Markt zu begeistern. (Selbst hat das Apple übrigens mit der Entwicklung vom 3g zum 4S auch gezeigt - diese sind vom Design her sehr unterschiedlich).

Das neue S3 unterscheidet sich vom S2 stark und somit auch stark vom iPhone. Dasselbe gilt für das Galaxy-Tab der neue Version. Vorher habe selbst ich die Geräte verwechselt und nun ist es vollkommen in Ordnung.

Dieser Schlag war vollkommen in Ordnung. Er hat die Welt nicht verändert, aber er hat gezeigt, dass Patente noch etwas Wert sind. Was patentiert werden kann ist dabei nicht Apples Schuld sondern die der Gesetzgeber.

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Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 25.08.2012 23:02 Uhr

Für die Patentrechts und Apple-Hasser hier ist vielleicht das fast gleichzeitig erfolgte Urteil aus

Korea peinlich. Dort wurde (Quelle: die keineswegs Apple-freundliche IHT) Apple zu umgerechnet 44.000 $ Zahlung an Samsung und Samsung zu 36.000 Zahlung an Apple verurteilt, wobei es vor diesem eher protektionistischen Gericht um Mobilfunk-Patente von Samsung und um Design u. Oberfläche von Apple ging. Weiterhin wurde beiden der Verkauf einiger älterer Modelle verboten, wobei allerdings Samsung eher schlechter wegkam. Und das in der Heimat von Samsung!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.08.2012 16:21 Uhr
Angelika Ohm
Angelika Ohm (macfee) - 26.08.2012 16:21 Uhr

tun sie es nicht

Lieber Herr Merck,
tun Sie es nicht -- Apple Gegnern, aus welchem Grund auch immer, etwas entgegenzuhalten ist absolut zwecklos. Selbst wenn man faire Verhaltensweisen wie Microsoft und Apple mit ihrem Lizenzabkommen zum Surface Tablett ins Feld führt (die ja für Samsung auch möglich gewesen wären) - ist es momentan einfach trendig auf das aktuell wertvollste Unternehmen zu schimpfen und Hasstiraden loszulassen. Entweder haben da einige keine Aktien mehr bekommen oder was auch immer.
Das ist wohl der Preis für Erfolg -- und ich bin sicher das Apple bereit ist den zu zahlen.
Wer keine Feinde hat, hats zu nix gebracht. Und momentan hat Apple sehr viele Feinde.

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Zeljko Mlinaric

Schutz geistigen Eigentums

Der Diebstahl von Erkenntnissen, Informationen, Ideen und Kompetenzen, um dann, quasi ohne eigene Anstrengung oder Leistung, schamlos Profit daraus zu schlagen, ist eines der übelsten Krebsgeschwüre der Menschengeschichte. Dass dagegen vorgegangen werden muss, wurde schon lange erkannt und deswegen gibt es ja das Patentrecht. Wenn man einigermassen bei klarem Verstand ist, erkennt man unschwer, dass das Raubkopieren längerfristig klar nachteilig und nicht von Vorteil für die menschliche Gesellschaft ist, insbesondere auch was Deutschland als starken Industriestandort betrifft. Dass so viele der Kommentatoren hier die Bedeutung des Patentschutzes offenbar völlig verkennen oder gar kontraproduktiv finden, kann man nur mit Kopfschütteln zur Kenntnis nehmen. Jetzt verstehe ich auch besser, warum die Mehrheit der Deutschen den Bankdatendiebstahl und den Aufkauf des Diebesgutes durch den deutschen Staat, früher nannte man das Hehlerei und es war strafbar, so toll finden.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.08.2012 04:38 Uhr
Stefan Bremer
Stefan Bremer (sbremer) - 29.08.2012 04:38 Uhr

Es geht nicht um die Ecken

wie der Prozess gezeigt hat geht es darum, wie die jeweiligen Smartphones bedient werden.

vor dem iPhone hatten telefone eine Tastatur oder wurden umständlich über Stifte bedient.
mit dem iPhone war dann Fingerbedienung in und plötzlich sehen auch die Icons auf den Telefonen denen des iPhones sehr ähnlich.

Es geht darum zu kopieren, um dem Original so nah wie moglich zu kommen und das ist das Verwerfliche.

Es ist teuer und aufwändig ein eigenes Design zu entwickeln und dies marktfähig zu machen.

Es muss auch nicht unbedingt Apple sein,hier geht es um alle Firmen, die Innovationen entwickeln und dann hemmunglos kopiert werden.

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Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 26.08.2012 23:41 Uhr

"Innovation, Forschung und konstante Weiterentwicklung sind der Antrieb der Menschheit "

richtig, und jedes Wissen und jede Erkenntnis will und muß verbreitet werden.

Was Sie predigen, ist nicht Vermehrung von Wissen, sondern die Verbreitung von Wissen zu verhindern.

