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Ladenschließung : Rewe scheitert an der Bio-Kette

  • Aktualisiert am

Temma sollte laut Rewe eine modernen Interpretation des „Tante-Emma-Ladens“ sein. Bild: Rewe

Einem Medienbericht zufolge will Rewe sieben von neun Temma-Läden schließen. Mit ihnen hatte der Handelskonzern versucht, die kleinen „Tante-Emma“-Nachbarschaftsläden von früher neu zu beleben.

          Der Handelskonzern Rewe gibt einem Bericht zufolge seine Bio-Kette Temma auf. Sieben der neun modernen Tante-Emma-Filialen würden geschlossen, die beiden übrigen verkauft und als Bio-Fachhandelsmärkte weitergeführt, berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Mittwoch. Das erste Temma-Geschäft, eine Mischung aus Bio-Supermarkt und Gastronomie, hatte Rewe 2009 in Köln eröffnet, es folgten Läden unter anderem in Düsseldorf, Hamburg und Berlin.

          Mit dem Konzept wollte Rewe nostalgische Gefühle der Kunden ansprechen: Wie früher in kleinen Nachbarschaftsläden oder Markthallen wurden Käse, Antipasti, Fleisch und Wurst an Bedientheken angeboten, außerdem gab es einen Gastronomiebereich. Wie die Zeitung nun berichtete, entwickelten sich die Märkte regional sehr unterschiedlich und erfüllten nicht die Erwartungen der Rewe-Konzernführung.

          Den Informationen des „Kölner Stadt-Anzeigers“ zufolge sollen die Temma-Läden in den Kölner Stadtteilen Braunsfeld und Bayenthal an die frühere Rewe-Managerin Christiane Speck verkauft werden, die das Konzept mitentwickelt hatte. Rewe selbst will demnach das Bio-Segment in den eigenen Supermärkten ausbauen.

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