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Wells Fargo : Rundmail legt amerikanische Großbank lahm

  • Aktualisiert am

Wells Fargo, die wertvollste Bank der Welt Bild: AFP

Eine simple Rundmail hat bei Amerikas drittgrößter Bank für Ärger gesorgt. Kunden konnten zum Teil ihre Geschäfte nicht mehr störungsfrei abwickeln – und das nur, weil einige Mitarbeiter der Bank kurz unachtsam waren.

          Nicht nur die Deutsche Bank hat mit Software-Problemen zu kämpfen. Auch bei der amerikanischen Konkurrenz Wells Fargo hat es am Freitag gehakt. Der Grund: eine simple E-Mail. Wie die Lokalzeitung „Charlotte Observer“ berichtet, haben offenbar einige Mitarbeiter auf eine Mail mit 90.000 Empfängern mit „Antwort an alle“ zurückgeschrieben, was die Server der Bank heillos überforderte.

          Die Bank konstatierte nüchtern: „Dies hat die Warteschlangen der E-Mail-Server wachsen lassen". Zeitweise sollten bis zu vier Millionen Mails gleichzeitig rausgehen. Durch das Malheur sollen, wie der „Charlotte Observer“ weiter berichtet, nicht nur interne Nachrichten verspätet angekommen sein. Auch Kunden- und Wertpapiergeschäfte seien beeinträchtigt gewesen. Offiziell sprach man bei der drittgrößten Bank Amerikas von „kleineren technischen Schwierigkeiten“, die aber keine sicherheitsrelevanten Probleme verursacht hätten.

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