Irgendwann wird jede Produktionsweise zum Hemmschuh der Entwicklung der Produktivkräfte. Die kapitalistische Produktionsweise ist es schon.

Sie predigen ja, die Vermehrung von Wissen zu verhindern, nicht Wissen zu vermehren und auszubreiten.

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Andreas Müller

Jetzt sind wir wieder auf der hochgeistlichen Ebene

Überlegen Sie sich einmal was es bedeuten würde, wenn man mit Innovation kein Geld mehr verdienen könnte. Warum sollten Firmen noch hohe Risiken auf sich nehmen, wenn eine langsame Entwicklung ohne herausstechende Produkte (wie die Handy-Entwicklung vor dem iPhone) viel sicherer und kostengünstiger ist?

Und wenn mal Jemand Innovation zeigt, dann verschwindet sein Marktvorteil schnell, weil andere größere Firmen sich die Produkte unter den Nagel reißen. Er hat dann viel davon, dass er allen Anderen seine Idee präsentiert hat.

Innovation, Forschung und konstante Weiterentwicklung sind der Antrieb der Menschheit und dieser fällt aus, wenn sich das nicht mehr lohnt. Wir reden hier nicht über Ackerbau, der simpel ist und sich deshalb überall auf der Welt gleich entwickelte. Außerdem haben auch unsere Vorfahren Medizin etc. für sich behalten um gegenüber den feindlichen Stämmen Vorteile zu haben. Die Natur ist noch unsozialer als der Mensch.

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Zeljko Mlinaric

Nicht die unfreiwillige Weitergabe hat die Menschheit geschaffen.

Lieber Herr LW

Ich bin in meinen Betrachtungen inzwischen etwas weiter als beim Halbaffen oder Prä-Homo-Sapiens, die sich beim Bananenessen über das Früchtesuchen austauschten konnten. Auch findet heute in der Wissenschaft ja selbstverständlich auch ein sehr reger und freiwilliger Informationsaustausch statt, der uns als Menscheit hoffentlich auch weiter bringt und den ich auch sehr befürworte. Ein ganz anderes Paar Schuhe sind hingegen Raubkopien und der Diebstahl von Informationen und Erkenntnissen. Diese fördern keineswegs die Entwicklung , sondern behindern und erschweren sie ganz erheblich. Da braucht und gibt es zum Glück Regeln und die müssen auch konsequent angewandt werden. Vermischen und vergleichen Sie also nicht Aepfel und Birnen .

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Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 25.08.2012 19:38 Uhr

Die Weitergabe von Erkenntnissen, Informationen, Ideen und Erfahrungen hat die Menschheit geschaffen

Stellen Sie sich mal vor, jede "Lucy" oder Halbaffe, jeder pre-Homo Sapiens und jeder unserer Vorfahren hätte für sich behalten, wie man die besten Früchte findet, für sich behalten, wie man Pflanzen selber anbaut anstatt sie aus der Wildnis zu sammeln, wie man Rinder züchtet usw usf -- die Menschheit wäre niemals entstanden, und alle hätten sich gegenseitig umgebracht wie in der Fabel von Kain und Abel erzählt.

Nein, ganz im Gegensatz zu Ihrem Beharren "auf meinem Schein, ein Oka Fleisch von unter Ihrem Herzen" ist es gerade die Weitergabe von Erkenntnissen, Informationen, Ideen und Kompetenzen, was die Menschheit erst möglich gemacht hat.

Ihre Haltung hingegen zeigt, wie sehr die kapitalistische Produktionsweise schon zu einem Hemmnis für die Entwicklung der Produktivkräfte der Menschheit geworden ist.

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Angelika Ohm
Angelika Ohm (macfee) - 25.08.2012 19:00 Uhr

Samsung+Google+Android ./. Apple, OSX und IOS

Es ging bei dem Streit nicht um kopieren und abschauen oder abkupfern, denn das tun andere auch. Auch Sony hat das ein oder andere abgeschaut - SJ von Xerox die Idee übernommen: Geräte nur mit der eigenen Software zu verkaufen. Es ging in dem Streit um das gnadenlose Klonen. Und Samsung hat einen mächtigen Sponsor im Rücken: die Datenkrake Google. SJ wußte warum er Android und Google zu seinen Feinden erklärte - und nur er hätte den Krieg auch wirklich gewinnen können. Seine Nachfolger sind darin viel zu lasch.

Letztlich ist es egal, wer welches Smartphone kauft mit welchem Betriebssystem. Nur.... man sollte die Geräte schon unterscheiden können. Wäre Samsung von sich überzeugt, sähen die Geräte nicht den Iphones so ähnlich. So aber soll die "Geiz-ist-Geil Liga oder die, denen es für ein Iphone nicht reicht, angesprochen werden.
Wer einmal die Harmonie und Zusammenarbeit von Mac+Iphone+Ipad erlebt hat, findet die Produkte auch nicht mehr teuer. Sie sind ein Beitrag für Lebensqualität

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.08.2012 16:26 Uhr
Angelika Ohm
Angelika Ohm (macfee) - 26.08.2012 16:26 Uhr

Wohltätiges Kriegsmaterial?

