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Veröffentlicht: 10.08.2013, 16:04 Uhr

Rohstoffunternehmen K+S-Chef stemmt sich gegen den Absturz

Der deutsche Rohstoffkonzern hat unlängst rund 40 Prozent seines Börsenwertes verloren. Vorstandschef Steiner macht Mut: „Wir sind sehr robust, da schwitzt man nicht bei jedem Sturm.“ Aus dem Dax könnte der Wert aber rausfliegen.

von
© obs Norbert Steiner

Der Rohstoffkonzern K+S stemmt sich gegen den Absturz. „Die fundamentalen globalen Nachfragetrends sind intakt. K+S ist mit Düngemitteln und Salzen sehr robust. Da schwitzt man nicht bei jedem Sturm“, sagte der K+S-Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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Viele Anleger an der Börse sehen das offenbar aber anders. Der Konzern hat seit Ende Juli zeitweise 40 Prozent seines Marktwertes verloren, nachdem Weltmarktführer Uralkali eine höhere Kali-Produktion sowie fallende Kali-Preise auf dem Weltmarkt angekündigt hatte. „Der Kali-Preis hat bislang nicht reagiert, noch ist alles Spekulation, Hypothese, reines Kopf-Kino“, erwidert Steiner nun darauf: „Wir bewegen uns in Was-wäre-wenn-Szenarien.“

Zu den Kursturbulenzen, die inzwischen auch von der Finanzaufsicht untersucht werden, sagte er nur:  „Als Rohstoff-Unternehmen denken wir langfristig. Ob das alle Teilnehmer des Kapitalmarkts tun, lasse ich offen.“ Der Vorstandschef räumte ein, dass sein Konzern aus dem deutschen Standardwerteindex Dax fallen könnte. „Mit dem Verbleib im Dax wird es eng. Doch allein die Zugehörigkeit zu einem Index sagt nichts über die Qualität eines Unternehmens.“

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Wenn der Konzern am kommenden Dienstag (13.8.) seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr ablegt, werde Steiner voraussichtlich kein neues Gewinnziel nennen, berichtet die F.A.S. weiter. Die bisherige Prognose hatte Steiner aufgrund der Unsicherheiten am Kali-Markt aufgegeben.

An seiner Strategie, ein neues Kaliwerk in Kanada zu bauen, lässt Steiner nicht rütteln: „Wir werden dieses wichtige Vorhaben aufgrund bloßer Spekulationen nicht in Frage stellen.“ Er gesteht freilich, dass die  „Kosten für den Bau höher sind als zunächst angenommen – auch aufgrund von Investitionen, die die Gesamtrentabilität verbessern“. Die Arbeiten seien aber planmäßig vorangeschritten.

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