http://www.faz.net/-gqe-7m3mr

Rüstung : Briten zeigen Tarnkappen-Kampfdrohne

  • Aktualisiert am

Bild: BAE-Systems

Während in Deutschland noch über Kampfdrohnen diskutiert wird, zeigt der britische Hersteller BAE Systems seinen Prototypen. Für Radargeräte ist er unsichtbar.

          Die Zukunft der Luftfahrt ist unbemannt, heißt es seit langem in der Nato. Das gilt auch für bewaffnete Systeme. Während in Deutschland noch intensiv über das Für und Wider von Kampfdrohnen diskutiert wird, arbeitet der britische Rüstungskonzern BAE Systems derzeit an einem Unmanned Combat Aircraft (UCAV), das für Radargeräte unsichtbar sein soll.

          Details über die Drohne werden vom Hersteller unter Verschluss gehalten. Bekannt war bislang, dass  die zwölf Meter lange Tarnkappen-Drohne den Namen Taranis trägt. Das britische Verteidigungsministerium gab im Oktober 2013 zudem den erfolgreichen Start eines Demonstrators bekannt.

          Nun hat BAE Systems ein Video veröffentlicht, dass den Demonstrator beim Flug zeigt. Der Erstflug, heißt es von Herstellerseite, sei am 10. August 2013 erfolgt und habe 15 Minuten gedauert. In dem kurzen Film, der Taranis im Flug zeigt, fallen auf den ersten Blick grobe Ähnlichkeiten mit bemannten Tarnkappenflugzeugen wie dem amerikanischen Bomber B-2 sowie dem F-117A „Nighthawk“ auf. Weniger hingegen mit amerikanischen Kampfdrohnen wie die MQ-1 „Predator“ oder die MQ-9 „Reaper“, die eher wie große Modellflugzeuge aussehen und schon häufig zur Bekämpfung von Terroristen rund um den Globus eingesetzt worden sind. Wo der Erstflug stattgefunden hat, wurde von Herstellerseite nicht erwähnt. Laut Informationen der „Welt“ gehen Branchenkreise aber davon aus, dass er in Australien vollzogen wurde.

          Laut Angaben von BAE Systems sollen in die Entwicklung und den Flug des Demonstrators bislang rund 220 Millionen Euro investiert worden sein.

          Weitere Themen

          Ghnosn darf nach Finanzaffäre bleiben – vorerst

          Renault : Ghnosn darf nach Finanzaffäre bleiben – vorerst

          Die Nummer Zwei rückt auf: Thierry Bolloré soll künftig die operativen Geschäfte von Renault führen. Der im Zuge einer Finanzaffäre verhaftete Carlos Ghosn bleibt aber vorerst ebenfalls Unternehmenschef.

          Wird Guinness teurer? Video-Seite öffnen

          Irische Brauerei in Sorge : Wird Guinness teurer?

          Das Dunkelbier ist nicht nur in seiner Heimat Irland beliebt, sondern auch der Exportschlager der Insel. Abgefüllt wird das das Getränk allerdings in Nordirland, was zu Großbritannien gehört. Das könnte in Zukunft zum Problem werden.

          Topmeldungen

          Friedrich Merz, Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn (v.l.n.r.), hier auf einer Veranstaltung in Idar-Oberstein, wollen Angela Merkel an der Parteispitze beerben.

          Zweite CDU-Regionalkonferenz : „Eine unbezahlbare Marketingshow“

          „Wir brauchen euch drei gemeinsam“, meint Julia Klöckner bei der zweiten Regionalkonferenz im Kampf um den CDU-Vorsitz. Doch die Kandidaten versuchen, sich von den Konkurrenten abzusetzen – zum Beispiel beim Migrationspakt. Mit Erfolg?

          Saudi-Arabien : Ein Kronprinz in der Defensive

          Meist geht die Welt nach der Tötung eines Regimekritikers schnell zur Tagesordnung über. Im Fall Khashoggi ist das anders – und das liegt vor allem an Muhammad Bin Salman. Ein Kommentar.
          Darf vorerst bleiben: Carlos Ghosn

          Renault : Ghnosn darf nach Finanzaffäre bleiben – vorerst

          Die Nummer Zwei rückt auf: Thierry Bolloré soll künftig die operativen Geschäfte von Renault führen. Der im Zuge einer Finanzaffäre verhaftete Carlos Ghosn bleibt aber vorerst ebenfalls Unternehmenschef.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.