Na, dann hoffen wir doch mal, dass Samsung in eine wohltätige Stiftung zugunsten deren zahlt, die von ihren Kriegswaffen geschädigt werden.
Apple ist ein Technologiekonzern -- und ich stimmt zu: meine Lebensqualität hat das Zusammenspiel aller Komponenten in meiner täglichen Arbeit (statt nervendes Nichtfunktionieren anderer Systeme) wesentlich verbessert.
Samsung hat Smartphones und Fernseher als Nebensparten - während die meisten nicht wissen, dass sie kräftig im Kriegsgeschäft mitmischen. Vielleicht auch Waffenlieferungen ins totalitäre Nachbarland?? Das halte ich für wensentlich fragwürdiger als ein aus manch anderer Meinung resultierendes restriktives Betriebssystem

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Christian Bolzek

Typischer Jünger SJs?

"Sie sind ein Beitrag für Lebensqualität", das ist mein Samsung mit einem Betriebssystem einer Firma von der sich einst SJ, wie er von ihnen liebevoll abgekürzt wird, Geld geliehen hat um später wieder mit allen Mitteln gegen selbige Firma vorzugehen. Der Gründer dieser Firma setzt sein Vermögen für eine wohltätige Stiftung ein, Jobs dagegen war da anderer Meinung, seiner Ansicht nach sind bereits seine Geräte ein Beitrag zum wohlergehen der Menschheit. Diese Einstellung war für mich mehr als Fragwürdig.
Technisch sind Apple Produkte sicherlich gut, ohne Frage. Doch die massive Bevormundung der Kunden, ohne das die es merken oder merken wollen, ist auf Dauer nicht wirklich eine Option. Übrigens ist das ein Vorwurf der seinerzeit "BG" gemacht wurde.

Bei dem Thema "Datenkrake Google" wäre ich auch vorsichtiger, da auch hier Apple nicht gerade zurückhaltend ist.

Letzten Endes zeigt genau die Aussage "denen es für ein IPhone nicht reicht", die Einstellung vieler Apple User. DAS nervt!

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Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 25.08.2012 19:40 Uhr

Wie unterschiedlich können Geräte sein, die nur über den Patscheschirm bedient werden?

Richtig, die sind rechteckig, wobei die Ecken besser abgerundet sind, damit man sich darin nicht so leicht verletzen kann, und das Gerät nicht so hart beschädigt werden kann.

Können Sie sich da bedeutende, patentierbare Unterschiede vorstellen?

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Angelika Ohm
Angelika Ohm (macfee) - 25.08.2012 18:49 Uhr

Weder falsches Urteil - noch teure Produkte

Seit dem 8088 habe ich unter Windows gelitten. Beim Smartphone habe ich mir das dank IPhone erspart. Wer gern frickelt und Fehlersuche betreibt, darf sich ja gerne weiter an Windows und Android erfreuen. Ich habe dafür keine Zeit und arbeite lieber flüssig und mit Technik die harmonisch, da eben nicht fragmentiert funktioniert.
Die Ideen dazu, stammten von Steve Jobs und Apple hat das Recht seine Ideen zu schützen - und zwar mit allen Mitteln. Punkt.
Es geht nicht um kopieren und abgekupfern, sondern um gnadenloses Klonen. Das es anders geht zeigt Sony - zeigt Microsoft. Samsung klont nicht nur die Geräte, sondern auch die Präsentationen, die Werbespots und die Shops- und zwar in einem Maße, das für Samsung schon peinlich wirkt. Wenns ginge würden sie am liebsten noch den Apfel auf ihre Produkte bringen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.08.2012 21:03 Uhr
Ralf Longwitz

Windows auf 8088? Möchte ich sehen ...

Liebe Frau Ohm, da bin ich aber erstaunt über Ihre technischen Kenntnisse und Fähigkeiten. Und ein richtiger Windows-Fan waren Sie damals auch noch? Haben Sie sich wirklich die Mühe gemacht, Windows (1. Version 1985) auf einem 8088 von 1979 zum Laufen zu bringen? Als Windows herauskam war der 386er aktuell. Hätten Sie mal früher aufgerüstet, wäre Ihr Leid sicher weniger gross geworden.

Bei Apple sind Sie dagegen anscheinend immer auf dem neusten Stand. Sonst wüssten Sie besser, was Fragmentierung bedeutet. Mein iBook G3 ist inzwischen praktisch unbrauchbar, weil keinerlei Unterstützung mehr durch Apple. Auf einem genauso alten Windows PC lässt sich heute noch gut arbeiten.

