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„Rogue One“ : Star-Wars-Ableger landet Erfolg in den Kinos

  • Aktualisiert am

Um den Bau des Todessterns geht es im neuen Star-Wars-Film „Rogue One“. Bild: AP

Mit „Rogue One“ hat der Disney-Konzern erstmals einen Star-Wars-Film abseits der sagenhaften Reihe ins Kino gebracht. Die Einnahmen sprechen dafür, dass das eine gute Idee war.

          Dieses Experiment hat sich für den Unterhaltungskonzern Disney wohl schon ausgezahlt: „Rogue One“, der neue Film aus dem Star-Wars-Universum ist schon jetzt ein Erfolg. Nach nur zwei Wochen, in denen der Streifen nun in den Kinos zu sehen ist, hat er in den Vereinigten Staaten bereits mehr als 375 Millionen Dollar eingespielt, wie die Internetseite Commingsoon.net berichtet. Kommerziell betrachtet ist „Rogue One“ damit der dritterfolgreichste Film des gerade zu Ende gegangenen Jahres 2016 in Amerika.

          Er hat trotz der bislang kurzen Zeit in den Kinos schon die Comicverfilmung „Deadpool“ hinter sich gelassen, die 363 Millionen Dollar eingespielt hat. Und ebenso die Neuauflage des „Dschungelbuches“ (364 Millionen Dollar) und den Animationsfilm „Pets“ (368 Millionen Dollar).

          Angenehmer Nebeneffekt für die Entscheider aus dem Hause Disney ist dabei, dass die beiden Filme, die mehr Geld eingespielt haben als der Star-Wars-Ableger, ebenfalls Disney-Produktionen sind. Etwas mehr als 486 Millionen Dollar spielte der Animationsfilm „Findet Dorie“ ein von der Disney-Trickfilmtochtergesellschaft Pixar, auf 408 Millionen Dollar hat es der Superheldenfilm „Captain America: Civil War“ gebracht.

          Filmkritik „Rogue One“ : Ein Happen zwischendurch

          Milliarden-Einnahmen mit dem „Erwachen der Macht“

          Abermals zeigt sich, dass die Führung des Disney-Konzerns das richtige Gespür gehabt hat mit den Zukäufen in den vergangenen Jahren: Das Unternehmen erwarb im Jahr 2006 die Trickfilmfirma Pixar und drei Jahre später Marvel Entertainment - wozu auch die Comic-Geschichten rund um Captain America zählen oder beispielsweise die Iron-Man-Reihe.

          Die Rechte an „Star Wars“ wiederum kaufte Disney im Jahr 2012 von George Lucas ab, der die Saga einst erdachte. Der erste Star-Wars-Film des neuen Eigentümers, die lange ersehnte Fortsetzung der Reihe, die kurz vor Weihnachten 2015 unter dem Titel „Star Wars VII: Das Erwachen der Macht“ in die Kinos kam, spielte mehr als 2 Milliarden Dollar in Kinos rund um die Welt ein.

          Der neue Film „Rogue One“ war für Disney zumindest auch ein kleines Wagnis. Es ist der erste Kinostreifen aus dieser Science-Fiction-Welt, der nicht zur großen Reihe gehört, sondern mit neuen Charakteren eine Zwischenhandlung zeigt.

          Das passt einerseits zu Disneys Strategie, die Idee so umfangreich wie möglich zu kommerzialisieren. Anderseits ist dieser Ansatz aber nicht ohne Risiken: Denn bislang erschienen Star-Wars-Filme stets mit einem mehrjährigen Abstand zueinander, was dem Mythos und Besonderen geholfen haben dürfte.

          „Rogue One“ folgte indes nur ein Jahr nach dem „Erwachen der Macht“ und in diesem Jahr 2017 wird die Fortsetzung davon ins Kino kommen. Und auch ein weiterer Ableger, der sich um die Geschichte des Helden Han Solo dreht, ist bereits angekündigt - er dürfte 2018 ins Kino kommen.

          Quelle: ala.

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