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Verkauf von Secusmart : „Merkels Handykommunikation bleibt sicher“

  • Aktualisiert am

Angela Merkel mit ihrem Blackberry, auf dem die Secusmart-Software installiert ist. Bild: REUTERS

Gefährdet der Verkauf vom Hersteller des Merkel-Handys an Blackberry deutsche Sicherheitsinteressen? Das prüft gerade die Bundesregierung. Das Unternehmen hat die Antwort schon gefunden.

          Der Chef des Kryptohandy-Herstellers Secusmart, Hans-Christoph Quelle, hat den Verkauf seiner Firma an den kanadischen Mobilfunkhersteller Blackberry verteidigt. „Das geplante Geschäft ist weder ein Ausverkauf der deutschen Sicherheit, noch ein Ausverkauf der Sicherheit der Bundesregierung“, sagte Quelle der „Bild“-Zeitung von Freitag. Secusmart beliefert Mitglieder der Bundesregierung mit Verschlüsselungstechnik, die beispielsweise Telefone vor Lauschangriffen schützen soll. Das Wirtschaftsministerium prüft deshalb, ob der Verkauf an Blackberry „wesentliche Sicherheitsinteressen Deutschlands gefährdet“.

          „Wir allein haben auf dem Weltmarkt keine Chance. Nur von Geschäften in Deutschland, können wir nicht leben“, begründete Quelle das Geschäft. „Wir wollen unsere ’Security made in Germany’ Regierungen, Behörden und Unternehmen weltweit anbieten.“ Das gehe nur mit einer substanziellen Erweiterung der Vertriebsmöglichkeiten.

          Secusmart hat nach eigenen Angaben mit Blackberry das sogenannte Kanzlerhandy „SecuSuite“ konzipiert, das hochsicheren Abhörschutz bieten soll. „Die Regierungskommunikation mit dem Blackberry-Handy von Secusmart war weder in der Vergangenheit gefährdet, noch wird sie es in Zukunft sein“, sagte Quelle. Die Kommunikation von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) „ist und bleibt sicher“.

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