Was Sie mit "frickeln und Fehlersuche" meinen, ist mir zumindest bei Android ein Rätsel. Die letzten drei Jahre kam sowas bei mir nicht vor.

OSX und Windows nehmen sich da nichts. Die Probleme, die meine Kunden mit beiden haben sind praktisch identisch, nur auf dem PC in der Regel einfacher zu lösen.

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Alexander Neumann

amüsant

Windows und seine Mängel sind ja auch nur so dahingestellt. Es gibt sicher welche aber es ging darum, dass sie deren Rückgang mit XP und 7 nicht einfach ignorieren können. Ich betreibe beruflich diverse Spezialsoftware für die Automatisierungstechnik und allein die Menge der unterschiedlichen Programme macht es schon schwierig nicht irgendwo mal anzuecken. Aber ein Apfel würde da kein Stück weiterhelfen. Bei mir hat die berufliche Erfahrung dafür gesorgt, dass ich meine Windowsrechner auch privat im Griff habe. Alternativ läuft auf dem ein oder anderen Gerät übrigens ein Linux. Und gerade heutzutage sind die Applegeräte auch nur noch das Gehäuse mit Apfel und das OS, die Hardware ist die selbe (und verbraucht btw den selben Strom).

Ich habe nichts gegen Apple, wenn man sich mit den Einschränkungen begnügen kann und einem das Design gefällt, warum nicht. Aber Sie scheinen ein persönliches Problem zum einen mit jeglicher Kritik an Apple und zum anderen mit allen Alternativen zu haben.

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Angelika Ohm
Angelika Ohm (macfee) - 26.08.2012 16:31 Uhr

weder Akku noch Netzprobleme

sorry - meine Geräte hatten nie Probleme solange ein Apfel drauf war. Auch das angebliche Antennengate hatte ich nie und folglich auch keine besondere Hülle, sondern nur Schutzfolie. Vielleicht hab ich es auch einfach nur richtig gehalten.

Und.... nicht weiter mit Windows beschäftigt?? Leider bin ich beruflich noch viel zu oft dazu gezwungen mit Windows uns seinen Mängeln zu hantieren. Die wenigen grauen Haare verdanke ich auch heute noch nur Windows und freue mich auf meine Rechner zu Hause mit dem Apfel, an denen ich entspannt arbeite. Deshalb hab ich auch kein Problem mit verklebten Akkus und Speichern -- ich kaufe ein Produkt in der Konfiguration die ich will -- damit hab ich genug Speicher und Festplatte, das ich nicht selbst schrauben muss. Und für den Akku -- auch wenn ich nie Probleme damit hatte (welches Notebook schaffts denn bei Windows auf 16 GB Speicher mit 756 SSD und 7,5 Stunden Akkulaufzeit) - gibts die erweiterte Garantie und damit einen neuen Akku.

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Alexander Neumann

seit dem 8088

Da haben Sie sich aber seit dem 8088 auch nicht weiter informiert.
Die ersten Entwicklungen waren vor allem Wozniak und nicht Jobs zu verdanken, die Zeiten sind lange vorbei. Die Aufgabe der PowerPC-Archtiktur war dann der Höhepunkte auf dem Umschwung von technisch besseren Geräten hin zu Design-Objekten.

Auch Fehlersuche und Frickelei ersparen einem iPhone die erst mit Schutzhülle Netzempfang haben wohl kaum. Es lässt sich in der heutigen schnelllebigen Produktentwicklung kaum ein Produkt ohne Patzer finden, auch nicht bei Apple. Von restriktiver Kundenpolitik bzgl Akkus, Apps usw ganz zu schweigen.
Und der Fortschritt mit WinXP und die weitere Verbesserung zu Win7 bei gleichzeitigem Verlust des Hardware-Vorteils auf Apple-Seite kann man auch nicht einfach ignorieren.

Jobs hat Apple komplett umorientiert und das sicherlich sehr erfolgreich, aber man kann das alte "Technik"-Apple überhaupt nicht mehr mit dem heutigen "Lifestyle"-Apple vergleichen.

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Peter Gaul
Peter Gaul (boccas) - 25.08.2012 18:20 Uhr

und wiedermal...

ist derjenige der schtbar abgeschrieben hat das arme , erwischte Opfer und derjenige von dem abgeschrieben wurde ( ud der halt gepetzt hat) das blöde a...

Das man Geräte auch anders gestalten kann zeigen immer wieder HTC und Sony. Das beginnt beim mttigen Button beim iphone der überhaupt nicht Androidtypisch st- trotzdem von Samsung so verwendet wird.

es geht hiernicht um ein Rechteck mit abgerundeten ecken , sondern ein Gesamtbild das keine Zweifel offen lässt.

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Rolf-Dirk Maehler

Wer sich mit dem Patentwesen und der nachgelagerten Justiz in den USA auskennt, der kann ...

