Home
http://www.faz.net/-gqi-74gyh
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Schwache Quartalszahlen Schaeffler erleidet Gewinneinbruch

Um gut 15 Prozent ist der Vorsteuergewinn des Industriezulieferers aus Herzogenaurach zurückgegangen verglichen mit den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres. Weniger Wachstum in Asien.

© dpa Vergrößern Hauptsitz von Schaeffler im fränkischen Herzogenaurach.

Die Wirtschaftskrise in Europa und langsameres Wachstum in Schwellenländern haben dem Auto- und Industriezulieferer Schaeffler das Ergebnis verhagelt. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank in den ersten neun Monaten auf 1,14 Milliarden Euro - das sind 15,2 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte der fränkische Familienkonzern am Dienstag in Herzogenaurach mit. Besonders stark fiel der Rückgang in der Industriesparte aus. „Das Marktumfeld hat sich im Laufe des dritten Quartals weiter eingetrübt“, sagte Vorstandschef Jürgen Geißinger.

Der Umsatz stieg hingegen um 4,2 Prozent auf 8,42 Milliarden Euro, Treiber war hier die Kernsparte Automotive. Während das Geschäft in Nordamerika nochmals leicht zugelegt habe, sei das Wachstum in der Region Asien/Pazifik langsamer ausgefallen als im ersten Halbjahr, hieß es. In Südamerika brach der Umsatz dagegen ein. In Europa betrug der Zuwachs demnach ein Prozent.

Umsatzprognose gesenkt

Weil Schaeffler für das laufende vierte Quartal nicht mit einer Belebung des weltweiten Wirtschaftswachstums rechnet, senkte der Konzern seine Umsatzprognose für 2012: Die geplante Steigerung von mehr als fünf Prozent sei nicht mehr zu erreichen.

Mehr zum Thema

Stattdessen wird jetzt ein Plus von rund vier Prozent angestrebt. Bei der Rendite (Ebit-Marge) hält der Continental -Großaktionär an seinem Ziel von mehr als 13 Prozent fest. In den ersten neun Monaten erzielte Schaeffler eine Ebit-Marge von 13,6 Prozent, nach 16,7 Prozent vor Jahresfrist.

Quelle: Reuters

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Mittelstandsanleihen-Ticker Fast Forward bietet 7,75 Prozent

Katjes International übernimmt Piasten. Eno Energy vervielfacht Umsatz, Scholz macht deutlich weniger Umsatz. Senivita erhöht mit mehr Umsatz den Verlust. Mehr

30.09.2014, 16:51 Uhr | Finanzen
Kleinkind von Mordvorwurf freigesprochen

Das absurde juristische Schauspiel hat ein Ende: die Anklage gegen den neun Monate alte Muhammad Musa Khan wegen Mordversuchs wurde fallen gelassen Mehr

12.04.2014, 15:11 Uhr | Gesellschaft
Online-Handel Was Alibaba von Amazon unterscheidet

Der chinesische Internetkonzern Alibaba streicht fast die Hälfte seines Umsatzes als Gewinn ein. Der amerikanische Online-Händler macht hingegen Verlust. Warum? Mehr Von Hendrik Ankenbrand und Roland Lindner

25.09.2014, 07:50 Uhr | Wirtschaft
Reformen für Wachstum

Anfang des Jahrtausends galt Deutschland als kranker Mann Europas - nun kränkelt Frankreich. Der neue Regierungschef Manuel Valls will mit Reformen und Einsparungen dem Land wieder auf die Beine helfen. Die Sozialabgaben sollen gesenkt und das Verwaltungssystem vereinfacht werden. Doch reicht das, um französische Unternehmen wieder wettbewerbsfähig zu machen? Mehr

05.06.2014, 09:39 Uhr | Wirtschaft
Aktie im Blick Kion will hoch hinaus

Der Staplerhersteller Kion hat es geschafft: In Zukunft gehört er in den illustren Club der 50 zweitgrößten deutschen Industriekonzernen. Nun will das Unternehmen den Rivalen in Nordamerika richtig Marktanteile abjagen. Mehr Von Holger Paul

19.09.2014, 16:59 Uhr | Finanzen
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 20.11.2012, 08:27 Uhr

Paris erfrischend kaltblütig

Von Christian Schubert, Paris

Die französische Familienpolitik verschlingt viel Geld. Jetzt will die sozialistische Regierung einige Leistungen kürzen. Gut so! Sie sollte auch noch andere Wohltaten unter die Lupe nehmen. Mehr 3


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Wo die Milliardäre wohnen

In den Vereinigten Staaten wohnen mit Abstand die meisten Superreichen der Welt. Deutschland ist unter ihnen aber auch beliebt - in Europa liegt nur ein Land vor der Bundesrepublik. Mehr 2

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden