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Rettung für Autowerkstattkette : Franzosen übernehmen ATU

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Nach langen Verhandlungen wird ATU vom französischen Konzern Mobivia übernommen. Bild: dpa

Nach langen Verhandlungen gibt es eine Lösung: Der französische Konzern Mobivia kauft nun doch die Werkstätten von ATU. Wegen eines Details wäre das Geschäft fast geplatzt.

          Im zähen Ringen um die Zukunft der angeschlagenen Autowerkstattkette ATU mit rund 10.000 Beschäftigten ist eine Einigung erzielt worden. „Das ist eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung und ein Sieg der Vernunft“, sagte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) am Donnerstagabend. Mit der Einigung ist die entscheidende Hürde für die geplante Übernahme durch den französischen Konzern Mobivia genommen.

          Mobivia hatte bereits im September einen Kaufvertrag unter Vorbehalt unterschrieben. Der Knackpunkt waren jedoch die bisherigen, hohen Mieten für die Werkstätten. Mobivia war zunächst nicht bereit, Mietverträge für knapp die Hälfte der rund 600 Niederlassungen zu übernehmen.

          Nachdem die Immobiliengesellschaften marktübliche Mieten in Aussicht stellten, hatten sie zuletzt eine Sonderzahlung von 100 Millionen Euro gefordert. Hinter dem niederländischen Vermieter Lino stecken als Kreditgeber unter anderem die Deutsche Bank sowie Hedgefonds. Monatelang war verhandelt worden, zuletzt stand die Einigung auf der Kippe, es drohte sogar die Insolvenz bei ATU.

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