... auch dieses Urteil gut einordnen. Das Patentwesen in den USA ist mit dem europäischen keineswegs vergleichbar. Man muß nur einen Patentofficer überzeugen, Überprüfungen wie in Europa auf eine Patentfähigkeit oder eine Erfindungshöhe oder ob so etwas evtl. schon einmal patentiert oder vorveröffentlicht wurde, gibt es nicht. Und juristische Auseinandersetzungen in den Heimatstaaten amerikanischer Unternehmen sind gerade auch bei solchen Patentstreitigkeiten für ausländische Unternehmen kaum zu gewinnen. Wenn man sich stark fühlt, ist es empfehlenswert patentrechtliche Auseinandersetzungen auf interessanten außeramerikanischen Märkten zu führen, um dann im Erfolgsfall ein wie auch immer gearteten Ausgleich mit dem Gegenpart zu erreichen. Patentrecht wird in den USA zu protektionischen Zwecken mißbraucht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2012 19:10 Uhr
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@ Herr Maehler

Da Sie sich offensichtlich im Patentrecht der USA auskennen. Kann man in den USA Design patentieren lassen? Bei uns wäre das doch ein Gebrauchsmuster, oder?
Bei derartigen Verletzungen wird der Plagiarius verliehen.
Ich weiß, daß unser deutsches Patentrecht sehr viel schärfer ist als das amerikanische oder das japanische.
Bei uns kann man nicht einfach eine Schraube anders anordnen und darauf ein Patent beantragen, in den USA und Japan offensichtlich schon.
Aber daß ein derartiges Verfahren vor ein Zivilgericht kommt mit technischen Laien ist schon ein schlechter Witz.

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Christoph Wirtz

Ich finde das bedauerlich, dass das Patentrecht dazu benutzt wird, ...

... die ökonomischen Interessen eines Unternehmens durchzusetzen. Obgleich die Position der Fa. Apple jetzt gerichtlich bestätigt ist, stimme ich der Fa. Samsung in ihrer Einschätzung zu.

"Auch sei „bedauerlich, dass das Patentrecht so manipuliert werden kann, dass ein Unternehmen ein Monopol über Rechtecke mit abgerundeten Ecken bekommt“, .."

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Heinz Müller

Apple als Innovator? Lächerlich.

Ich finde es bedauerlich, dass Braun oder der damalige Chefdesigner Dieter Rams Apple nicht verklagt hat, bis diese Mafiaorganisation nicht mehr hätte geradeaus schauen können. 80% der angeblichen Designinnovationen Apples wurden direkt von Braun kopiert, womit dieses amerikanische "Unternehmen" nichts weiter als ein übler Plagiator ist.

Es ist von Apples Position aus nur konsequent, dass erfolgreiche Konkurrenten mit Klagen überzogen werden, die von nationalchauvinistisch gesinnten Laien zugunsten dieser Bande entschieden werden. Letztlich bedeutet es gleichwohl nur einen Aufschub des wirtschaftlichen Niedergangs von Apple, da die Verbraucher ausserhalb der Vereinigten Staaten mehrheitlich intelligent genug sind, sich für gute Produkte zu entscheiden und nicht Opfer der Gerhinwäsche zu werden, mit der Apple die Konsumenten in den VSA immer noch in einem eisernen Griff hält.

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.08.2012 00:28 Uhr
Heinz Müller

Faszinant ist eher ...

die Art und Weise, mit der Apple-Fanboys stets bemüht die Mythen um Apple und Steve zu verteidigen suchen.

Apple hat mit dem für die Massenproduktion entwickelten Rechner nichts zu tun, bitte unterlassen Sie diese Märchen ... es könnte sie sonst tatsächlich noch jemand glauben.

Dem Himmel sei Dank bin ich mit meiner Meinung Teil einer aufgeklärten und Technik kritisch würdigenden Mehrheit, lieber Herr Savel.

Sie haben übrigens völlig recht: es gibt durchaus noch Leute, die Produkte nach deren Aussehen und nicht nach deren Qualität kaufen.

Ich kann gutes Design und Funktionalität von peppig verpackter heisser Luft, die mein Geld nicht wert ist, noch unterscheiden. Wie steht es mit Ihnen?

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Gus Savel
Gus Savel (gsavel) - 26.08.2012 00:54 Uhr

Nein...das kann ich so nicht stehen lassen...

