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Nach Aussagen zu Veggie-Wurst : Bauern boykottieren Rügenwalder

  • Aktualisiert am

Vegetarisch oder nicht? Bild: dpa

In 20 Jahren könne man durchaus nur noch vegetarische Produkte herstellen: Das sagte der Chef des Wurstherstellers Rügenwalder in der F.A.Z. Jetzt reagieren die Tierhalter.

          Als Reaktion auf die Aussage des Chefs des Fleischverarbeiters Rügenwalder Mühle, in 20 Jahren womöglich nur noch vegetarische Würste und Schnitzel anzufertigen, haben Landwirte zum Boykott des Unternehmens aufgerufen. „Wir kaufen konsequent keine Rügenwalder Produkte mehr“, erklärte die norddeutsche Schweinemästerin Nadine Henke mittels des Nachrichtendienstes Twitter. Der Schweinemäster und Blogger Bernhard Barkmann schrieb:

          „Ich jedenfalls meide deren (auch Fleisch) Produkte konsequent. Veggieboom hat hoffentlich ein Ende.“ Rügenwalder war vor eineinhalb Jahren der erste deutsche Wursthersteller, der Fleisch durch Ei- oder Milchfasern ersetzte. Das Geschäft läuft gut. Vegetarische Produkte machen schon jetzt gut ein Fünftel der Produktionsmenge aus, erklärte das Unternehmen in der F.A.Z..

          Tierhalter mögen das nicht. Vegane „Fleisch- und Wurstattrappen“ sollten vom Zoll vernichtet werden, schlug ein anonymer Landwirt auf Twitter vor. Er erwarte für die Zukunft eher eine „autolose Autoindustrie“ als „Veggie für alle“, kommentierte der stellvertretende Generalsekretär des Bauernverbandes Udo Hemmerling.

          Quelle: F.A.Z. / jagr.

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