Es gab mit der Firma Xerox und dessen in Palo Alto beheimateten Research-Center eine Innovationsschmiede. Dort wurde neben der Maus..der Benutzerorientieren Oberfläche (das OS war GEM) und dem ersten Laser-Drucker auch das erfunden, was man vielleicht heute als PC ansehen könnte. NUR...das Betriebssystem war kompliziert, das komplette System zielte auf Industriekunden ab. Steve Wozniak und Steve Jobs haben den ersten bezahlbaren Rechner mit einem seinerzeit revolutionären Betriebssystem gebaut. Und der Apple II war das erste "out of the box system". Die Innovation Maus schaute sich Jobs ungeniert im PARC ab...wozu er sogar die Erlaubnis bekam....veränderte sie aber, so das sie alltagstauglicher wurde. Es gab aber z.B. kein einzigen Rechner, der eine Sprachausgabe hatte. Jobs erkannte immer die Zeichen der Zeit und setzte Standards. Er war dermassen Detailverliebt, dass er ein neues Produkt später heraus kommen liess...nur wegen einem kleinen Schalter, den er nicht als perfekt befand!

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Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 25.08.2012 19:07 Uhr

Genau die Fa. Braun, die mit dem "Scheewittchensarg", Herr Schnappe

Diese Fa. Braun aus Kronberg am Taunus, und nicht etwa die Fa. Braun-Nürnberg mit ihren Fotoapparaten und Diaprojektoren oder die Fa. Braun-Melsungen mit ihren Infusionslösungen.

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Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 25.08.2012 19:05 Uhr

Rams war stolz darauf, kopiert zu werden, Appel hingegen will Rechtecke mit runden Ecken verbieten

Das ist der Unterschied.

Und nein, Steve Jobs und Wosniak haben nicht den Personal Computer erfunden.

Steve Jobs hat nur ein besseres Marketing als andere.

Steve Jobs hat den PC von einem Arbeitsgerät zu einem Live-Style-Produkt gemacht, das man "haben" muß, um "up to date" zu sein, so wie man Klamotten von dieser oder jener Marke tragen "muß", um als Idiot, äh, will sagen, modebewußt zu gelten.

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Johann Schulz-Gebeltzig

Apfel und Birne

Nur weil Herr Rams sich nicht aufregt, dass jemand seine klaren Linien weiterentwickelt hat, heißt das noch nichts. Apple tut es. Die "beiden" haben also offenbar eine verschiedene Meinung zu Kreativität und Design.

Manches Braun-Gerät sah 1:1 wie eins von Apple aus. Bzw. logischerweise andersherum. Herr Rams ist erfreut, weil er primär Design für Menschen machen wollte. Apple macht alles für den Profit - und deshalb stört sie alles. ein Sandwich-Gerät wie das iPhone4 wird angeblich von einem mit runden Kanten "kopiert".

Hören Sie mir doch auf!

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Gus Savel
Gus Savel (gsavel) - 25.08.2012 17:43 Uhr

Sie scheinen sich nicht auszukennen...

denn mit Steve Jobs war von Dieter Rams nicht nur begeistert...er war fasziniert von Ihm. Deshalb schrieb er einen Preis aus und gewann mit Hartmut Esslinger jemanden, der genau wie van der Rohe das von Jobs so geliebte "less is more" designte. Und Sie und ich würden heute nicht so selbstverständlich auf einem Rechner schreiben hätte Steve Jobs und natürlich maßgeblich (fürs technische) Steve Wosniak diesen für die Masse hergestellt und designed. Dem Himmel sei Dank stehen Sie mit der Ansicht, dass der Niedergang Apples bevorsteht alleine da. Denn eines...Herr Müller kann ich Ihnen garantieren. Wenn das Design stimmt wollen viele eben dieses Design haben. Sie natürlich ausgeschlossen.

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@ Herr Müller

Sie meinen doch die Firma Braun, die den "Schneewittchensarg" im Programm hatte?
Gibt es diese Firma noch. Wir hatten ja seinerzeit verschiedene Braun-Firmen, die nichts miteinander zu tun hatten.

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Oliver Mell
Oliver Mell (Olimell) - 25.08.2012 15:14 Uhr

Wie gut

das Apple kein Auto entwickelt hat, wie einmal geplant, sonst müßte jetzt VW etc fürchten dass Apple die 4 Räder an den 4 Ecken patentieren läßt und wir dann bald alle Dreirrad fahren. Apple selbst hat im Desing gerne mal andere als Vorbild genommen, so z.B. bei Braun im Falle des Ipod, z.B. n einem WELT Artikel vom Mai 2010 nachlesbar über den Designer Dieter Rams. Insgesamt ist das Urteil in dem ja eine Laienjury abstimmte ein herber Schlag für uns Verbraucher, weniger Wettbewerb, alles auf Apple Interesse getrimmt. Es glaube nur kein Apple Jünger, dieser Konzern sei eine Ansammlung von Gutmenschen. Hier steht knallhartes Geschäft im Fokus

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2012 18:55 Uhr
Johann Schulz-Gebeltzig

Klone???

Erstaunlich... Wenn die so geklont sind, wie kommt es dann dass Apple und seine Jünger stets betonen, dass sie uncool seien? Das eine widerspricht dem anderen.

Und wenn Apple-Geräte per se cool sind, dann bin ich gerne uncool. Mein Xperia ist mir lieber, und anderen ein Samsung.

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Hallo liebe Faz-Redaktion...

aus Ihrem Artikel geht nicht hervor, ob der Patentstreit vor einem Patentgericht oder vor einem normalen Zivilgericht erfolgte.
Bei uns käme er vor das Bundespatentgericht. Gibt es so etwas auch in der USA?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2012 17:27 Uhr
Markus Leibold
Markus Leibold (MSL) - 25.08.2012 17:27 Uhr

Traurig.

Hallo Herr Schnappe,

der Fall wurde vor einem Zivilgericht entschieden, d.h. von kompletten Laien. Unter anderem scheinen auch Geräte von der Jury als z.B. das "Bounce-Back" Patent verletzend entschieden worden zu sein, die dieses Feature nicht beinhalten, und Samsung durfte das F700 (ein Samsung-Telefon, dem das Galaxy S ähnlicher sah als dem iPhone, welches vor iPhone-Einführung existierte) der Jury nicht zeigen, weil es als Beweis nicht zugelassen wurde.

Alles in allem ein trauriges Ergebnis.

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Klaus Letis

Die USA unter Obama setzt weiter auf Protektionismus

Es geht also weiter.
Die USA scheut nicht davor, ihre Justiz vor den Karren der Großunternehmen zu spannen.
Wie schon bei den Banken hat man vor, mit ungleichen Mitteln die eigenen Einnahmen zu sichern, statt Strukturreformen durchzuführen.
Die Peripherie hat also mal wieder für den US-Wohlstand zu blechen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2012 15:35 Uhr
Markus Dres
Markus Dres (dres1988) - 25.08.2012 15:35 Uhr

Was kann Obama dafür?

Was kann Obama für das Urteil eines Geschworenengerichts? Ernannt wurde die Richterin übrigens von Arnold Schwarzenegger, der bekanntlich Republikaner ist.

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Gert Flegelskamp

Der Wahnsinn im Patentrecht

Ist es nicht an der Zeit, über den Wahnsinn mit Patentrechten nachzudenken.
Ein Rechteck mit abgerundeten Ecken ist eine geometrische Figur und wir finden Sie bei Kreditkarten, Bierdeckeln, oder, um im IT-Bereich zu bleiben, bei einer Funktion, die Corel Draw bereits vor mehr als einem Jahrzehnt entwickel hat, mit der man per Mausklick jedes Rechteck mit runden Kanten versehen kann. Wie also kann ein Patentamt auf diese geometrische Figur ein Patent erteilen?
Geht man einen Schritt weiter, landet man bei den Gen-Konzernen, für die auf viele Produkte Genpatente erlassen wurden, obwohl diese Produkte von der Natur hervorgebracht wurden. Praktisches Beispiel der Antrag von Monsanto auf ein Genpatent für Schweine.
War es nicht die FAZ, die mal die Frage gestellt hat, ob man wirklich alles kaufen kann? Vielleicht sollte man die Frage ausweiten, ob man auch alles patentieren lassen kann. Apple hat das Rechteck mit abgerundeten Kanten schließlich nicht erfunden und auch kein Apple-Angestel

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perry hagedorn

Kopieren was geht

Lebe ich in einer anderen Welt? Bevor Apple das I Phone rausgebracht hat gab es so ein Ding nicht. Er war eine Qual ins Internet zu gehen. Dann kam Apple und zeigte wie es geht. Die lieben Mitbewerber schauten sich das Ding an hielten es für ein Flop. Er wurde schlecht bewertet und landete bei alles Testzeitschrifen die Rang und Namen hatten weit abgeschlagen auf Platz 6-17. Nokia glänzte bei diesen Test mit ihren Handys.
Doch das Ipone weil viel besser verkaufte sich wie die warmen Semmeln. Ab dann wurde kopiert. Heute sieht fast jedes Smartphone aus wie ein I-Phone aber niemand hat kopiert. Lächerlich genau das gleiche beim I Pad. Kopieren ist ja nicht falsch aber man sollte es doch wenigstens zugeben. Aber klar das geht nicht geht es doch um Geld. Ich finde es nachvollziehbar das die Amerikanischen Gerichte nun so entschieden haben. Was ich aber überhaupt nicht versteht wo sind denn unsere Deutschen Handys? Schaffen wir es nicht eines zu entwickeln?

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Alexander Neumann

Apple

Die ganze Firma Apple ist im Grunde zu 99% Marketing- und Rechtsabteilung. Ein paar Techniker und Designer zimmer hübsche Gadgets zusammen die das Marketing den Kunden zu horrenden Preisen vermittelt und die Rechtsabteilung besorgt Patente und Geschmacksmuster und betreibt so mit klagen weltweit schon ein zweites ansehnliches Umsatzfeld.
Ein paar Nebenschauplätze wie wie kosten- und aufwandsminimierte Downloadshops bei denen die vergleichsweise hohen Preis fast reiner Gewinn sind, noch oben drauf.

Demletzt war zu lesen Apple sei das wertvollste Unternehmen aller Zeiten - genauer müsste man sagen: die wertvollste Marketingabteilung aller Zeiten.

Aber es gilt: Neid führt auch nicht weiter. Die Zielgruppe der technischen Laien, die nur ein Lifestyle-Produkt suchen, ist groß und Apple hat das richtig erkannt. Aber der rechtliche Rahmen muss gewahrt bleiben und darf nicht durch Grauzonen und Parteilichtkeit zum kalkulierten Geschäftzweig privater Unternehmen werden.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2012 19:18 Uhr
Alexander Neumann

Alles gelesen?

Haben Sie auch alles gelesen was ich schrieb? Oder verstehe ich sie gerade falsch und Sie meinen gar nicht mich?

Respekt vor der Leistung von Apple ist durchaus angebracht.
Die Produkte sind technisch betrachtet dennoch nichts besonderes, es ist aber "in" ein iPhone und iPad zu haben. Dieses Image wurde wohl kaum von Technikern aufgebaut.

Die Einbeziehung der Rechtsabteilung in diese Übertreibung ist diesem Verfahren, um das es im Artikel geht, sowie dem Zirkus den Apple hier in Düsseldorf abgezogen hat geschuldet.

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Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 25.08.2012 19:13 Uhr

Marketing und Rechtsabteilung tragen auf jeden Fall nichts zum Produkt bei

Deren Arbeit dient nur dazu, von dem erzeugten Mehrwert ein Maximum für die Fa. Apple selber zu sichern, aber nicht den Mehrwert überhaupt erst zu erzeugen.

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Johann Schulz-Gebeltzig

"Wert"

Wer ansatzweise Börse versteht weiß, dass der "Wert" etwas subjektives ist. Bei Apple besteht er zum größten Teil aus der Coolness, dem "Fan-sein". Sonst erklären Sie mir bitte, was Apple für Werte hat? Fertigungsanlagen? Das machen andere. Technik? Die wird zu >60% zugekauft. Von Intel etwa. Oder, mehr als 50% von jedem iPhone, von Samsung.

Apple hat nichts außer seinen Ruhm. Wenn sich Apple nicht mehr so gut verkauft, und die Zahlen warten gemessen am Markt längst rückläufig, wird es wenig mehr haben als seine Patente. Für den Türriegel des Mittelalters ("slide to unlock") etwa...

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Alexander Neumann

die wirklich arbeiten?

Dass es sich um eine bewusste Übertreibung handelt sollte wohl jedem klar sein, der schon mal von rhetorischen Mitteln gehört (oder bei wikipedia gelesen) hat.

Interessant dass Sie Techniker und Designer als die "die wirklich arbeiten" von Marketing und Rechtsabteilung abgrenzen, die das dann wohl nicht tun.

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Richard  Fladda
Richard Fladda (richy.f) - 25.08.2012 16:22 Uhr

Marketing 99%

Lt. Wikipedia hat Apple 60.400 Mitarbeiter. Eintrag vom 24. September 2011. 99% davon sind 59796 als Marketing und Rechtsabteilung. Es bleiben 604 die "wirklich arbeiten. Das nenne ich fundiert.UFF!!

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Lena Waider
Lena Waider (lenada) - 25.08.2012 12:45 Uhr

Dieser Schuss wird langfristig nach hinten losgehen ...

... unter anderem schon deshalb, weil sich ein Großteils des asiatischen Raums auf die Seite Samsungs schlagen wird.

Hinzu kommt, dass vielen Kunden die Apple-Prozessierei überhaupt nicht behagt. Sie wollen zwischen unterschiedlichen Produkten wählen können, was Apple seit Jahrzehnten mit proprietärer Technologie zu verhindern versucht. Wenn man dann noch die Sprüche bedenkt, die Steve Jobs in der Hinsicht von sich gegeben hat (z. B. gegenüber Android): erbärmlich. Man meint, der Kain aus der Bibel wäre wieder auferstanden.

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Ralf Müller
Ralf Müller (RalMue) - 25.08.2012 12:32 Uhr

Böses, böses Amerika...

Den bisherigen Kommentatoren ist schon klar, dass selbst in Südkorea Samsung zu Patentrechtsverletzungen verurteilt wurde?

Außerdem, vielleicht kommt den eingeschworenen antiamerikanischen Kommentatoren auch mal in den Sinn, dass tatsächlich Patente verletzt wurden? Schon mal das Ladegerät und den Ladegerätstecker von Samsung und Apple verglichen?

Na ja, ist auch einfacher einen Schuldigen für alles Übel auf der Welt zu haben. Komm, wir malen die Welt schwarz und weiß!

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Jahrgang 1970, Wirtschaftskorrespondent in New York.

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